Am Morgen wieder Einkaufen bei Edeka, Duna bleibt im Auto. Ich bleibe etwas versteckt hinter dem Häuschen mit den Trolleys stehen und beobachte. Hund sitzt im Wagen, schaut sich sehr interessiert die Leute draußen an und was da so machen. Kein Bellen, kein Jaulen. Danach noch bei Raiffeisen einen Hundekamm holen. Obwohl sie erst einmal dort war, weiß sie schon, wo die Hundeleckerlis stehen, aber wir haben noch reichlich. Ich glaube, sie war dann etwas enttäuscht. Nachdem Duna mal so richtig durchgekämmt ist, und das Fell war schon etwas filzig, sieht der Hund noch schöner aus. Danach noch mit der Gesichtsbürste aus der Pferdeabteilung einige Feinheiten richten. Grundsätzliche Pferdekenntnisse sind immer von Vorteil.

Wo ist denn jetzt der Bach?

Wo ist denn jetzt der Bach?

Am Nachmittag eine Variante einer Runde, die ich schon einmal mit Juna gemacht habe, mit einer tollen Badestelle an der Wullenbeck. Leider ist der Bach trocken gefallen und das Plantschen muss ausfallen. Duna mag keine breiten, langweiligen Wanderwege, erst beim Abbiegen auf den schönen Weg am Bach entlang dreht sie auf. Auf einem Weg entlang einiger Felder bekommen wir uns etwas in die Haare, weil sie in jedes Mauseloch ihre Nase vergräbt und nur mit Mühe zum Weitergehen zu bewegen ist. Da alle zehn Zentimeter ein neue Loch kommt, nervt es. Wir einigen uns darauf, dass sie sich gelegentlich ein Mauseloch anschauen darf.

So neigt sich unsere erste Woche zusammen langsam dem Ende zu, ebenso mein Urlaub. Ab Montag beginnt wieder der Ernst des Lebens, und eine neue Strecke für Duna. Aber noch kommt der Sonntag, nur mit dem Ausschlafen wird das so wohl nichts mehr.

Weg an der Wullenbeck

Weg an der Wullenbeck

Die Wullenbeck ist trocken gefallen

Die Wullenbeck ist trocken gefallen

Das sind wenigstens Waldwege

Das sind wenigstens Waldwege

Rund um das Klosterdorf Wienhausen

Rund um das Klosterdorf Wienhausen

Immer wieder beliebt sind Touren um das Dorf Wienhausen, in einem der wenigen größeren Waldgebiete hier in der Gegend. So entsteht Dunas erste dokumentierte Tour, auch in Instagram. Es ist Freitag und Zeit für etwas Ordnung in der Wohnung. Kaum habe ich losgelegt, fängt Duna fürchterlich an zu würgen und sich zu übergeben. Schließlich legt sie sich ziemlich abgeschossen ins Badezimmer. Da wir zuletzt noch einen Abstecher zum Kloster gemacht haben, in der Hoffnung, dass Duna dort mal ein Pfützchen macht, fiel mir ihr Abstecher zum Bach vor dem Kloster ein. Nein, kein Pfützchen, erst später im Hundepark vor der Haustür. Da diese Bäche oft auch ein Rattenproblem darstellen, werde ich unruhig, ob jemand dort Rattenköder ausgelegt hat. Ich rufe schnell bei der Tierärztin meines Vertrauens an, wir können sofort vorbei kommen. Eher unerwartet geht es sehr zügig, schon nach der Ankunft kommt eine Sprechstundenhilfe und checkt Dunas Kreislauf, von da aus geht es direkt zum Röntgen. Trotzdem dauert es insgesamt eine Dreiviertelstunde, bis wir wieder los können. Allerdings muss ich während des Wartens feststellen, dass mit Hund der Kontakt zu anderen Leuten deutlich schneller läuft.

