Hurrey!

Hurrey!

Große Neuigkeiten. Nach dem Antikörper-Test vom Dienstag ist der Titer (Anzahl Antikörper gegen Leishmanen im Blut) nun 3,2. Der Grenzwert, ab dem eine Infektion behandlungsbedürftig ist, liegt bei 7. Was heißt, dass Dunas Leishmaniose praktisch ausgeheilt ist. Dann nur noch gelegentlich alle halbe Jahre einmal checken.

Das heißt nicht nur, dass wir nicht mehr alle drei Monate zum Tierarzt müssen, und die 120 Euro pro Untersuchung entfallen. Vor allen Dingen heißt es, dass Duna ein ganz normales Hundeleben führen kann, und das so lange, wie es eben sein soll.

Duna ist traurig, weil ihr Kissen und ihre Decken in der Wäsche sind

Duna ist traurig, weil ihr Kissen und ihre Decken in der Wäsche sind

Alles wieder sauber und frisch

Alles wieder sauber und frisch

Die Abende sind gerettet, gestern sind die Walnüsse angekommen. Müssen noch etwas reifen, schmecken aber schon deutlich besser als das aufgeblasene Zeugs aus Kalifornien. Und kamen aus der Lausitz, genauer aus Forst. Inzwischen fangen die Sträucher an auszutreiben, noch immer mild.

Duna hilft beim Regal-Aufbauen

Duna hilft beim Regal-Aufbauen

Sogar einige fast frühlingshafte Tage liegen hinter uns. Auch wenn es immer wieder ausgiebig geregnet hat. Wir halten uns mehr auf Straßen und festen Wegen, weil der Boden tief durchnässt ist. Ein wenig umgebaut haben wir noch, es brauchte einige Regalmeter für Bücher, im Badezimmer gibt es nun einen Unterschrank für das Waschbecken. Das Leben tröpfelt so dahin, mit wenig Höhen und Tiefen. Keine vier Monate mehr bis zum nächsten Urlaub.

Duna hatte die Walnüsse  entdeckt, die wir im Herbst gesammelt haben. Seitdem gibt es einen neuen Schritt bis ins Bett. Nach Stick, Fruitees und Squashies sitzt sie dann vor mir, starrt mich an, bis ich einige Walnüsse knacke. Nun sind die Vorräte zu Ende, also habe ich neue Nüsse bestellen müssen.

Veganer Hund

Veganer Hund

Schon der dritte sonnige und trockene Tag in Folge. Heute Nachmittag bei Windstille beinahe schon etwas frühlingshaft. So werden die Runden auch wieder länger.

Kahlfraß

Kahlfraß

Schon im Herbst hatte sich im Burggarten der Buchsbaumzünsler niedergelassen. Und alle Buchsbäumchen rund um die Beete kahl gefressen. Sogar die großen Buchsbäume in den äußeren Beeten. Auch in den Gärten im Dorf ist praktisch kein lebender Buchsbaum mehr zu finden. Also mussten die Hecken um die Beete raus, was die Wege an den Beeten wegen des immer noch vorherrschenden Matsches unpassierbar macht. Mal sehen, was die Gemeinde jetzt um die Beete anbaut. Auch im Wald ist es immer noch reichlich nass, deshalb musste ich Duna gestern nach einer Tour durch den Tudorfer Wald quasi grundreinigen. Es sind überhaupt in der letzten Zeit Stapel von Pfotentüchern durchgegangen. Aber es geht wenigstens langsam auf das Frühjahr zu.

Seit zwei Wochen beinahe durchgehend Dauerfrost, in der letzten Woche hat es noch einmal heftig geschneit. Weil der Schnee ja tausend Gerüche bindet, sind die Hundirunden im Moment etwas nervig. Alle 12 Meter muss Duna den Schnee abschnüffeln, ansonsten pflügt sie auf den Wiesen durch die weiße Pracht, so dass ihr nach der Runde die Schneekugeln an Schnauze und Pfoten hängen. Am Dienstag soll es wieder wärmer werden, bis zu 10 Grad. Danach ist erst einmal kein richtiger Winter mehr in Sicht. Dafür Regen. Noch drei Monate durchhalten, wenigstens ist es morgens beim Aufstehen wieder etwas heller. Was Duna weniger interessiert, weil sie sich nun morgens regelmäßig in meine Kniekehlen kuschelt und nicht besonders bereitwillig aufsteht.

