Samstag, 5. Dezember 2020

Duna und Juna zusammen unterwegs und schwer zu fotografieren

Duna und Juna zusammen unterwegs und schwer zu fotografieren

Der Mietvertrag ist unterschrieben, die Umzugsfirma für den 20. 13. Januar gebucht, Internet wird am 21. Januar geschaltet. Damit geht Duna weiter auf die Reise, nun hoffentlich die letzte und eine gute, denn dort gibt es viel zu entdecken für sie. Neue Wälder und Felder, neue Straßen und Plätze, die Wewelsburg. Vom Teuto und dem Eggegebirge ganz zu schweigen, beinahe hätte ich das nahe Sauerland vergessen und die Gegend zwischen Twistesee und Diemelsee, Habichtswald, so viele neue Touren warten auf uns, wenn es im Frühjahr wieder wärmer und länger hell ist. Ich weiß schon, warum ich zurück möchte. So viele Möglichkeiten für Herr und Hund. Am Tag vor dem Umzug, also am 12., fahren wir zu unserem zukünftigen Zuhause, Duna bleibt dann bis zum nächsten Tag in einer nahe gelegenen Hundepension, bevor ich sie am nächsten Nachmittag abhole und sie in ihr neues Heim einzieht. Dann stehen schon ihr Bettchen, Körbchen und Futterschale bereit. Und wir haben gut zehn Quadratmeter mehr Platz. Einen neuen Eier-Lieferanten haben wir auch schon gefunden. Wir werden uns bestimmt schnell einleben.

Duna ist nun bald drei Monate bei mir, doch es kommt mir vor, als wäre unsere gemeinsame Zeit schon viel länger. Sie weiß nun langsam, was durch geht und was nicht, was einzelne Begriffe und Kommandos heißen. Die Regeln hier im Haushalt sind auch klar, nicht ins Bett, wenn ich nicht darin liege, beim Hereinkommen ins Haus werden grundsätzlich die Pfoten abgeputzt, außer ich sage explizit, dass nicht. Der Begriff Leckerli ist jetzt ganz klar mit dem oberen Fach im Regal im Flur verbunden. Als heute zwei Frauen kamen, die sich als Nachmieter die Wohnung ansehen wollten, drehte Duna erst einmal auf. Nach einigen Minuten war dann wieder alles normal und sie hatte die Herzen der beiden Besucherinnen im Sturm erobert. Duna ist ein unglaublich umgänglicher und freundlicher Hund. Manchmal etwas stürmisch, jedoch sehr menschenbezogen und immer hinter Aufmerksamkeit her. Trotzdem es immer mal wieder ein großes Donnerwetter gibt, wenn es draußen nicht so läuft wie erwartet: Duna ist ein Glücksgriff. Muss ja auch mal gesagt werden. Nicht immer nur gemeckert.

Man lernt. Ich auch

Carlo

Carlo

An einer Lektion hatte ich länger zu knabbern. Ein Hund ist kein Schmusetier. Oder nur gelegentlich. Zum Beispiel morgens im Bett, wenn ich nach dem Einschalten des Radioweckers abgeschlabbert werde, Ein Hund braucht Klarheit und Konsequenz, wenn mir das manchmal weh tut, ändert es nichts daran. Igel- oder Katzenscheiße fressen geht gar nicht, das muss klar sein. Duna weiß inzwischen, dass sie das nicht soll. Es fehlt nun noch der Schritt, dass sie es nicht mehr tut. Das geht aber, wie manchmal bei Kindern, nicht über freundliches Erklären oder Bitten. Nur versteht es der Hund einzig über die Reaktion des Vorgesetzten. Schlagen geht nicht, aber ein heftiges Signal an der Leine und ein deutlicher Anpfiff wirken bei Duna schon. Entdeckt sie im Moment irgendwo etwas, was sie fressen will, aber nicht soll, versucht sie es. Merkt sie, dass ich reagiere, legt sie den Kopf tief und schaut mich an. Oft kommen wir inzwischen an einem Eklat vorbei. Nicht immer, aber immer öfter. Auch hier war die Hundeschule keine Hilfe, das ging nur als individuelles Problem in Eigenregie.

Andererseits sind auch Katzen keine Schmusetiere. Ausnahmen bestätigen die Regel, wie Carlo. Ruhe sanft, geliebter Carlo, wir kommen irgendwann nach.

 

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