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Mi nombre es Duna Gonzales, vengo de la zona de Olesa de Montserrat en Cataluña.

Oh, Verzeihung, ich bin ja ausgewandert.

Mein Name ist Duna Gonzales, ich stamme aus der Gegend von Olesa de Montserrat in Katalonien. Geboren wurde ich wohl im Januar 2018, meine Mutter war ein Griffon Bleu de Gascogne, von ihr habe ich das meiste, was mich ausmacht. Mein Vater muss ein Beagle gewesen sein, von ihm ist wenig bekannt. Meine erste Zeit habe ich bei einer Familie verbracht, oder auf einem Hof, doch irgendwann bin ich auf der Straße gelandet. Bis mich Salvem Animals a Catalunya, die Tierrettung in Katalonien, aufgesammelt hat. Das war im April 2020.

Es war keine schlechte Zeit im Tierheim bei Mònica Planas, die Tierärztin, die das Tierheim leitet. Irgendwie bin ich dann bei den Tierschutzengeln aufgetaucht, eine deutsche Organisation im Frankfurter Raum. Und da wieder hat mich eher zufällig Rainer gefunden, als er nach einem Hund für seine Zeit als Rentner suchte. Da er viel und gerne wandert, war ich genau die Richtige, ich bin ausdauernd, schnell und habe einen guten Orientierungssinn. Natürlich gefiel ich ihm auch sonst gut.

Entgegen erster Planungen kam ich schon im September 2020 mit einem Transport nach Hamburg, wo Rainer mich abgeholt hat. Zuerst haben wir in Nienhagen im Kreis Celle gewohnt, was eine gute Zeit war. Drei Tage in der Woche kam ich mit ihm ins Büro bei LCN, die anderen Tagen verbrachte ich ganz nah an seinem Büro in Laatzen in einer Hundetagesstätte, wo es sehr lustig und spannend war. Viele andere Hunde und ein wirklich sauberer und aufgeräumter Laden. In Nienhagen habe ich auch Juna kennen gelernt, Rainers früheren Pflegehund. Eigentlich ist der Typ nämlich ein Katzenmensch, aber Juna hat ihm beigebracht, auch mit Hunden gut zurecht zu kommen. Dazu, dass wir die besseren Kumpels sind als die Tütenohren. Obwohl ich nichts gegen Katzen habe, aber die gegen mich, was ich wirklich nicht verstehe, wo ich doch so ein freundlicher Hund bin.

Seit Januar 2021 wohnen wir nun in Wewelsburg im Paderborner Land, weil das Rainers Heimat ist. Wenn erst das Frühjahr kommt, werden wir sicher viel wandern und unterwegs sein. Dafür ist Wewelsburg der beste Ausgangspunkt. Sollte Rainer mal krank sein oder so, sind hier Leute, die sich um mich kümmern würden. Was ein zusätzlicher Grund für seine Rückkehr war. So gab es viel, was für Ostwestfalen sprach, und hier werden wir jetzt bleiben.

Als echter Wanderhund habe ich natürlich auch eine Seite bei Komoot.