Auch im Schlafzimmer endlich wieder Teppich

Auch im Schlafzimmer endlich wieder Teppich

Gestern vor drei Jahren sind wir hier in Wewelsburg angekommen. Inzwischen haben wir nicht nur viele Dinge wieder geändert, Teppiche ausgewechselt, hier und da wieder umgestellt. Neue Gewohnheiten haben sich eingestellt, wie der Stick nach der Abendrunde, dann ein paar Erdnüsse, noch ein paar Fruitees und einige Squashies vor dem zu Bett gehen. Ein neues Hundebett und ein größeres Körbchen im Wohnzimmer, diverse Futterumstellungen, nun längst gewohnte Runden durch das Almetal. Nach der längeren Zeit ist diese Wohnung Zuhause geworden, wie auch das Dorf und seine Umgebung. Nach Paderborn kommen wir nur noch, wenn der Marktplatz es erfordert, sonst sind jetzt Salzkotten und Büren die wichtigsten Orte zum Einkaufen. Sowohl für mich als auch für Duna. Genau besehen hat sich in den drei Jahren doch wieder viel verändert.

Altes Körbchen, neuer Ort

Altes Körbchen, neuer Ort

Genervt von den ständig überquellenden Mülltonnen und dem Geschleppe nach dem Einkaufen durchs Dorf, mangels eigenem Stellplatz, kamen immer mal wieder Gedanken auf, doch noch einmal nach einer anderen Bleibe zu suchen. Doch am Ende hat gerade die Gewohnheit, die sich hier eingestellt hat, uns hier gehalten. Vielleicht auch die Kontakte in der Nachbarschaft. So wird Wewelsburg wohl noch geraume Zeit Heimat bleiben, auch wenn es eine Zeit gedauert hat, bis es das wurde. Auf ein neues Jahr dann mal. Jetzt steht eh erst einmal der Urlaub an.

Nachtrag 21:23 Uhr: Letzte Runde mal wieder im Schnee. Nachts sinkt die Temperatur gerne auf einige Grad unter Null. Noch mehr Schnee ist angesagt.

Spielzeug-Inventur

Spielzeug-Inventur

Wegen meines lädierten Ischias-Nerves, genauer: Lumboischialgie, waren eh nur kleine Runden angesagt. Als ich gestern um neun zur Abendrunde die Haustür öffnete, sah mein Auto vor dem Haus etwas merkwürdig aus. Es hatte angefangen zu nieseln, und das bei einigen Graden unter Null. Alle Gehwege waren vereist, nur die Straßen nicht, weil die in der letzten Woche gestreut wurden und es nicht mehr geregnet oder geschneit hatte. So arbeiteten wir uns durchs Dorf, Duna mit Spikes auf den Gehwegen, ich auf der Straße. Obwohl Duna gelegentlich lustige Rutschpartien zeigte.

Heute morgen das gleiche Spiel. Zur Mittagsrunde ging es nicht in den Burggarten, stattdessen mussten wir nach ein paar hundert Metern zurück, weil ich mich inzwischen zwei Mal auf den Bart gelegt hatte. Streusalz ist übrigens in Büren nur für Straßen und die Ausbringung nur durch die Gemeinde erlaubt, deswegen waren auch keine Gehwege gestreut. Außer an den Bushaltestellen. Dann mal gleich Versuch einer letzten Runde. Es hat nämlich wieder reichlich angefangen zu schneien.

Mal wieder etwas Schnee

Mal wieder etwas Schnee

Ein neues Jahr, das etwas unruhig begonnen hat, weil diese Idioten schon ab 20:00 Uhr mit der blöden Böllerei anfangen mussten. Duna hatte dieses Mal doch etwas Angst, besonders vor den Raketen und dem immer lauteren Gepfeife. Nun haben wir 2024, der nächste Fixpunkt ist unser Urlaub im Lake District, auf den wir uns schon jetzt freuen. Ein ungewohntes, aber doch entspanntes Weihnachten liegt hinter uns. Das klar gemacht hat, dass im letzten Jahr eine Zeit endete, die Zeit in einem Elternhaus, wie ich es Jahrzehnte kannte.

Der Winter ist zurück, wenigstens nun sonnig, aber mit Dauerfrost, dafür trocken. Das Hochwasser im Almetal geht zurück, bis zum alten Zustand wird es noch etwas dauern. Wegen meines lädierten Ischiasnerves halten sich die Runden am Nachmittag in Grenzen. Wenigstens verkürzen sich die langen und dunklen Nächte, noch drei Monate durchhalten, bis es wieder etwas wärmer und heller wird.

