Dunas Mittagessen: Hühnchen und Pute mit Reis, Karotten und Moro-Suppe

Dunas Mittagessen: Hühnchen und Pute mit Reis, Karotten und Moro-Suppe

Das Ende dieses Sommers rückt näher. Heute Morgen, auf unserer ersten Runde, waren es nur noch 11°, selbst mit Jacke ziemlich schattig. Die Felder sind abgeerntet, außer der Mais, das Obst ist reif und ermuntert zu kleinen Snacks unterwegs. Das Laub wird schon satter, um neun am Abend ist es fast dunkel und die Taschenlampe kommt auf der Gute-Nacht-Runde (©Frau Dahlmann von nebenan) wieder zum Einsatz. Bald auch wieder auf der Verdauungs-Runde.

Der Besuch in Essen war dieses Mal ausgesprochen entspannt. Es war gutes Wetter, die komplette Familie war involviert und so fand der Nachmittag des Samstages und der Abend im Garten statt. Die ganze Zeit für Duna Freilauf und Spielen im Garten, Beobachten der Kois im Teich und detaillierte Überwachung der Plastikente darauf. Wobei Duna beinahe noch in den Teich gefallen wäre, weil sie eine tiefe Stufe übersehen hatte.

Unser Erzgebirgswochenende rückt näher. Ich habe noch einen größeren Korb in den Niederlanden geordert, damit wir Dunas ganzen Kram auch mitbekommen. Sind ja schon allein mindestens 18 Dosen Hundefutter. Schließlich entfällt seit fast einem Jahr der Kofferraum, da muss man schon alternative Packweisen anwenden.

Ansonsten business as usual. Duna bekommt nun eine Zeit lang Moro-Suppe als Kur, obwohl sich ihr Bäuchlein wieder einigermaßen beruhigt hat.

Derwent Water

Derwent Water

Es ist bald wieder so weit. Im nächsten Jahr sehen wir endlich England wieder, Cottage ist gebucht, Fähre mit Hundikabine seit heute Morgen auch. Es geht wieder in die Lakelands, also den Lake District, knapp unter der schottischen Grenze, in die Nähe von Keswick. Etwas außerhalb des Ortes, aber in Fußreichweite, mit so einigen Touren direkt ab der Unterkunft. Nicht weit von Grasmere, bis Ambleside zum Einkaufen und Fish&Chips-Essen auch keine Weltreise. Wenigstens für zwei Wochen, zwei Monate wären noch besser. Wohl eine sehr hundefreundliche Gegend, sogar im Cottage ist an die vierpfotige Begleitung gedacht.

Jetzt steht aber erst einmal in der übernächsten Woche das Erzgebirge an.

Davor noch eine kurze Reise ins Ruhrgebiet.

Schön, wieder Ziele und Pläne zu haben.

Hund mit skeptischem Blick

Hund mit skeptischem Blick

Freitag ist jetzt der neue HuTa-Tag. Weil die Gruppe am Mittwoch überlief, wechselt Duna in die Freitagsgruppe. Mittwoch passte schon besser, aber der Freitag geht auch.

Nun ist es definitiv. Dieses Jahr wird es nichts mit unserem Besuch in England. Schon traurig, aber nicht zu ändern. Ich habe ein bisschen Heimweh. Entweder passten die Cottages nicht, oder lagen doof, oder waren erst zum Oktober hin verfügbar. Obwohl dieses Cottage bei Chichester schon ganz gut gewesen wäre. Aber eben auch nur eine Woche frei. Da zwei Wochen geplant waren, es im Oktober aber schon ziemlich früh dunkel wird, vertagen wir den Urlaub in den nächsten Frühsommer. Genug Zeit, ein für uns schönes Cottage in Grasmere in den Lakelands und die DFDS-Hundifähre zu buchen. So denn in diesem Corona-Jahr nur eine Reise in das Erzgebirge, vom 4. bis zum 11. September, nach Lößnitz. Dafür haben wir ein komplettes Haus mit großem umzäunten Garten. Nicht gerade billig, aber für Duna mit mehr Auslauf als hier zuhause. Viel Gegend für Wanderungen, Dörfer und Chillen.