Willkommen im Ristorante Anello per Tettee, unsere Spezialität heute: Hühnchen mit Reis

Willkommen im Ristorante Anello per Tettee, unsere Spezialität heute: Hühnchen mit Reis

Kein Gift, wahrscheinlich eine bakterielle Sache. Röntgen, zwei Spritzen, eine Paste für die Darmflora. Macht dann mal 104 Euro, bitte. In meinem nächsten Leben werde ich Tierarzt. Lieber ein falscher Alarm als ein zu später. So ist dann Duna doch bei Frau Doktor gelandet, wenn auch ungeplant. Den größten Gefallen tut die Tierärztin Duna dann noch mit der letzten Verschreibung: Schonkost für den Hund. Duna meinte danach, ich bräuchte dieses blöde Hundefutter gar nicht mehr zu kaufen, sie hätte das selbst gekochte Essen viel lieber. Sie hat dann schon mal einen Speiseplan für die nächste Woche ausgearbeitet. Am Montag Chicken Vindaloo, am Dienstag Schweinefilet mit Nudeln und Rahmsauce, am Mittwoch ein Wiener Schnitzel mit Butterkartöffelchen und Brokkoli, …

Teuer Nachmittag. Aber was tut man nicht alles für den Hund. Immerhin ist die Wohnung auch gestern und heute bis auf ein paar kleine Kotzflecken wieder sauber geblieben. Noch ein nennenswerter Vorteil bei Duna: sie schläft durch, so von elf Uhr abends bis morgens um sieben.

Es gibt ein Leben vor und ein Leben mit dem Hund

Wer bisher Wert darauf gelegt hat, dass die Wohnung blitzblank ist und man an jeder Stelle vom Boden essen kann, sollte sich das nach Einzug eines Hundes abschminken. Wenn es ein richtiger Hund ist. Duna speichert in ihren haarigen Tatzen unglaubliche Mengen Sand, Laubreste und Lehm. Ich beschränke mich nun auf Durchfegen am Abend und gelegentliches Saugen. Man kann gegensteuern, zum Beispiel mit einer Kleiderbürste vor dem Haus die Tatzen zu säubern, hat jedoch nur wenig Erfolg. Der meiste Schmutz sitzt tief in den Tatzen, wo keine Bürste hin kommt. Auch eine Hundebox nützt da nix, beim Ein- und Aussteigen landet trotzdem viel Schmutz im Kofferraum.

Wer auf den Kofferraum seines Autos angewiesen ist und keinen Bulli oder Sharan sein Eigen nennt, muss neue Lösungen finden. Der Kofferraum meines Golfs gehört jetzt dem Hund. Einkaufskörbe oder Kartons finden nur noch auf den Rücksitzen Platz. Wie bei der Wohnung, ist der Kofferraum des Autos noch wesentlich härteren Schüben an Sand und Schmutz ausgesetzt. Einige alte Handtücher sind ein Muss im Auto, wenn gerade erst der Auebach erforscht wurde.

Wer gerne morgens lange schläft und als erste Maßnahme sein Frühstück braucht, ist mit einem Hund schlecht beraten. Es sei denn, man hat einen großen Garten. Die erste Aktion des Tages ist ein Gang durch den Hundepark, der je nach Stimmung des Hundes kürzer oder länger sein kann. Mindestens weitere drei Gänge am Tag sind einzuplanen, der letzte vor dem zu Bett gehen. Zwar haben wir eine schlimme Trockenphase, es ist jedoch spätestens im Winter mit Gängen bei Regen, Nebel und Schnee zu rechnen. Wirklich tiergerecht ist es nur, wenn einer dieser Gänge mindestens eine Stunde einnimmt. Man tut sich dadurch auch den Gefallen, einen etwas weniger an Schuhen oder Teppichen interessierten Hund in der Wohnung zu haben.

Die gute Nachricht zuerst: Auch gestern ist die Wohnung sauber geblieben. Duna hat sich spät abends sogar noch einmal durch Unruhe gemeldet und wir sind noch eine kurze Runde gegangen. Sie musste noch ein kleines Pfützchen ablegen. Danach hat sie sich schlafen gelegt.

Direkt am Morgen hat sich Frau S. aus dem Erdgeschoss bitterlich beschwert, dass Duna um fünf Uhr morgens gebellt hat. Da ist der Mitbewohner über mir zur Arbeit gegangen. Natürlich war ich erst recht hellwach, das kann auch nicht so bleiben, da hat mir aber Simone zur Seite gestanden, dass ein Hund keinen Aus-Schalter hat. Alexa: Bellen aus. Das Gekläffe von Rambo nebenan stört scheinbar niemanden. Dann durfte ich mir von Frau S. noch eine ausufernde Belehrung über Hundehaltung anhören, weil Frau S. auch mal irgendwann einen Hund hatte. Angelesene Platitüden, die kann ich selbst. Wenige Tage nach meinem Einzug bat mich Frau S., doch bitte nachts keine Möbel zu rücken. Zu diesem Zeitpunkt bestand mein ganzes Mobiliar aus der Küche, einem Bett und einem kleinen Schreibtisch. Da habe ich wohl den fest installierten Kühlschrank auf die andere Seite geschoben. Es gibt Leute, die der Menschheit besser erspart geblieben wären.

