Nach Dauerregen in den letzten Tagen heute sogar etwas Sonne, die Straßen sind beinahe trocken. Zeit für einen neuen Anlauf zu Dunas Freilauf.

Kurze Zeit später rennt Duna in einen Acker und beginnt zu graben. Ich erinnere noch einmal an das Wetter der letzten Tage. Jeder Rückruf ist zwecklos, sie droht gleich im selbst gegrabenen Loch zu verschwinden. Mir bleibt nichts anderes übrig, als in den Acker zu gehen und sie zurück zu holen. Natürlich ist sie nicht nur ein paar Meter hinein gelaufen, sondern gut hundert Meter. Auf dem Rückweg auf dem oberen Almeweg ein neuer Versuch. Eine Zeit lang läuft sie auf dem Wiesenweg parallel zum Gehweg, dann verschwindet sie wieder tief im nächsten Acker. Ohne nur eine angedeutete Reaktion auf meinen Rückruf. Mal sehen, wie ich die Schuhe wieder sauber bekomme.

Zuhause direkt aus dem Treppenhaus ins Badezimmer und in die Dusche. Ihre Pfoten sind in eine Lehmpackung eingehüllt. Obwohl wir schon öfter die Pfoten in der Dusche abgewaschen haben, bekommt sie dieses Mal Angst und versucht, aus der Dusche zu fliehen, was mir gerade so gelingt zu verhindern. Dabei gerät der Duschkopf außer Kontrolle und als Ergebnis sind wir beide nass. Schließlich sieht Duna ein, dass ich nur die Pfoten sauber machen will und hält Ruhe.

Für heute habe ich erst einmal genug von Freilauf und Hundedusche.

TADAA!!! Duna ist heute Nachmittag im Almetal zum ersten Mal frei gelaufen, ohne Leine. Sie ist wie ausgerastet über die Wiesen gerannt und hatte einen Heidenspaß. Nur einmal musste ich sie zurück holen, weil sie sich in den Mauselöchern vergessen hatte. Ansonsten ging es doch recht gut. Leider hatte ich kein Handy dabei, um es zu dokumentieren. Das nächsten Mal dann.

Dog and sausage

Dog and sausage

Nun sind wir tatsächlich schon ein Jahr hier in Wewelsburg. Am 13. Januar des letzten Jahres waren wir ja umgezogen, und es scheint, als wäre es erst vor wenigen Monaten gewesen. So langsam wird die Wohnung ein Zuhause, es liegen Mengen an Hundespielzeug in der Gegend herum, Hundehaare allerorten. Die Fahrten am Wochenende ins Futterhaus, unsere Besuche beim Elli-Markt, die Wege und Patts rundherum werden vertraut. Obwohl wir heute noch mal die südliche Ecke von Wewelsburg erkundet haben. Nonneneiche und Eschenstraße. Auch viele bekannte Gesichter jetzt auf den Runden durchs Dorf. Die Bäckerei-Fachverkäuferin winkt herüber, wenn wir am Morgen vorbei kommen.

Low Nest Studios, Keswick

Low Nest Studios, Keswick

Langsam rückt die Zeit für den Lake District näher. Boris Johnson will sogar die Maskenpflicht aufheben. Könnte also tatsächlich etwas werden. Zuvor müssen wir aber noch in den Freilauf kommen, da muss ich mir wohl mal den Mut vor einer Runde durchs Almetal antrinken. Im Grunde hört Duna gut, versteht mehr Kommandos und Kommentare als gedacht. Aber für die Touren durch Fells und Downs möchte ich gerne weitgehend auf die Leine verzichten. Schließlich gibt es dort kaum Weiden. Dann noch etwas üben in den nächsten Monaten.

„Unser“ Cottage ist übrigens das weiße große auf der linken Seite.

New year, new luck. Nach einigen milden Tagen über den Jahreswechsel kehrte schnell wieder die Kälte ein, begleitet von heftigem Wind, was den Spaß am draußen unterwegs sein doch etwas vermieste. Bis auf heute, zwar nicht wirklich milde mit vier oder fünf Grad, dafür sonnig und klar.

Die Zeit zwischen den Jahren war eher ruhig, was wir zum ausgiebigen Kochen und Backen genutzt haben. Mein neues Ehrenamt beim Marktplatz Ehrenamt hat mir einige Beschäftigung gebracht. Nun noch das neue Büro, dann kommen wir wenigstens einmal in der Woche wieder vor die Tür.

