Schöner Unterstand

Schöner Unterstand

Gerade wenn ein Urlaub so schön und spannend war wie unser letzter Besuch im Lakeland, brauche ich eine Weile um wieder hier anzukommen. Duna dagegen fand es wohl auch gut, wieder in Wewelsburg zu sein. Was uns auf jeden Fall motiviert, dann öfter Touren außerhalb des Ortes zu machen. Wie vorgestern mit Julia eine ausgiebige Runde um den Hermann. Mit reichlich Himbeeren.

Aber die nächste Tour ist schon gebucht, dauert ja nur noch elf Monate bis dahin. Also bringen wir erst einmal diesen verregneten und erkalteten Sommer hinter uns.

Kaum sind wir wieder hier zuhause angekommen, was über die Jahre immer länger dauert, schon wegen der Fähren und der eher raren, für uns passenden Cottages, steht das nächste Reiseziel fest. Es geht noch einmal in die Yorkshire Dales, dieses Mal nicht wieder nach Nidderdale und Pately Bridge, sondern in das viel weitläufigere Wensleydale. Cottage dieses Mal über AirBnB, was mir bisher als Agentur so gar nicht bekannt war.

Waren wir an einem Tag in 2022 schon einmal in der Nähe, in Hawes. Ein größeres Dorf, aber mit kleinen Geschäften und einigen Pubs sowie Cafés. Die Wensleydale Creamery nicht zu vergessen, die liegt dann gerade einmal 500 Meter von uns entfernt. Hawes 800 Meter. Nun noch die neuen Fahrpläne bei DFDS abwarten und die Vorfreude darf wieder einsetzen.

Wir sind wieder zurück und müssen uns erst einmal sortieren. Trotz der vielen Touren und Erlebnisse ist Duna wohl auch froh, wieder zuhause zu sein.

Duna hat ein Eis abgestaubt

Duna hat ein Eis abgestaubt

Duna meistert kissing gates und cattle grids

Duna meistert kissing gates und cattle grids

Duna und Max, The Miracle Dog

Duna und Max, The Miracle Dog

Duna zurück im Hope Café, Keswick

Duna zurück im Hope Café, Keswick

Wir haben noch Vorrat

Wir haben noch Vorrat

Wir sind mal wieder

im Lake District

Das Wetter bleibt zum K*tzen. Dieser Mai könnte prima als April durchgehen. Ständig wechselnd, selbst das Regenradar ist keine Hilfe. Wo noch vor 20 Minuten offener Himmel war, ist nun ein Regengebiet, wenn nicht sogar eine Gewitterzelle. Heute haben wir instinktiv die Runde über die Rhön über den Alten Postweg abgekürzt. Wir sind noch so gerade trocken ins Haus gekommen.

Der Mai geht zu Ende, Juni kommt in Sicht. Alles Wichtige ist eingekauft, Termin beim Tierarzt wegen Bandwurm-Prophylaxe gemacht, Duna hat jetzt sogar ein Bild in ihrem Ausweis. Bei mal nicht so gutem Wetter ist ein Tagesausflug nach Sedbergh geplant, noch Yorkshire Dales, aber schon Cumbria. Eine gute Autostunde von Grasmere entfernt. Da könnten wir in 2025 landen, denn ich habe die Dales noch nicht aufgegeben. Oder noch ein paar Kilometer weiter ins Dentdale, da ist alles viel weitläufiger als in Nidderdale. Bald ist Endspurt, die Woche vor unserer Abfahrt ist mit Terminen gut gefüllt.

P. S.: 20:45, es sah aus, als wenn es nur tröpfelt. Kaum waren wir an der Haustür, schüttete es.

Keine Walnüsse mehr da?

Keine Walnüsse mehr da?

Dann probiere ich mal die Erdnüsse

Dann probiere ich mal die Erdnüsse

Da sind wir bald wieder

Da sind wir bald wieder

Der Frühling hat endlich zuverlässig Einzug gehalten, der Wintermantel ist im Schrank verschwunden. Gestern wieder 25 Grad bei viel Sonne. Der Regen vom Jahresbeginn hat wenigstens den Vorteil, dass nun Bäume und Sträucher satt grün sind. Die meisten Schlammlöcher trocknen ab, so dass wir wieder einen halbwegs unversauten Gang durch die Gegend machen konnten. Einer der Lieblingswege von Duna, durch die große Wiese am Böddeker Tal und den Tudorfer Wald bis ins Almetal und zurück.