Heute Morgen hatten wir Termin bei Simone. Ist eine Nette, macht einen kompetenten Eindruck. Ein riesiges Grundstück hat sie. Am Dienstag geht Duna zum Probetag zu ihr, aber schon heute hat sich Duna von ihrer besten Seite gezeigt, sich den anderen Hunden vorgestellt und sich das Grundstück schon einmal genauer angesehen. Sie hatte keine Einwände. Simone meinte, Duna sei sehr offen, freundlich und zugänglich, andere Aspiranten würden es noch nicht mal durch das Tor schaffen. Wird zwar eine teure Angelegenheit, aber das ist dann halt so. Sollen meine Erben doch ihren Schotter selbst ranschaffen.

Viel besser als die enge Box

Viel besser als die enge Box

Deshalb heute nur zwei lokale Runden, eine nach Bennebostel und eine nach Wathlingen, die dann aber neben den Kurzgängen doch fast drei Stunden gedauert haben. Am Nachmittag haben wir die neue Kofferraum-Einrichtung aus der Packstation abgeholt, weil Duna ja die Box nur sehr widerwillig betritt. Angeblich in fünf Minuten montiert, hat es über eine halbe Stunde gedauert. Dafür war Duna sichtbar glücklich, nun im Kofferraum viel Platz zu haben. Dafür hat sie mir dann wieder quer durchs Gesicht geleckt. Daran müssen wir auch noch arbeiten.

Also ein eher ruhiger, aber nicht langweiliger Tag. Heute hat sich Duna auch zum ersten Mal abgesetzt. Sonst galt die einfache Regel, dass der Hund dort ist, wo ich bin. Heute Nachmittag aber ist sie von sich aus in ihr Körbchen im Schlafzimmer gegangen. Wenn es so ruhig ist und ich sie nicht sehe, werde ich immer ein wenig misstrauisch. War aber überflüssig. Heute waren schon drei Häufchen fällig, also wird die letzte Runde heute eher kürzer. Da wird sich Juna aber wundern, dass sie uns heute nicht trifft.

Die versteckten Kosten

Einen Hund bekommt man schon für kleines Geld im örtlichen Tierheim. Damit geht die Sache aber erst los, denn der Hund braucht eine Menge Dinge. Nicht als absolutes Muss, aber empfohlen. Zwei Körbchen sind oft sinnvoll, ich brauchte noch eines fürs Büro, macht 160 Euro. Kurze und Langleine, Geschirr, Halsband, 80 Euro. Nur ein Stück Leine und Halsband geht gar nicht, wenn der Hund aus dem Halsband raus will, kommt er raus. Schalen für Futter und Wasser, eigene Löffel für den Hund, 40 Euro. Hundeeinrichtung für den Kofferraum und Sperrgitter, 80 Euro. Anmeldung in der Gemeinde, Registrierung im Hunderegister und Hundesteuer, 80 Euro. Tier-Haftpflichtversicherung, in fast allen Kommunen Pflicht, 70 Euro im Jahr. Pflegematerial wie Bürste für Fell und fürs Gesicht, Hundekamm, 30 Euro. Einmal verdorbener Magen und Tierarztbesuch, 100 Euro. Schutzgebühr für Duna bei den Tierschutzengeln, 360 Euro. Da habe ich jetzt bestimmt noch einiges vergessen, wie laufende Kosten für Futter. Berufstätig und keine regelmäßige Gelegenheit für Hund im Büro? Hundetagesstätte, ab 23 Euro pro Tag. Wichtigste Impfungen, 120 Euro pro Jahr. In der Gegend grassiert Zwingerhusten? Noch einmal 30 Euro pro Jahr dazu. Hundebeutelchen, da bin ich sehr grün, kompostierbar und giftfrei, 250 Beutel 25 Euro. Zwei brauchen wir immer pro Tag, eher drei. Genaueres Nachdenken würde diese Liste nur noch verlängern.