Duna's return to the sofa

Duna’s return to the sofa

Dunas Weihnachtsgeschenk, ein neuer Überwurf für ihr Sofa, war ein Reinfall. Das chinesische Teil roch schon für mich ziemlich nach Chemie. Duna benutzte dann das Sofa gar nicht mehr. Obwohl das ihr ältester Platz war. So blieb keine andere Wahl als eine neue Decke zu besorgen. Es wurde ein Überwurf vom Otto-Versand. Nicht ganz billig, aber nach Ökotex-Standard, leider etwas zu klein gekauft. Die nächstgrößere Decke hätte dann schon über 60 Euro gekostet. Immerhin kehrte Duna mit der neuen Decke sofort auf ihr Sofa zurück.

Morgen noch die Booster-Impfung. Wahrscheinlich dann mal wieder ein bis zwei Tage krank.

Super! Ruth aus dem Erzgebirge hat mir zu Weihnachten eine Wurst gestrickt

Super! Ruth aus dem Erzgebirge hat mir zu Weihnachten eine Wurst gestrickt

Morgen der letzte Tag des Jahres. Es ist selbst heute Abend 13 Grad warm, keine Mütze, keine Handschuhe.

Weihnachten hat sich Duna in Essen vorbildlich benommen. Keine Pfützchen im Wohnzimmer, keine Unruhe, meine Mutter nicht dauernd abgeschlabbert. Dafür hat sie einige Weihnachtsgeschenke abgestaubt. Am Sonntag sind wir zurück nach Wewelsburg gekommen, die Woche zwischen den Jahren verläuft relativ unspektakulär. Bis eben auf die Ankunft meines kleinen Enkels Lian, der heute das Licht der Welt erblickt hat. Ins Krankenhaus dürfen wir nicht, aber eine Zoom-Konferenz gibt es morgen Nachmittag.

In den neuen Pott passt nun Mittagessen für zwei Wochen

In den neuen Pott passt nun Mittagessen für zwei Wochen

Noch einen Tag und 2021 liegt hinter uns, bald haben wir unser erstes Jahr in Wewelsburg geschafft. Abgesehen vom fehlenden Stellplatz, herum sauenden Nachbarn und ohne Balkon ist es ganz ok. Bei dem schlechten Wetter der letzten Zeit sind dann die Runden nicht ganz so ausgedehnt. Duna reicht ja eine Runde durchs Almetal oder durch den Tudorfer Wald oder die Rhön entlang eigentlich immer. Spätestens, seit wir die Flexileine haben und mehr Auslauf möglich ist.

Nachschub ... wegen 20% Rabatt

Nachschub … wegen 20% Rabatt

Morgen dann noch etwas Programm. Zum Futterhaus, die Wohnung machen, am Nachmittag Konferenz mit unserer etwas erweiterten Familie. Programm gibt es wegen Omikron nun leider doch nicht, erst war ein Treffen vom Dorfrat an der Grillhütte geplant. Am Neujahr ein Zoom-Gottesdienst der evangelischen Kirche hier, vielleicht schalten wir uns da mal rein. Ansonsten sehen wir uns in 2022 wieder. In alter Frische.

Die eisige Kälte wurde von ständigem Nebel, permanentem Nieselregen und überhaupt übelstem Wetter abgelöst. Selbst eine kleinere Runde durch Brenken, nach dem Besuch der Almetaler Ölmühle, haben wir abgekürzt. Dazu sind selbst die asphaltierten Wirtschaftswege durch die andauernde Nässe ekelig, denn die Trecker und Pferdeanhänger sind ja trotz Sauwetter unterwegs. Duna ist immer wieder nach kurzem Weg eingematscht und die Waschmaschine kämpft mit Bergen von Pfotentüchern, damit wenigstens die Wohnung sauber bleibt. Vom Auto ganz zu schweigen. Liegt auch an ihrem schlabberigem Abschwung ihrer dicken Vordertatzen.

Deshalb haben wir uns gestern und heute schmackhafteren Themen gewidmet.

Welches Mehl nehmen wir denn heute?

Welches Mehl nehmen wir denn heute?

Das werden dann die Schweizer Nusstaler

Das werden dann die Schweizer Nusstaler

Cappuccino-Taler

Cappuccino-Taler

Zwei Drittel geschafft

Zwei Drittel geschafft

Jetzt noch die Mokkasterne

Jetzt noch die Mokkasterne

Noch schön mit Schokolade matschen

Noch schön mit Schokolade matschen

Keswick, The Lake District

Keswick, The Lake District

Großbritannien gilt ab morgen als Virusvariantengebiet. Also 14 Tage Quarantäne bei der Rückkehr nach Deutschland, egal ob geimpft oder genesen. Ohne Möglichkeit des Freitestens. Das wird ja heiter, Zum Glück haben wie noch fünf Monate Zeit bis dahin. Da fließt noch eine Menge Wasser die Themse herunter. Oder die Alme.

