Sonntag, 27. Dezember 2020

Julia und Duna

Julia und Duna

Weihnachten liegt hinter uns und Duna hat ihre erste größere Familienzusammenkunft hinter sich. Nicht an einem Tag, aber die Leute wechselten eben, mal mein Bruder, mal eins oder zwei meiner Kinder. Irgendwie stand sie natürlich immer im Mittelpunkt, wurde getätschelt und gestreichelt, geknuddelt und gelobt, was sie doch für ein lieber Hund sein. Nun ja, es ging nicht ohne Kollateralschäden ab.

Am Heiligabend suchte meine Mutter den Rest der Erdbeerrolle, der vom Nachmittag übrig war. Sie hatte ihn in ihr Nähzimmer gestellt, aber da war er nicht mehr. Er war im Hund gelandet und ich bat meine Mutter, doch bitte nichts Essbares offen stehen zu lassen. Am Abend des ersten Weihnachtstages hatte sie, wie gewohnt, schon den Frühstückstisch gedeckt. Später hörte ich aus der Küche den Staubsauger und verdächtige Aktivitäten. Entgegen meiner Bitte hatte sie mein walisisches Früchtebrot bereits auf den Tisch gestellt. Das ließ sich Duna nicht entgehen und hat den gerade erst um ein Drittel dezimierten Kuchen verputzt. Auf meine Anfrage an meine Mutter, warum sie den Kuchen schon auf den Tisch gestellt hatte, meinte sie, sie hätte gedacht, es seien nur Fleisch und Wurst gemeint gewesen. Prompt hat Duna nun wieder einen heftigen Durchfall und verdorbenen Magen, was wir erst einmal wieder in den Griff bekomme müssen. Die Dia Tabs gehen wieder gut weg. Heute Nacht war die Not wohl so groß, dass der recht neue Teppich im Wohnzimmer wieder dran glauben musste. Entgegen aller Gewohnheit hatte ich die Tür des Schlafzimmers offen gelassen. Oder ich habe nicht gehört, als sie sich gemeldet hat. Zu spät. Drei Tonnen Moro-Suppe und ein Dutzend Dia Tabs werden es hoffentlich richten. In der neuen Wohnung gibt es dann einen neuen Teppich, denn Duna meidet nun das Wohnzimmer. Schlechtes Gewissen? Ansonsten war es zwar anstrengend, aber auch abwechslungsreich. Dazu kennt Duna nun den Grugapark recht gut.

Haupteingang Gruga

Haupteingang Gruga

Am Gruga-Teich

Am Gruga-Teich

Die große Wiese

Die große Wiese

Im Hintergrund das Ronald McDonald-Haus

Im Hintergrund das Ronald McDonald-Haus

Für den Rest der Woche ist Auszeit angesagt. Fast jedenfalls. Ich bereite schon mal die Radiobeiträge für Januar und Februar vor, weil da wenig Zeit ist, wir müssen Futter für Duna und mich einkaufen, das Wetter ist mies für Hundi-Runden. Mal die Tage abwarten.

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