Die seit Juni andauernde Hitze setzt sich fort. Selten sinkt die Temperatur in der Nacht mal deutlich unter 20 °C, in der letzten Nacht hatten wir um 23:00 Uhr draußen noch 26 °C. Die Runden am Nachmittag mutieren zu Häufchen-Abstechern, wenn die Sonne direkt scheint, geht es ohne Käppi gar nicht mehr, weil man sonst einen Sonnenstich bekommt. Nebenan die Temperaturen am Flughafen Paderborn-Lippstadt. Selbst Duna ist es zu warm, obwohl sie das aus Spanien ja eigentlich gewohnt sein müsste. Nur im Wald kann man es einigermaßen aushalten. Die Alme ist schon seit längerer Zeit ausgetrocknet, sonst nimmt Duna dort gerne ein erfrischendes Bad. Überhaupt gibt es kaum noch grüne Wiesen, alle sind eher gelb bis grau. Die Walnussbäume werfen schon die ersten Nüsse ab, wegen der extremen Trockenheit.
Wenigstens ist unser Ausflug in die North York Moors in trockenen Tüchern, für das Lakeland in 2027 warten wir auf die Veröffentlichung der Fahrpläne. Und damit auf die Freigabe für Buchungen.
Duna hat eine wunde Stelle am rechten Pfötchen, wahrscheinlich zeigen sich doch erste Anzeichen der Leishmaniose. Obwohl der Titer mit 0,94 eher niedrig ist. Damit sie die Zink-Creme nicht gleich wieder ableckt, muss sie nach dem Auftragen eine Zeit lang ein Schühchen tragen. Vielleicht nicht die schlechteste Idee für den Winter, inzwischen hat sie sich ganz gut daran gewöhnt.
Die Zeit fängt wieder das Rasen an. Wenigstens haben wir die Hitzewelle hinter uns. Doch die nächste steht schon am kommenden Wochenende vor der Tür. Kaum haben wir uns wieder halbwegs hier eingewöhnt, kommen wir auf neue Ideen. Der Newsletter von Holiday Cottages warb für letzte Angebote mit deutlich reduzierten Preisen. Ein Blick in die Preislisten bei DFDS zeigte, dass auch die Fähren im Herbst deutlich billiger sind als im Hochsommer. Nur waren die Termine für die Cottages und die noch verfügbaren Fährplätze mit Hundekabinen etwas schwierig zusammen zu bringen. Auch gab es im September in den Cottages immer noch keine zusammen hängenden zwei Wochen, so dass es bei einer Woche bleiben muss. Am Ende haben wir es doch geschafft, weil ein Vermieter auch von Wochenmitte zu Wochenmitte ein Cottage an uns geben wollte. So kommt Duna doch noch in diesem Jahr an die See. In die North York Moors, was wir erst für 2027 im Blick hatten.
Der Urlaub liegt nun gefühlt schon viele Wochen zurück. Und er war wieder super, tolle Touren auch für Duna, es hat sich gelohnt, doch nicht irgendwo in der Pampas zu sein, sondern fast mittig in einem größeren Ort.
Wir waren, selbst für unsere Gewohnheiten, sehr viel unterwegs, hatten aber auch wieder Glück mit dem Wetter.
Und wie bei uns meistens, außer im Chaosjahr 2025, sind die weiteren Reisen schon geplant oder sogar gebucht.
Vor gut einer Woche waren wir noch froh, wenn die Temperaturen mal zweistellig wurden. Nun hatten wir schon über 28 °C, wenigstens gestern und heute begnügte sich die Sonne mal mit 22 bis 23 °C. Inzwischen bin ich von einer Krücke auf einen Gehstock gewechselt, die Touren können schon mal wieder 80 bis 90 Minuten dauern. Überhaupt nehmen wir uns jetzt mehr Zeit und Duna kann mehr schnüffeln. Es sieht aber doch so aus, also wenn unsere Touren in den Dales in diesem Jahr überschaubarer werden.
Seit den Ereignissen am 26. April vor der Bäckerei hat Duna eine neue Anhänglichkeit entwickelt. Dass ich so verletzt war und dann noch in einem seltsamen großen Auto verschwunden bin, muss einen erheblichen Eindruck hinterlassen haben. Sie ist deutlich anhänglicher, passt genau auf, wo ich hingehe. Selbst heute beim Optiker wegen einer neuen PC-Brille blieb sie immer nahe bei mir liegen, wenn ich zu einer anderen Teststation musste. Abends legt sie sich nach den letzten Leckelis direkt neben mich. Das war bisher so nicht. Alleine lassen geht jetzt also gar nicht mehr.