Lecker frisches Heu

Lecker frisches Heu

Pampas

Pampas

Alles grün und frisch

Alles grün und frisch

Wieder freier Blick auf Tudorf

Wieder freier Blick auf Tudorf

Wie man auf Komoot an den grünen Punkten = Fotos sieht, eine durchaus beliebte Wandergegend. Auch wegen der Querverbindungen Richtung Büren, Haaren und Leiberg. Mit dem Dorf-Flohmarktes in Wewelsburg gestern hätte man auf anderen Runden auch an einem der Popup-Cafés der teilnehmenden Bauernhöfe Station machen können. Allerdings nicht auf unserem Weg. Da war es still und ruhig.

 

Ein ziemlich strubbeliger Tag. Heute Morgen die Trauerfeier für Robert Bell, Ehemann von Anke Bell, einer Freundin und ehemaligen Kollegin. Robert hat am 22. April morgens einen Herzanfall bekommen, als Anke nach seinem letzten Anruf nach Hause kam, war Robert schon tot. Er war so ein feiner Kerl, so liebenswürdig und ein Fels in der Brandung. Beigesetzt wird er in der nächsten Woche in der Nähe von Glasgow, seiner Heimatstadt. Obwohl der größte Teil seiner Familie nun in Bath wohnt. Zum Glück durfte Duna mit in die Trauerhalle, die Sonne schien ziemlich heftig. Dafür hat sie sich wieder vorbildlich benommen.

Eigentlich war bei uns nach der Trauerfeier ein Besuch im Mampf geplant, aber es war noch zu früh. Also sind wir in die Stadt gefahren. Ins Kö13 bin ich früher oft gegangen, hervorragende Pizza, tolle Salate. Leider hat wohl der Besitzer gewechselt, Pizza gibt es keine mehr, dafür umso mehr totes Tier, das Thai-Curry war auch nur gerade mittelmäßig. Wie kommt man auf die Idee, ein Curry mit Langkornreis zu machen? Und mit Tonnen Auberginen? Wären wir besser zum Inder gegangen, oder ins Bar Celona. Dazu hat sich das Kö13 draußen über den halben Markt ausgebreitet, mit nur zwei Bedienkräften, die zugleich noch Theke machen mussten. Ein Geduldsspiel. Da also nicht mehr. Ein Cappuccino kostet inzwischen vier Euro. Von wegen, Großbritannien sei teuer. Das Curry war seine 14,50 Euro auch nicht wert. Da lobe ich mir doch Green’s oder das Hope Café.

Dafür waren wir erst gegen halb drei zurück zuhause. Erst in den Garten, dann wollte Duna partout noch ins Almetal herunter. Irgendwie wenig Struktur heute. Dafür heute in genau vier Wochen Abreise. Welcome back to Cumbria. Das aktuelle Wetter nehmen wir gerne mit, sonnig bei 24 Grad.

Luke, Duna und Ben

Luke, Duna und Ben

Mein Nachbar Thomas hatte vorgeschlagen, dass Ben und Duna sich doch einmal auf der Hundewiese in Borchen treffen könnten. Die Beiden mögen sich nämlich sehr. Jeannie war auch dabei, sie ist sehr alt, dement und Thomas rechnet schon länger damit, dass sie bald über die Regenbogenbrücke gehen muss. Ben und Duna haben getobt wie die Blöden, auf dem Video waren sie damit erst mal durch. Jetzt liegt sie ermattet in ihrem Körbchen. Da werden wir nun gelegentlich wieder hingehen, es kam noch ein strubbeliger Pudel dazu und Duna genoss es wohl, mal wieder mit Hunden zusammen zu sein. Es gibt eine Whatsapp-Gruppe, wo Leute sich verabreden, und Thomas meint, die anderen Hunde wären alle sehr umgänglich.

Fish & Chips today, Sir?

Fish & Chips today, Sir?

Die Kaltfront, die uns Wochen lang im Griff hatte, ist endlich abgezogen. Endlich wieder nur mit Mantel oder Jacke nach draußen, endlich wieder längere Touren, ohne dass einem die Pfoten abfrieren. Obwohl es in der Nacht immer noch Frost gibt. In den letzten Tagen waren die Autos immerhin überfroren.

