Mittwoch, 16. September 2020

Duna in der Aller

Duna in der Aller

Bei der wieder drohenden Hitze nach dem Frühstück schnell los, eine für mich altbekannte Strecke, aber für Duna neu. Zudem ergibt sich die Gelegenheit, mal zu sehen, wie sich Duna in der Celler Innenstadt verhält, mit Betrieb und lauten Geräuschen. So führt uns die Tour zuerst durch die Wälder der Allerniederungen, an der Lachte vorbei und zur Pfennigbrücke nach Celle. Duna findet inzwischen immer mehr Spaß an Wasser, zuerst probiert sie die Aller aus, auf dem Rückweg verschwindet sie zur Hälfte in der Lachte. Da beide sehr saubere Gewässer sind, kein Problem. Problem sind eher die anderen Hundebesitzer, die ihre Hunde ohne Leine durch das Naturschutzgebiet laufen lassen. Als ich eine Frau auf einem Fahrrad, deren Hund keifend auf uns zustürmt, auf die Leinenpflicht hinweise, werde ich übelst angepampt. Ihr Hund hätte sehr viel Menschenkenntnis, und im Übrigen würde mich das nichts angehen. Leider sind viele Hundemenschen auch Herrenmenschen. Auf den letzten Metern vor dem Auto finden wir ein totes Kitz mit aufgerissener Seite. Ein Wolf oder Fuchs hätte es nicht so unangetastet gelassen, also muss es ein Hund gewesen sein. Nicht weit von der Stelle ist ein kurzer Waldweg, wo Leute ihren Hund nur kurz fürs Geschäft aus dem Auto lassen, weil sie selbst zu faul sind, ihren Hintern mal zu bewegen.

Duna in der Lachte

Duna in der Lachte

In der Innenstadt macht sich Duna bestens, die Leute und Fahrräder interessieren sie überhaupt nicht, nur in jedes zweite Geschäft möchte sie gerne hinein. Selbst die laute Kehrmaschine ist ihr egal. Am Kleinen Plan machen wir eine Pause, Duna kennt inzwischen Pause und legt sich auf dem Boden ab. Die Leute werden beobachtet, aber es zucken nicht einmal die Ohren. Einem ersten Besuch in einem Restaurant steht demnach nichts entgegen. Da sich Duna bisher nicht zu Häufchen und Pfützchen bereit erklärt hat, fahren wie hinterher noch auf den Hundeplatz. Kaum fünf Minuten später ist beides erledigt und es kommt auch noch ein anderer Hund für eine kleine Toberunde.

Zum Glück wurde der Tag nicht ganz so drückend wie angesagt, aber mein T-Shirt war schon ziemlich feucht. Dieses Mal hat Duna kein bisschen geschwächelt wie am Sonntag. Sie kommt langsam in Form. Das wird ja lustig.

Erstkontakt mit dem schwarz-weißen Monster

Am Nachmittag führt kein Weg drum herum, es muss mal gesaugt werden. Der brummende Staubsauger wird zuerst verbellt, aber sie scheint schnell zu begreifen, dass ich das Monster voll im Griff habe. Danach ist Ruhe. Staubsaugen ab jetzt freigegeben.

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