Drei Wochen ist heute mein Sturz nun her, mein linkes Hüftgelenk erholt sich nur langsam, aber immerhin haben wir schon wieder etwas weitere Touren gemacht. In den nächsten zwei Wochen sollte ich meine Krücke aussortieren können, sonst würde es für den Urlaub etwas doof.
Die Eisheiligen liegen hinter uns, es war tatsächlich ausgesprochen kalt und nass. Die Landwirte freut es, das Getreide steht gut, doch an manchen Tagen mussten wir am Nachmittag Lücken in den Regenschauern finden. Duna versteht nicht so ganz meine Einschränkung und möchte mich zu größeren Runden motivieren. Was ihr auch gelingt und ich danach über die Schmerzen fluche, weil ich mich wieder habe überreden lassen. Aber wir bleiben mal optimistisch, in vier Wochen soll es ja los gehen.
Das Positive zuerst: Der Frühling hat Einzug gehalten, sonnig und klar bei bis zu 20 Grad. Der Rest weniger erfreulich. Am Sonntagmorgen bin ich vor der Bäckerei mit dem Fuß in der Hundeleine hängen geblieben, habe mich heftig hingelegt und musste mit dem RTW ins Krankenhaus. Laufen konnte ich nicht mehr. Wenigstens keine ernsthaften zu operierenden Schäden. Eine Nachbarin hat Duna in die Wohnung gebracht, wo Julia sie am Mittag abgeholt hat. Duna war danach ein paar Tage bei ihr, am Mittwoch ist sie ins Hundehotel Bielefeld gegangen. Bis ich wieder einigermaßen belastbar bin.
Mich hat das Krankenhaus am Dienstag wieder frei gelassen. Nun bin ich stolzer Besitzer zweier Unterarmgehhilfen. Könnte sein, dass ich am Wochenende wenigstens Duna wieder abholen kann, Auto fahren geht nämlich wieder. Nach den Prognosen meines Hausarztes müsste ich in vier Wochen mit der Geschichte durch sein, so dass der Urlaub nicht gefährdet wäre. Ansonsten mehr Shopping als Wandern.
Duna kann doch hören.
Das Grün kehrt langsam zurück, die Beete im Burggarten zeigen erstes Leben. Vereinzelt steigt das Thermometer mal über 12 oder 14 Grad, aber das nicht stabil, dann wieder ausgiebiger Regen. Es ist immer noch sehr kalt und windig, auch wenn die Bilder scheinbar anderes zeigen. Aber es geht aufwärts. Gestern mal wieder eine Tour um Oerlinghausen, danach Kaffee und Waffeln im Restaurant am Orlinghauser Flugplatz, auch wenn wir ein paar Regentropfen abbekommen haben. Noch zehn Wochen bis zum Urlaub.
Die Gelegenheit bot sich an, Bernd hatte uns zu seinem 65. Geburtstag nach Dresden eingeladen. Deshalb am Freitag los, am Nachmittag wollten wir eigentlich in den Forstbiologischen Garten in Tharandt, doch der hatte noch Winterpause (wir waren zwei Tage zu früh dran). Dann eben eine Runde oben in der Gegend und eine Rückkehr in den Ort zum Kaffeetrinken. Am Samstag herrliches Wetter für eine Tour von Ostrau zu den Schrammsteinen, die Bergziege hatte wieder ihren Spaß daran, 140 Meter abwärts und aufwärts über die Stufen zu hechten. Noch einen Blick nach Dresden in die Altstadt. Am Abend in die Klosterschänke in Altleubnitz. Eine Menge Glück mit dem Wetter gehabt. Da könnte man mal wieder einen Kurzurlaub planen.
Ein paar schöne Tage mit teilweise frühlingshaften Temperaturen liegen hinter uns. Manchmal sogar bis 18 °C und mit blauem Himmel. Erste Gelegenheiten für wieder etwas ausgiebigere Runden. Jetzt regnet es wieder.
Jetzt erst gefunden:
Der erste Tag, mal wieder seit langer Zeit, an dem man ohne Handschuhe nach draußen kann. Dafür hat es fast den ganzen Tag geregnet. Wenigstens habe ich mal Dunas Mittagessen dokumentiert.