Der Pegel des Hochwassers ist deutlich niedriger als vor einigen Tagen. Am Heiligabend waren die Straßen in Almetal noch gesperrt. Die Lippe dagegen ist immer noch sehr hoch und gefährlich für Lippstadt.

Ganz so schlimm wurde es nicht

Ganz so schlimm wurde es nicht

Aber man war vorbereitet

Aber man war vorbereitet

Zum ersten Mal wieder ein halbwegs trockener Tag und Gelegenheit für eine größere Runde um das Dorf. Duna hatte Bewegungsbedarf und wir mussten noch einige Schlenker anhängen. Dafür im Almetal Land unter. Die alte Mühle hätte es beinahe erwischt, sie ist jedoch mit Sandsäcken abgesichert worden. Frau Schulte, die Altbäuerin von gegenüber meinte, so etwas hätte sie zuletzt 1965 bei dem großen Hochwasser hier gesehen. Der Pegel ist etwas zurück gegangen, am 24. Dezember war die Almebrücke auch überflutet, heute war sie wieder passierbar.

Weihnachtshund

Weihnachtshund

Es regnet inzwischen seit mindestens zwei Wochen. Das Almetal steht komplett unter Wasser, die Straßen dort sind gesperrt, weder mit dem Auto noch zu Fuß kommt man hindurch. Gerade sollte es für zehn bis fünfzehn Minuten mal aufhören, kaum waren wir fünf Minuten draußen, fing es wieder an zu schütten. Mantel musste in den Trockner. Ich kann mich nicht erinnern, dass es schon einmal so lange und andauernd geregnet hat. Annette hat mir heute Bilder von der Weser gezeigt, wo sie aufgewachsen ist. Auch dort komplett Land unter. Das Haus ihrer Freundin, die nahe an der Weser wohnt, steht bis zum Erdgeschoss im Wasser. Kotzwetter. Und das zu Weihnachten.

Meiner!

Meiner!

Nachdem es gefühlt drei Wochen geregnet hat, am Mittwoch zum ersten Mal wieder ein heller Tag. Ansonsten wurde es an manchen Tagen nicht einmal richtig hell. Gestern dann die Katastrophe. Gleich nach dem Besuch im Burggarten am Vormittag fing es wieder an zu regnen, und hörte nicht mehr auf. Am Nachmittag waren wir noch in Elsen, um etwas einzukaufen, und Duna war nach dem Versuch einer Runde klitschnass. Am Abend haben wir es noch einmal versucht, Duna wollte weder ihr Mäntelchen anziehen, noch im Regen unterwegs sein. Obwohl sie unter einem Schirm lief, ich natürlich nicht. So geschah es, dass Duna 24 Stunden lang kein Häufchen gemacht hat. Erst heute Morgen wieder, als es wieder trockener war. Da brauchte ich dann zwei Tütchen. Meine üblichen Befürchtungen, Duna könnte in Not ihr Geschäft in der Wohnung erledigen, sind also überflüssig. Gutes Hundi.

Winter-Wewelsburg

Winter-Wewelsburg

Der Winter hat gestern Einzug gehalten. Und die Hundirunden werden noch länger, weil Duna ständig in irgendwelchen Schneehaufen schnüffeln oder graben muss. Deshalb bekommt sie nun prophylaktisch morgens und mittags eine Portion Möhrenpulver von Naturevetal, weil sie sich sonst eine nach der anderen Infektion holt. Es ist aber kein „schönes“ Winterwetter, sondern einfach nur kalt, matschig, windig und unangenehm. Durchstehen also, in der nächsten Woche soll es schon wieder wärmer werden.

Duna hat umdekoriert

Duna hat umdekoriert

Das Wetter passt zum November. Trocken wird es bei den ständigen Schauern nicht mehr, heute Morgen der erste Schnee. Dazu sind es nur wenige Grad über Null, dauernd bläst es einem die Kapuze vom Kopf. Gestern waren wir gerade im Almetal angekommen und es fing wieder an zu regnen. Woraufhin Duna sofort umdrehen wollte. Zum Glück hörte es wenige Minuten später wieder auf und wir waren noch etwas im Burggarten und rund ums Dorf.