Duna in der Aller

Duna in der Aller

Bei der wieder drohenden Hitze nach dem Frühstück schnell los, eine für mich altbekannte Strecke, aber für Duna neu. Zudem ergibt sich die Gelegenheit, mal zu sehen, wie sich Duna in der Celler Innenstadt verhält, mit Betrieb und lauten Geräuschen. So führt uns die Tour zuerst durch die Wälder der Allerniederungen, an der Lachte vorbei und zur Pfennigbrücke nach Celle. Duna findet inzwischen immer mehr Spaß an Wasser, zuerst probiert sie die Aller aus, auf dem Rückweg verschwindet sie zur Hälfte in der Lachte. Da beide sehr saubere Gewässer sind, kein Problem. Problem sind eher die anderen Hundebesitzer, die ihre Hunde ohne Leine durch das Naturschutzgebiet laufen lassen. Als ich eine Frau auf einem Fahrrad, deren Hund keifend auf uns zustürmt, auf die Leinenpflicht hinweise, werde ich übelst angepampt. Ihr Hund hätte sehr viel Menschenkenntnis, und im Übrigen würde mich das nichts angehen. Leider sind viele Hundemenschen auch Herrenmenschen. Auf den letzten Metern vor dem Auto finden wir ein totes Kitz mit aufgerissener Seite. Ein Wolf oder Fuchs hätte es nicht so unangetastet gelassen, also muss es ein Hund gewesen sein. Nicht weit von der Stelle ist ein kurzer Waldweg, wo Leute ihren Hund nur kurz fürs Geschäft aus dem Auto lassen, weil sie selbst zu faul sind, ihren Hintern mal zu bewegen.

Duna in der Lachte

Duna in der Lachte

In der Innenstadt macht sich Duna bestens, die Leute und Fahrräder interessieren sie überhaupt nicht, nur in jedes zweite Geschäft möchte sie gerne hinein. Selbst die laute Kehrmaschine ist ihr egal. Am Kleinen Plan machen wir eine Pause, Duna kennt inzwischen Pause und legt sich auf dem Boden ab. Die Leute werden beobachtet, aber es zucken nicht einmal die Ohren. Einem ersten Besuch in einem Restaurant steht demnach nichts entgegen. Da sich Duna bisher nicht zu Häufchen und Pfützchen bereit erklärt hat, fahren wie hinterher noch auf den Hundeplatz. Kaum fünf Minuten später ist beides erledigt und es kommt auch noch ein anderer Hund für eine kleine Toberunde.

Zum Glück wurde der Tag nicht ganz so drückend wie angesagt, aber mein T-Shirt war schon ziemlich feucht. Dieses Mal hat Duna kein bisschen geschwächelt wie am Sonntag. Sie kommt langsam in Form. Das wird ja lustig.

Erstkontakt mit dem schwarz-weißen Monster

Am Nachmittag führt kein Weg drum herum, es muss mal gesaugt werden. Der brummende Staubsauger wird zuerst verbellt, aber sie scheint schnell zu begreifen, dass ich das Monster voll im Griff habe. Danach ist Ruhe. Staubsaugen ab jetzt freigegeben.

Warm und anstrengend heute

Warm und anstrengend heute

Am Montag ist den ganzen Tag die Wohnung sauber geblieben, allerdings bin ich mit Duna auch spätestens alle zwei Stunden draußen gewesen. Auf jeden Fall ein Hoffnungsschimmer. Aber auch die positiven Dinge sollten Erwähnung finden. Duna ist sehr leicht zu führen, ein Fingerzeig in die Richtung oder nach dem Weg und sie geht sofort in die Spur. Sie zieht auch nicht mehr, wobei der Sache entgegenkommt, dass meine Standardgeschwindigkeit von sechs Stundenkilometern zu ihrem Trab passt. Oder wie mein Bruder immer meint: Gehen wir spazieren oder sind wir auf der Flucht? Leuten gegenüber reagiert Duna immer freundlich und offen, manchmal ein wenig zu freundlich, das Anspringen müssen wir noch weglassen. Außer den Pipiflecken auf dem Teppich hat sie keine Schäden angerichtet. Nur meine Stofftiere musste ich in Sicherheit bringen.