Mir ist zuletzt aufgefallen, dass Duna immer mehr auf ihren Ritualen besteht. Die natürlich eingefordert werden. Der Stick nach der Abendrunde, ein paar Erdnüsse danach und der Vormittagsbesuch im Burggarten waren schon länger feste Einrichtungen. Das hat sich nun auf den Abend ausgeweitet. Wenn ich den Fernseher einschalte, für noch ein paar Minuten Tatort, sind ein paar Squashies fester Bestandteil dieser Routinen. Zehn Minuten später dann ein paar Erdnüsse, natürlich frisch geschält. Die haben die Walnüsse abgelöst. Ich hoffe, ALDI hat die Tüten mit Erdnüssen noch länger im Programm, sonst muss ich mir etwas Neues ausdenken.

Gestern in Penrith angerufen, natürlich bestellen sie das Futter für Duna, wir nehmen jetzt doch Trocken- und Feuchtfutter von Forthglade. Die restliche Miete für Easedale ist auch abgebucht, letzte Einkäufe machen wir dann in der Woche vor der Abfahrt. Auf den Bildern ist mir aufgefallen, dass die Wohnung wohl renoviert wurde, sieht doch recht frisch gemacht aus. Et kütt.

Auch der Burggarten wieder grün

Auch der Burggarten wieder grün

Eindeutig Frühling jetzt

Eindeutig Frühling jetzt

Noch einmal Schnee

Noch einmal Schnee

Der April macht seinem Ruf alle Ehre. Als ich heute Morgen die Rollladen öffnete, waren Wiesen und Dächer weiß, gerade einmal zwei Grad, der Himmel grau und verhangen. Im Sauerland hat es so stark geschneit, dass ehrenamtliche Aktionen von Schulen und Jugendgruppen abgebrochen werden mussten. Einziger Lichtblick: Ist es einigermaßen klar, ist es um neun noch nicht dunkel.

Neue Fruitee-Sorte: Wachtel & Feige

Neue Fruitee-Sorte: Wachtel & Feige

Nach den zwei trockenen Tagen Anfang des Monats permanentes Dreckswetter. Regen, trockene Momente und Hagelschauer im Wechsel von jeweils einer Viertelstunde. Heute endete ein angeblich regenfreier Abschnitt in einem halbstündigen Unterstand am Kindergarten in Sturzregen und Hagel. Das alles bei vier oder fünf Grad und teilweise heftigem Wind. Langsam geht uns echt das Wetter auf den Geist, weil für längere Runden praktisch keine Gelegenheit. Duna ist langweilig.

Immerhin kann ich in ein paar Tagen in Penrith  anrufen und schon einmal Dunas Futter ordern. Wie nehmen gleich eine größere Ladung mit, das Futter von Forthglade hat Duna im letzten Jahr in den Dales sehr gerne gemocht. Trockenfutter nehmen wir aber mit, denn wir bekommen es ja jetzt hier bei Fressnapf, wenn wir eh einmal in der Woche zu ALDI fahren. Oder wir versuchen doch mal das Trockenfutter vor Ort. Ist ja noch etwas Zeit. Dann hat Duna etwas Abwechslung, obwohl ich vermute, es ist ihr ziemlich egal. Hauptsache genug Futter. Wir schauen uns aber schon etwas bei Paul Beal um. Der hat eine Menge Touren auf seiner Liste.

Seit Wochen immer wieder Regen, am Freitag noch einstellige Temperaturen, am Samstag dann 25 Grad bei Sonnenschein. Ich natürlich noch in Jacke und Mantel unterwegs. Tatsächlich war es gut, dann nach der Rückkehr zu duschen, denn ich war nass geschwitzt. Leider sind die Waldböden noch sehr weich durch den vielen Regen. Dann kommen diese scheiß Mountainbiker und fahren die Wege endgültig kaputt. Als ich einen von ihnen darauf ansprach, dass sie die Wanderwege zerstören, schaute er mich völlig verständnislos an und radelte weiter. Auf dem Weg vor uns eine tiefe, mit Wasser gefüllte Matchspur hinterlassend. 25% der Erwachsenen scheinen Idioten zu sein.