Die Toberei ist nun Standard, wenn wir nachmittags wieder nach Hause kommen. Morgens im Bett herum tollen ebenso. Wenn sie am Abend ihre Squashies als Betthupferl bekommen hat, muss sie unbedingt noch etwas betan und bekuschelt werden. Duna fällt immer wieder Neues ein, aber sie hört nun auch besser und folgt mir mehr. Ihr Leishmaniose-Titer am Dienstag lag bei 1,1. Also leicht höher als im August, aber noch nicht zu behandeln. Ansonsten alle anderen Werte voll im grünen Bereich, bis auf leicht erhöhte Leukozyten. Nächster Termin beim Tierarzt im Februar. Dann ist das Ende des Winters wenigstens wieder in Sichtweite. Und der nächste Urlaub auch so langsam.

Jetzt geht es um die Wurst

Jetzt geht es um die Wurst

Das Wetter ist seit Tagen unerträglich. Es regnet, und regnet, und regnet. Gleich gegen neun soll der Regen wenigstens etwas weniger werden, bevor laut Regenradar wieder eine tiefblaue Wolkenfront hier ankommen soll. Dann eine schnelle Pfützchenrunde mit Schirm. So verbringen wir den größten Teil des Tages im Haus. Wenigstens heute Nachmittag war es mal eine gute Stunde trocken, so dass es einmal rund ums Dorf ging.

Es gibt eine neue Sorte Fruitees bei Bosch! Habe ich leider erst gesehen, als ich schon acht Dosen Rehwild & Preiselbeere bestellt hatte. Dann eben das nächste Mal. Wir müssen Fruitees nun doch wieder beim Hersteller ordern, weil Zoo&Co sie aus dem Shop genommen hat. Auch kehren wir zurück zu Wolfsblut Trockenfutter. Das von Animonda ist dauernd nicht verfügbar. Wenigstens das GranCarno holen wir weiter in Büren. Direkt nebenan ist der Marktkauf und ein ALDI. So können wir gleich den  Wocheneinkauf mit erledigen. Oder unnützes Zeugs shoppen.

Leider kein Wanderwetter

Leider kein Wanderwetter

Der Herbst hat erstaunlich schnell Einzug gehalten. Wie auf Befehl fielen die Blätter von den Bäumen und Duna ist wieder schwer mit dem Durchwählen der Laubhaufen beschäftigt. Orkantief »Ciarán« hat schwere Schäden in der Bretagne und in Südengland verursacht, sogar in der Toskana und in Österreich. Wir haben den Sturm gestern selbst im sonst windruhigen Almetal zu spüren bekommen. Dafür ist es bis jetzt noch relativ mild und die Heizung wird höchstens am Abend für ein paar Stunden in Betrieb genommen. Die Zeit der längeren Touren neigt sich für 2023 dem Ende zu. Langsam wieder Gelegenheit, die Weihnachtszeit zu planen. In diesem Jahr etwas schwieriger als früher.

Duna hat sich nun entschlossen, am Morgen ins Bett zu kommen und zu toben. Also kann ich an jedem Morgen die Bezüge von Mengen an Hundehaaren befreien.

Duna meint seit Sonntag morgens, es sei jetzt hell und wir müssten gefälligst aufstehen. Dabei ist es erst sieben Uhr.

Sonntagsfrühstück: Omelett mit GranCarno und Wolfsblut an Moro-Suppe

Sonntagsfrühstück: Omelett mit GranCarno und Wolfsblut an Moro-Suppe

Praktisch über Nacht ist der Herbst ausgebrochen. Temperatursturz von über 20 Grad auf weit unter 10, nachts unter 6 Grad. Duna entdeckt wieder ihre Vorliebe dafür, durch Laubhaufen zu brausen. Möglichst dann, wenn der Nachbar den gerade erst zusammen gefegt hat. Wieder mehr Regen, zum Unglück oft morgens. So haben wir zum ersten Mal gefrühstückt und sind erst dann auf Tour gegangen, als es aufgehört hatte zu regnen. Ich denke, ich bin mit den Erinnerungen an Dunas Durchfall immer noch etwas vorbelastet. Dabei ist Dunas Darm inzwischen zu 100% stabil. Vielleicht mal etwas mehr Entspannung in Zukunft.

Die Fahrerei nach Paderborn fürs Hundefutter hat sich erledigt. Neben dem Marktkauf in Büren ist tatsächlich ein Tierladen, den ich nie wahrgenommen habe. Zoo&Co heißt der, ist sogar noch größer als das Futterhaus in Paderborn und hat das komplette GranCarno-Programm, einschließlich der Sensitive-Serie. Acht Kilometer statt 25. Und Herrchen kann dann noch gleich nebenan in den Marktkauf gehen und alles bekommen, was kaum ein anderer Supermarkt am Lager hat. Wie Maismehl, Mackay-Marmeladen und Fusselrollen.