Zum ersten Mal auf dem Hundeplatz

Wegen der Wärme machen wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg zum Hundeplatz. Leider ist niemand da, und einem Ball hinterher zu laufen kann sie nichts abgewinnen. Dann eine Runde durch den Nienhorster Wald, eine knappe Stunde. Häufchen und Pfützchen waren schon auf dem Hundeplatz erledigt. Als wir zurück kommen und ich noch eine kleine Pause machen möchte, kommen Leute mit ihren zwei Hunden auf den Platz. Nach dem Verhandeln, was geht und was nicht geht, tobt sie mit dem großen Rüden ziemlich ausgelassen über den großen Hundeplatz. Wenigstens etwas Abwechselung. Danach braucht sie jedoch erst mal eine Auszeit.

Vorplanungen

Nach der Mittagspause noch eine Runde durchs Dorf, aber es ist drückend heiß und wir vertagen die weiteren Ausflüge auf den Abend. Es darf ruhig wieder kühler werden, aber Duna scheint die Wärme nicht sonderlich zu stören. Na ja, wenn man aus Spanien kommt, ist man andere Temperaturen gewohnt. Morgen früh dann zum Rathaus und Duna anmelden. Am Donnerstag erster Termin bei Simone. Die Tage werden sich nun wieder etwas normalisieren, hoffe ich.

Nachtrag

Am späten Abend, wie üblich fünf Minuten vor der finalen Runde, ist wieder ein Minipfützchen auf dem Teppich gelandet. Betrachten wir es als leichten Rückschritt. Immerhin kann man es dann noch spurlos wieder beheben. Dank Dr. Hoffmanns Teppichreiniger in der praktischen Dosierflasche mit dem Applikationsschwamm. Das Häufchen kam dann zum Glück draußen im Park.

Neues Geschirr in grau

Neues Geschirr in grau

Am Vormittag bekommt Duna bei Miezebello ein großes Lob von der Verkäuferin. Duna lässt sich verschiedene Geschirre anlegen, die verstellt werden und wieder ausgezogen. Alles ohne Mucken, ohne Zicken, bis wir ein passendes gefunden haben. Dafür kassiert sie ein paar Leckerlis und die Verkäuferin lobt ihre Gelassenheit. Auch das Einkaufen bei Edeka geht problemlos, ich verriegle das Auto, lasse aber die Heckklappe auf. Kein Gebell, kein Gejaule.

Ich bin dann mal weg

Ein anstrengender Vormittag war das

Ein anstrengender Vormittag war das

Zum ersten Mal haben wir Mittagspause und Duna schläft tatsächlich einige Zeit. Weicht mir aber nicht von der Seite, wechsle ich das Zimmer, kommt Duna mit. Erster Versuch „Ich bin dann mal weg“. 15 Minuten bleibe ich unten vor dem Haus, einmal Bellen und gelegentlich ein Winseln. Dafür werde ich bei meiner Rückkehr begrüßt, als wäre ich sechs Stunden weg gewesen. Am Nachmittag erkunden wir den Nienhäger Wald, dieses Mal zügig, aber ohne Gezerre und Gehetze. Am Auebach geht sie zum ersten Mal ins Wasser, und weil das doch toll ist, mit so viel Wasser, legt sie sich gleich hinein. Hoffentlich hat das der GPS-Tracker überlebt, der ist zwar gegen Spritzwasser geschützt, aber kaum gegen Untertauchen. Im Vergleich zu gestern jedenfalls ein sehr entspannter Rundgang.

Statistik für Hunde

Da kann man sich sogar reinlegen

Da kann man sich sogar reinlegen

Habt Ihr hier viel Wasser

Habt Ihr hier viel Wasser

Am Morgen und am Mittag jeweils Pfützchen und ein Häufchen im Hundepark. Geht also doch. Sie scheint so langsam zu begreifen, dass Wohnung zum Wohnen da ist, und nicht wie der Zwinger ein Platz zum Verschmutzen. Heute Nachmittag hat sie dann schon drei Kommandos parat: Sitz, Halt und Lauf.

Nicht immer, aber immer öfter.

Der Abend gewinnt an Länge

Heute machen wir unsere letzte Runde erst gegen halb zehn. Vielleicht klappt das dann zuverlässiger, weil der Abend nicht mehr so lang ist. Tatsächlich treffen wir auf dem Weg Birgit und Juna. Juna wird nicht angekläfft, sondern eher begutachtet. Was Duna aber gar nicht versteht, ist die Situation, dass ich von diesem für sie fremden Hund so überschwänglich begrüßt werde. Im Vergleich zu Duna ist Juna ein wirklich kleiner Hund. So verschieben sich schnell die Größenordnungen.