Heute etwas weniger warm, aber schon diese zwei warmen Tage lassen Frühlingsgefühle aufkommen. Büsche und Bäume treiben heftig aus, in ein oder zwei Wochen sollten die Wälder auch wieder begehbar sein. So langsam kommt der Mai in Sicht und wir müssen Forthglade in Penrith bestellen. Ganz witzig gestern: Wiedersehen mit der Low Nest Farm in einem Wandervideo, ab 14:40. Danach geht es unsere Abendrunde zum Stone Circle weiter, den Weg liebte Duna besonders.

Pflanzbörse an der Wewelsburg

Pflanzbörse an der Wewelsburg

Es wird wieder grüner

Es wird wieder grüner

Auch das Almetal ergrünt

Auch das Almetal ergrünt

Wieder mal in Ahden

Wieder mal in Ahden

Hochbetrieb auf dem Almeradweg

Hochbetrieb auf dem Almeradweg

Endlich wieder frischer Weizen

Endlich wieder frischer Weizen

Selbst die Weiden kommen wieder

Selbst die Weiden kommen wieder

Eine neue Bank an der Alme

Eine neue Bank an der Alme

Die Beete sind wieder ordentlich

Die Beete sind wieder ordentlich

Kaputt

Kaputt

Wir waren gut eine Woche offline. Eigentlich sollte der Bautrupp nur eine Baumwurzel beseitigen, doch der Bagger hat dann gleich zwei Telefonkabel kaputt gemacht. So war fast der ganze Alte Hof aus dem Netz. Die Telekom meinte, vor dem 12. April sei keine Reparatur möglich, doch heute Morgen auf der frühen Runde saß ein Techniker einer Lippspringer Elektrofirma im Loch und brachte die Kabelende wieder zusammen. So wird einem klar, wie abhängig man von solcher Infrastruktur ist, es gab nicht nur kein Festnetz, sondern auch kein Fernsehen und kein Internet. Zum Glück hatte ich noch ein DAB+-Radio von meiner Mutter, so dass mir wenigstens WDR 5 erhalten blieb.

Der Frühling zeigt sich so langsam, die Sträucher schlagen aus, die Böden werden wieder grüner, die Temperaturen allmählich erträglicher. Auch wenn es nachts doch noch ziemlich schattig wird. Bis zum richtigen Frühling braucht es noch einige Tage, doch die Hundirunden werden wieder angenehmer. Bis auf den kräftigen Wind heute.

Nimm das, du Teppich

Nimm das, du Teppich

Duna freute sich über den jungen Weizen und Hafer, der jetzt auf den Feldern steht, da hat sie sich mal so richtig bedient. Festes Ritual ist jetzt, dass nach der Runde am Nachmittag die Teppiche misshandelt werden, nicht nur das Spielzeug. Der Teppich wird nicht nur durch die Gegend getobt, sondern auch gebissen und angebellt. Wenn’s der Wahrheitsfindung dient …

Die Malteser allzeit bereit

Die Malteser allzeit bereit

Wir haben nun einen Hausnotruf in der Küche. Weniger dafür, dass ich nach einem Sturz hilflos unter dem Wohnzimmertisch liege, wie mal meine Mutter. Sondern als Sicherheit für Duna, wenn mir mal etwas Ernsthaftes zustoßen sollte. Ich bin darauf gekommen, als ein Freund einen Schlaganfall hatte, wobei er noch ein paar Jahre jünger ist als ich. Das Gerät ist mit einem Sensor gekoppelt, der Alarm auslöst, wenn in der Küche länger als zwölf Stunden keine Bewegung registriert wurde. Dann wird ein Alarm ausgelöst und Daniel benachrichtigt.

Was tut man nicht alles für ein Hundi.

Nach dem Reißverschluss meines Mantels und dem Tablet hat nun auch die Mikrowelle das Zeitliche gesegnet. Da kommt morgen rechtzeitig Ersatz, damit ich am Sonntagmorgen wieder Dunas Frühstücks-Rührei aufwärmen kann. Doch auch Positives hält die Zeit bereit: Am Donnerstag wieder bis 14 Grad, der heutige Tag war sonnig, wenn auch kühl und etwas windig.

Neue Wegmarker

Neue Wegmarker

Es wird wieder grüner

Es wird wieder grüner

Frühlingsblumen

Frühlingsblumen

Die Alme immer noch recht voll

Die Alme immer noch recht voll