Mal wieder ein Kurzbesuch in Essen, der letzte vor dem nahenden Urlaub im Lake District. Super Wetter und endlich mal wieder wenigstens das Auto ausgesaugt.

An Rande von Essen mit Blick auf die City

Am Rande von Essen mit Blick auf die City

Vegetation hier schon eine Woche weiter

Vegetation hier schon eine Woche weiter

Wieder Gartenzeit

Wieder Gartenzeit

Da ist wohl wieder Trimmen angesagt

Da ist wohl wieder Trimmen angesagt

Die letzten Wochen waren gut gefüllt. Die Website des Marktplatzes ist endlich online, mehrere Instagram– und Facebook-Posts haben auch Zeit gekostet, Radio etc. pp. Trotzdem haben wir regelmäßig unsere Runden gedreht, denn langsam stellt sich der Frühling ein. Am letzten Dienstag schon fast 20 Grad, wieder einige Tage kühler und grauer, seit gestern scheint wieder die Sonne.

Da nichts Wichtiges anstand, die große Runde über die Rhön durch den Schluchtweg zum Ahdener Talweg. Duna hatte wohl Bewegungsdrang, also habe ich sie schon in den Feldern von der Leine gelassen. Woraufhin sie in einem Affenzahn über die Wiesen und Äcker schoss. Schließlich musste ich doch zurück holen, da sie wieder ins Buddeln vertieft war. Dann hinein in den Wald. Eine ganze Zeit lief sie brav vor mir oder hinter mir vor sich hin, blieb höchstens mal 50 oder 60 Meter zum Schnüffeln zurück. Dann Abbiegen in den Ahdener Talweg. Zum ersten Mal sehe ich Wasser in dem kleinen Bach, Duna muss natürlich hinein. Das gibt noch ein Abschlussbad in der Alme, damit die Pfoten wieder sauber werden. Dann der Knaller.

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Könnte ich nicht doch noch ein Fruitee haben?

Könnte ich nicht doch noch ein Fruitee haben?

Gestern Abend Einladung zur Feier des 70. Geburtstages meiner Kollegin Beate vom Marktplatz Ehrenamt. Super leckeres Essen in der Paderschänke, auch für Vegetarier geeignet. Duna hat sich wieder eingeschleimt. „Ach, was ist das für ein lieber Hund …“, „Der ist aber gut erzogen … „, „So ein süßer Hund …“. Tatsächlich hat sich Duna wieder vorbildlich benommen, lag bei mir neben dem Stuhl, hat nicht gebettelt oder ist auf den Tisch gesprungen, hat alle Leute freundlich und höflich begrüßt. Vielleicht doch das Zeug zum Therapiehund.

Fast könnte man es für einen Aprilscherz halten, aber der Winter ist zurück. Jedenfalls hier in Wewelsburg. In Paderborn ist es nur etwas überzuckert. Auf meinem Auto lagen heute Morgen ungefähr 15 Zentimeter Schnee. Gestern haben wir alle Runden im Schneetreiben verbracht, weshalb es Duna vorzieht, den Tag zu verschlafen. Heute steigt das Thermometer wieder deutlich über Null, so dass die weiße Pracht schon wieder mit Getöse von den Dächer herab stürzt. Duna mag den Schnee sehr gerne, bekommt jedoch prophylaktisch ihre AniForte-Tabletten gegen möglichen Durchfall wegen des Drecks und der Keime im Schnee.

Fellwechsel. Der Frühling naht.

Duna wechselt zum Sommerfell

Duna wechselt zum Sommerfell

Da steckt noch ein halber Hund drin

Da steckt noch ein halber Hund drin

Es gibt wieder lecker Gras

Es gibt wieder lecker Gras

Es ist Sommerzeit, die Nacht war etwas kürzer als sonst. Dafür die ganze Woche Sonne und blauer Himmel, die Wälder sind knochentrocken, was den Vorteil bringt, dass wieder alle Wege zu gehen sind. Selbst gestern Abend, auf der letzten Runde, war es erstaunlich mild. So sind manche Runden am Nachmittag länger ausgefallen als geplant. Duna genießt die Sonne, legt sich morgens in die Küche, wo die Sonne direkt hinein scheint. Die Böden werden wieder grüner, die ersten Büsche bekommen Blätter, sogar Hummeln und Schmetterlinge sind zu sehen.

Wo ist das Hundi?

Wo ist das Hundi?

Freilaufen geht im Wald erstaunlich gut. Zwar verschwindet Duna oft tief im Unterholz, kommt aber immer wieder zurück, in der Regel im Affentempo. Sie genießt das freie Laufen, Toben und Rennen durch das Laub. Sobald Mais und Getreide wieder höher stehen, sollte es in den Feldern besser gehen, weil sie nicht mal so über den Acker entschwinden kann.

Eher beiläufig, gerade beim Freilauf, ist mir eine Veränderung aufgefallen, die schon vor längerer Zeit begonnen hat. Duna hat eine Beziehung zu mir ausgebildet. Zwar nimmt sie, im Gegensatz zu vielen anderen Hunden, Menschen sehr genau wahr, schaut ihnen ins Gesicht, beobachtet, was sie tun. Sie sucht jedoch in der letzten Zeit ganz bewusst meine Nähe. Sei es beim Frühstück, dass sie sich unter den Küchentisch legt, oder morgens im Bett, wenn sie sich auf mich legt, oder auf einen Arm. Je mehr sich diese Beziehung ausbildet, desto sicherer ist sie an mich gebunden und folgt mir. Inzwischen, wenn wie heute Morgen nichts auf den Straßen los ist, lasse ich sie schon weit vor der Haustür von der Leine. Zwar trödelt sie dann noch manchmal in der Gegend herum, kommt jedoch bereitwillig, wenn ich sie rufe. Ich denke, ich kann ihr bald noch mehr Freiheiten geben, wenn ich sicher sein kann, dass sie nicht wieder Blödsinn macht.