Hound and Hedgehog

Hound and Hedgehog

Die Zeit rast nur so an uns vorbei. Was vielleicht auch an einem gewissen Einerlei liegt, das sich mit dem beginnenden Winter eingestellt hat. Aufstehen, Morgenrunde, Frühstück, Einkaufen oder Packstation oder Buchladen, Mittagsrunde, Mittagessen, Mittagsruhe … das Wetter lässt auch nur noch wenige Highlights zu. Seit Wochen liegt eine bleierne Kälte über uns. Mit Wind bis Sturm. Es ist schon Dezember, in knapp zwei Wochen droht sich Weihnachten an, nicht mehr lange und wir haben unser erstes Jahr in Wewelsburg geschafft. Vielleicht kommt mit dem neuen Jahr etwas Bewegung auf, ich soll mich für den Marktplatz Ehrenamt in Paderborn engagieren, Thema Marketing Communication.

Schnuffeln

Schnuffeln

Jetzt nach über einem Jahr rücken Duna und ich etwas näher zusammen. Sie kommt morgens ins Bett und legt sich auf mich, auf manchen Runden denke ich, dass die Leine weitgehend überflüssig ist. Mit der Flexileine sind die Runden am Nachmittag entspannter geworden. Duna gewöhnt sich so langsam die Suche nach Katzen- und Igelhäufchen ab, nachdem wir ein paar Mal heftig aneinander geraten sind. Sie schnüffelt aktuell noch daran, lässt sie ansonsten liegen. Sie bekommt nun schon seit drei Wochen regelmäßig Moro-Suppe mittags und am Abend, ihr Darm scheint sich weitgehend normalisiert zu haben.

Böötchen über Derwent Water machen wir bestimmt auch

Böötchen über Derwent Water machen wir bestimmt auch

Langsam rückt die Zeit näher, dass wir uns endlich wieder auf den langen Weg machen. Über Amsterdam und Newcastle nach Keswick in die Lakelands. Einerseits freue ich mich darauf, hoffe aber, dass das alles so klappt wie ich mir das vorstelle. Die lange Überfahrt, neue Corona-Varianten und andere Nackenschläge können noch kommen. Dann wieder fällt mir auf, wie viel anders es heute mit Duna ist als noch vor einem Jahr. Wie problemlos sie oft ist, wenn ich andere Hunde an der Leine herumtoben sehe. Oder wie sie herum kläffen. Kenne ich von meinem Hundi so gar nicht.

Jetzt erst einmal der Jahreswechsel. Ohne Böllerei, ganz friedlich in diesem Dorf, das immer mehr Heimat wird.

 

Ist die Moro-Suppe endlich fertig?

Ist die Moro-Suppe endlich fertig?

Manche kleineren Veränderungen merkt man auf Anhieb nicht. So hat Duna tatsächlich aufgehört an der Leine zu ziehen. Sie hat auch eingesehen, dass das Müllfressen von der Straße nichts bringt. Meistens jedenfalls. Wenn sie doch einmal etwas entdeckt, lässt sie es sofort wieder fallen und schaut mich untertänigst an.

Es gibt jetzt regelmäßig Moro-Suppe, in der Hoffnung, dass sich dadurch die Darmflora besser regeneriert. Wenn sie nicht schon die meisten Karotten bei der Zubereitung roh aufgefressen hat.

Nach einem Ausflug in einen Acker, wodurch sie ihre Pfoten völlig versaut hat, ging es heute zum ersten Mal in die Dusche. Wenn auch nur zum Pfotenwaschen. Eigentlich hatte sie Angst vor der Dusche, ließ sich dann aber bereitwillig die Pfoten abwaschen. Sie hat sogar mitgeholfen, indem sie die gerade in Bearbeitung befindliche Pfote schön hoch gehalten hat. Guter Hund. Sie war wohl ganz froh, dann wieder saubere Pfoten zu haben und ich wurde ausgiebig abgeschlabbert.

Ansonsten business as usual. Keine Auffälligkeiten.

Raus? Bei der Kälte? Ich liege hier doch gerade so schön.

Raus? Bei der Kälte? Ich liege hier doch gerade so schön.

