Das neue Kissen ist nun anders verwendet

Das neue Kissen ist nun anders verwendet

Seit Dienstag hat Duna die nächste Durchfall-Periode, die bis heute anhält. Trotz nun regelmäßigem Einsatz von Moro-Suppe. Also gehen morgen zwei Röhrchen mit Häufchenproben zum Tierarzt. Schließlich möchte ich mal wieder mehrere Nächte durchschlafen. Zwar war heute erst um 5:30 Uhr die Nacht zu Ende, aber die Tage werden bei so frühem Aufstehen ziemlich lang. Ich habe sogar schon die Wochenendausgabe der Zeitung durch.

Wewelsburger Haselnüsse

Wewelsburger Haselnüsse

Ansonsten haben wir ein paar Tage gebraucht, uns wieder hier in Wewelsburg einzufinden, nach der schönen Woche in Affalter. Vielleicht auch, weil das Wetter im Moment wirklich nicht der Brüller ist, gestern ging es noch so, heute war es sogar am Mittag noch ziemlich schattig. Der Herbst ist klar im Anmarsch. Dafür gibt es jetzt jede Menge Nüsse und Duna wartet geduldig, wenn ich sie auf unseren Runden einsammle. Schade, dass der Sommer sich bald verabschiedet. Nun ja, Sommer ist nicht das richtige Wort. Frühherbst passt besser. Noch neun Monate bis zu den Lakelands.

Kochen fürs Hundi.

Mittlerweile nehmen die Vorbereitungen für Dunas Mahlzeiten doch einen gewissen Raum ein.

  • Vorspeise: Moro-Suppe
  • Hauptgang: Hühnchen mit Reis, Petersilie und Karotten
  • Dessert: Fruitees mit Feige und Fasan

Dank an Ruth für das Foto in Tharandt

Die vergangenen zwölf Monate brachten eine Menge Veränderungen. Ende meines regulären Jobs in Laatzen, Beginn der Rente, Rückkehr nach Ostwestfalen und damit in eine neue Wohnung. Und noch dazu kam am 12. September 2020 ein Hund in mein Leben. Jede Veränderung für sich war schon gravierend genug. In die größte Veränderung schlitterte ich aber eher ahnungslos. Die Geschichte von Duna und mir. Dabei gäbe es noch viel mehr zu erzählen. Von damals, und von heute.

Weiterlesen

Dank für das Foto an Ruth, die uns auch durch die Gegend geführt hat

Zurück aus unserem ersten Urlaub zusammen, eine Woche im Erzgebirge in Affalter, bei Lößnitz, nicht weit von Zwickau und Chemnitz in einem Ferienhaus. Kein einziges Malheur, keine Pfützchen auf Bade- oder Fußmatten, geradezu vorbildliches Benehmen in Restaurants und Cafés. In der ersten Nacht war Duna etwas unruhig, aber schon am Montagmorgen haben wir wieder bis kurz vor acht geschlafen. Duna hat sich sogar sofort daran gehalten, dass sie in dem Ferienhaus nicht zu mir ins Bett durfte. Stattdessen hat sie es sich im zweiten Schlafzimmer auf dem Doppelbett bequem gemacht, was auf Schließen unserer Schlafzimmertür hinaus lief. Etwas kritisch war die Raumspartreppe ins Obergeschoss, so dass ich sie am Abend hinauf und am Morgen wieder herunter tragen musste. Sie hat aber mit einem üblichen leichten Hupps beim Hochheben immer gut mitgeholfen. Diesen Hupps macht sie auch, wenn ich sie ins Auto setze oder von einer Mauer herunter hole. Sie wartete sogar morgens am Treppenabsatz darauf, dass ich sie herunter trug.

Eine schöne Woche mit vielen Touren und schönen Orten. Dazu mit einem Wetter zum Heldenzeugen, von Samstag bis zum Freitag, obwohl es am Freitag schon regnen sollte. Können wir gerne wiederholen, solche Touren, geht mit Duna nun schon zuverlässig und weitgehend entspannt. Also optimistische Vorausschau auf weitere Touren.

Klein, aber geschmacklich ein Knaller: Wewelsburger Feldobst

Klein, aber geschmacklich ein Knaller: Wewelsburger Feldobst

Der letzte Tag im August, der Dauerregen hat aufgehört und wir haben zum ersten Mal seit gefühlt vier Wochen wieder eine größere Runde in der Gemeinde gemacht. In der Sonne, durch die Felder, Wiesen und Wälder des Bürener Landes. Die Äste der Obstbäume an den Feldern biegen sich unter der Last des reichlichen Obstes. Wahrscheinlich wegen des vielen Wassers, das herunter gekommen ist. Auch Pflaumen und Quitten gibt es reichlich, nur kommt man an die Quitten nicht heran. Als Duna sah, dass ich eine Birne aufhob und aß, hat sie sich gleich über die anderen Birnen hergemacht. Vielleicht funktioniert das bei Kindern ja auch.

Morgen zu EDEKA Windmann und letzte Einkäufe für das kommende Wochenende tätigen. In Lößnitz gibt es einen EDEKA und einen Netto, also sollten wir nicht darben. Nudossi nehme ich nicht mit, das wäre wie Eulen nach Athen tragen.

Keine HuTa mehr? Schade.

Keine HuTa mehr? Schade.

Duna kann leider nicht mehr in die HuTa in Seringhausen. Simone Neufeld hat mich heute Abend angesprochen, dass Duna mit ihrem ständigen Gerenne, Gequietsche und Gejammer die anderen überwiegend größeren Hunde rattig macht. Simone hätte immer wieder beobachtet, dass die größeren Hunde aggressiv reagieren und sie möchte nicht riskieren, dass irgendwann mal jemand zubeißt. Es ist also nicht so, dass Duna generell schwierig sei, im Gegenteil. Aber sie ist immer derart aufgedreht, dass sie in der Meute aus jagdbetonten großen Hunden in Gefahr gerät. Einerseits schade, andererseits schätze ich Simones HuTa gerade deshalb, dass sie die Lage im Blick hat. In Laatzen war es wahrscheinlich deshalb anders, weil dort fast nur kleinere Stadthunde waren. In Seringhausen war sie die Kleine, im Vergleich zu den Richbacks und Huskies.

Vielleicht erklärt das nun auch die Probleme mit der HuTa damals in Adelheidsdorf, wo Duna die schlimme Augenverletzung mitbrachte und mehrmals in einer Gartenlaube eingesperrt war, als ich sie abholte. Aber von einer zuverlässigen HuTa würde ich erwarten, dass solche Themen behandelt werden, und nicht stillschweigend ignoriert. Die Geschichte spricht also nicht gegen die Fellnasenconnection, sondern für sie.

Dann müssen wir mal sehen, welche Alternativen wir finden. Zum Beispiel eine Hunde-Wandergruppe oder so etwas.

Ich möchte nicht verschweigen, dass mir das nicht ungelegen kommt. Die HuTa plus Benzinkosten belaufen sich pro Monat auf 150 € und mehr. Was bei einem Netto-Minus von 500 € gegenüber der Vollzeittätigkeit das Budget doch deutlich belastet.