Mittlerweile geht uns die Kälte auf den Keks. Doch zum Wochenende soll es aufwärts gehen, deutlich zweistellige Temperaturen am Samstag und Sonntag, kein Frost mehr in der Nacht. Im Moment liegen noch Schneehaufen an den Rändern der Straßen, die der Schneepflug dort hinterlassen hat. Wenigstens heute Nachmittag ging es mal wieder ohne Handschuhe auf unsere Runde, bei mageren wenigen Grad über Null. Damit neigt sich auch langsam der Februar zu Ende, der Juni rückt näher.
Unsere Nachmittagsrunde hatten wir noch bei deutlichen Minusgraden und heftigem Wind beendet. Danach musste ich erst einmal wieder auftauen. Am späten Nachmittag fiel erst Schnee, der dann in Regen überging. Straßen und Gehwege waren schnell mit einer Eisschicht überzogen, die letzte Runde des Tages war dann ein Eiertanz. Eigentlich konnte man höchstens auf der gestreuten Straße halbwegs unfallfrei gehen. Auch Duna fand das gar nicht mehr lustig und wollte schnell nach Hause. Wie liegen hier noch in einer östlichen Zone des zweigeteilten Wetters mit Dauerfrost, am Rhein dagegen deutliche Plusgrade. Schon am Mittag gab es Unwetterwarnungen wegen gefrierenden Regens. Was beinahe eine Untertreibung war.
Heute Morgen fast noch extremer. Zwar ist grundsätzlich Streusalz hier in Büren verboten, bei diesen Wetterverhältnissen aber dann doch hilfreich. Zum Glück legte Duna gleich um die Ecke ihr Häufchen ab und produzierte ein großes Pfützchen. So konnten wir die paar Meter zurück zum Haus. Manchmal wundert mich das Hundi mit seinem Verständnis für ungute Situationen. Im Laufe des Tages soll die Temperatur auf bis zu sechs Grad steigen und die Eisglätte abnehmen. Mal sehen, wie wir nachher in den Burggarten kommen. Inzwischen habe ich von Winter die Schnauze gestrichen voll.
Die Kälte hält weiter an, kaum, dass es mal mehr als ein paar Grad über Null geht. Dazu ein eisiger Wind, dass einem die Gesichtszüge einfrieren. Inzwischen habe ich von der Kälte die Faxen dicke. Wenigstens ist durch die wenigen Grad am Nachmittag gestern und vorgestern der meiste Schnee geschmolzen, bis auf einige Wege, die im Schatten liegen. Dafür wieder der übliche Matsch und Dreck, mit entsprechendem Verbrauch an Pfotentüchern nach der Nachmittagsrunde.
Der Marktplatz Ehrenamt bekommt nix gebacken, keiner, der sich um die Website kümmert oder sonstige Dinge. Dampfplauderer und Durchlauferhitzer, große Sprüche, wenig Aktion.
Nach Februar kommt März, dann April und wir schauen schon einmal nach der Infrastruktur für Juni. Gefunden inzwischen eine Handwerksbäckerei und ein nettes Café.
Nach einigen Morgen mit Regen auf den eiskalten Boden, und heftigem Blitzeis, ist der Winter mit Schnee zurück. Normales Laufen war auf der Eisfläche kaum möglich. Bis auf wenige Tage Dauerfrost und teilweise heftiger Wind. Die A44 von Kassel nach Dortmund ist zur Zeit gesperrt, mehrere Unfälle und geschlossene Schneedecke. Im Gegensatz zum letzten Schneeeinbruch war Duna heute überhaupt nicht von der weißen Pracht begeistert. Und es soll noch bis zum Nachmittag weiter schneien. Einkaufen vertagt, Hundefutter reicht bis Mitte Februar, zu essen ist auch genug im Bestand. Es reicht jetzt mit Winter.
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Das Geschwür an Dunas Nase wird dank antibiotischer Salbe langsam besser. Es ist von der Leishmaniose, keine Entzündung, kein Tumor, Blutwerte normal, Titer 1,2 und verbesserungswürdig. Alexa Rösle ist neu in der Praxis, hat sich aber sehr nett und kompetent um uns gekümmert. Gegen eine tiefere Behandlung der Leishmanen spricht aus ihrer Sicht der eher unkritische Titer. Hat mit drei mal Labor und zwei Tierarztterminen fast 500 Euro gekostet. Wie können sich Bürgergeld-Empfänger eigentlich einen Hund leisten?






























