Wenn wir zurück sind aus Sachsen, ist es nur noch einen Tag, bis sich Dunas Ankunft bei mir zum ersten Mal jährt. Mal sehen, vielleicht gehen wir ins Gut Ringelsbruch und Duna bekommt ein tolles Mittagessen dort im Garten des Gutes. Dann wird es Zeit für ein Resumé. Zum Jahrestag.

Frisch gestylt

Frisch gestylt

Den Termin mit der Hundefrisörin haben wir geknickt, das war mir zu kompliziert. Der Hund muss auf jeden Fall gebadet werden. Er muss mindestens eine Stunde still sitzen können. Ich muss einen negativen PCR-Test vorweisen können. Ich darf nicht dabei bleiben. Und noch 1.973 verschiedene Anforderungen.

Also habe ich meinen Braun Hair Clipper aus der Schublade gekramt, der eigentlich für das Stutzen von Männerbärten und Kurzhaarfrisuren gedacht ist, aber so einen einstellbaren Vorsatz für die Haarlänge hat. Man kann also verhindern, dass man zu viel abschneidet. Damit habe ich die längsten Partien gestutzt, die Haarlängen an den Pfoten zurück geschnitten und noch hier und da etwas ausgedünnt. Ging prima, Duna hat es sich nach ausgiebigem Untersuchen des Clippers problemlos über sich ergehen lassen. Eine Menge Geld und Zeit gespart. Und so einen 90 Euro-Hundetrimmer brauchen wir auch nicht. Einen Furminator hole ich vielleicht noch, zum Ausdünnen des Unterfells. Mehr brauchen wir aber nicht.

Runde Rugby gefällig?

Runde Rugby gefällig?

Duna hat heute einen Hattrick geschafft. Sie war im Lippesee, in der Lippe und in der Pader. In der Lippe sogar komplett, bis ihr das Wasser über den Rücken schwappte. Zum Glück ist es an dieser Stelle von der Pader zur Lippe nicht weit, ungefähr einen Meter. Leider hatte ich kein Handy dabei, müssen wir mal nachholen.

Ich habe gelesen, dass Schwarzkümmelöl gegen Zecken helfen soll, schon ein paar Tropfen auf das Halsband sollen Zecken deutlich reduzieren. Zum Glück hat unsere Almetaler Ölmühle das auch im Angebot. Also holen wir mal ein Fläschchen in unserem Nachbarort Brenken.

Hirschlausfliege

Hirschlausfliege

Nein, es waren nicht die Erdbeeren. Unsere „Künstlerin“ hier im Dorf hat Kübel mit Erdbeeren vor der Tür stehen, die reifen Beeren hat Duna abgefressen, als ich damit beschäftigt war, mir im steifen Wind eine Zigarette anzuzünden. Und sie hat sie problemlos vertragen. Mir fiel aber ein, dass Duna auf der Runde im Vorbeigehen aus einer Pfütze am Rande eines Weizenfeldes getrunken hat. Ich möchte nicht wissen, wie viel Gift darin war. Denn es hat sich wieder alles normalisiert.

Ein anderes Mitbringsel aus dem Geseker Wald habe ich erst später gefunden. Hirschlausfliegen. Ich habe bestimmt ein Dutzend davon aus Dunas Fell gekämmt, widerliche Biester, die sich ganz tief im Fell verstecken, im Gegensatz zu Zecken. Man kann die Biester kaum zerdrücken oder so, sehr widerstandsfähig. Also die Ecke werden wir bis zum Herbst meiden. Dafür halt Zecken ohne Ende, aber die sieht man wenigstens, weil sie erst lange auf dem Kopf herum laufen, bevor sie sich festsetzen.