Der kalte und dunkle November hat sich endgültig ausgebreitet. Unsere Runden werden überschaubarer, aber nicht weniger. Heute wurde der große Weihnachtsbaum in der Dorfmitte aufgestellt, so nähert sich langsam das Ende von 2021. Bald ist unser erstes Jahr hier in Wewelsburg herum, mit den ersten Erinnerungen, aber schon einem ersten Anflug von Heimatgefühl. Wir kennen bald alle Straßennamen, haben unsere Stammwege, durch das Almetal und den Alten Postweg hinauf, oder am Flughafen vorbei. Da ist am dritten Advent mal wieder Weihnachtsmarkt, mal vorbei schauen.

Im Rückblick auf das bald vergangene Jahr hat sich doch viel verändert. Duna ist hier angekommen, weiß, dass wir beim Elli-Markt immer erst einen Wagen holen müssen. Sie läuft bei unseren morgendlichen und abendlichen Runden immer am liebsten die gleiche Strecke, schaut bei Brunos Hof nach den Katzen. Abends hat sie es auf der Langen Straße meistens eilig, weil vielleicht Ben noch im Vorgarten ist. Was sich auch deutlich verändert hat, ist ihre Fitness. Springen war zuerst so gar nicht ihr Fall. Heute springt sie aus dem Stand auf eine brusthohe Mauer, um nach Bools zu sehen, dem Pony auf einem Hof.

Am nächsten Mittwoch geht es zum ersten Mal wieder in eine HuTa, dieses Mal in Delbrück. Mal sehen, wie es dieses Mal läuft, es wäre schon gut, wenn ich sie gelegentlich wieder für einen Tag unterbringen könnte. Vormittags habe ich einen Termin beim Ehrenamt Paderborn, in der Computer-Bibliothek, wo sie nicht mit hinein darf. Der ehrenamtliche Job selbst passt dann schon. Ich soll die Ehrenamtlichen betreuen und mich um die Pressearbeit wie auch um den Webauftritt kümmern. Dazu habe ich ein eigenes Büro in der Paderborner Mühlenstraße. Mit Platz und Eintritt für Duna. Dann mal weiter sehen, wie wir unsere Tage bei der ungemütlichen Jahreszeit füllen.

Alles im Lot, Chef?

Alles im Lot, Chef?

Zum ersten Mal seit langer Zeit ist der 1. November für uns wieder Feiertag. War er in Niedersachsen eben nicht. Aber nix mit Ausschlafen. Die Umstellung auf Winterzeit ist nur partiell bei Duna angekommen, morgens hieß es gestern und heute aufstehen um halb sieben. Während sie gestern das Abendessen beinahe verpasst hatte, stand sie heute wieder pünktlich um halb sechs am Schreibtisch. So gibt es Hoffnung, dass sie demnächst auch wieder bis um sieben schläft.

Ich bewundere Leute, die es schaffen, ihren Hunden Sachen wie Rückruf oder sicheres Sitzenbleiben beizubringen. Zwar klappt der Rückruf im Wald mal gelegentlich. Oft aber auch nicht. Meistens läuft es dann darauf hinaus, dass Duna irgendwann im Flur oder mitten auf der Straße wie angedübelt stehen bleibt, mich ansieht und erst weiter kommt, wenn ich einen Rückruf mache. Wegen des Leckelis. Vielleicht habe ich im Thema Hundeerziehung auch irgendetwas falsch gemacht. Oder falsch verstanden.

Feiertagsvorbereitungen: Rührei fürs Frühstück, Moro-Suppe für den Mittag

Feiertagsvorbereitungen: Rührei fürs Frühstück, Moro-Suppe für den Mittag

Erstaunliche Erkenntnisse ihrerseits gestern nach einer längeren Tour mit meiner Tochter durch das Furlbachtal. Duna hatte unterwegs schwer an ihrer rechten Vorderpfote zu knabbern, auch zuhause noch. Sie hatte wohl beim Herumschnüffeln an einem Baum in Harz getreten, so dass sich zwischen den Ballen ein dicker Knoten aus Erde und Kletten gebildet hatte. Den sie aber nicht heraus bekam. Als wir zurück waren, wollte ich mir die Pfote genauer ansehen, ob sie sich die eventuell verletzt hatte. Nach einigen Diskussionen legte Duna sich dann auf die Seite und ließ mich geduldig den Störenfried aus den Tatzenhaaren heraus schneiden. Sie begriff also, dass ich ihr helfen wollte und ließ mich seelenruhig an der Pfote herum schnippeln. Ich kann es nur wiederholen: das ist nicht mehr der Hund von September 2020, nach ihrer Ankunft hier in Deutschland.