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Sonntag, 10. Oktober 2021
Es wird Herbst in Wewelsburg.
Samstag, 2. Oktober 2021
Flexileine für lau
Am Donnerstag haben wir nahe der Fischerhütte im Almetal eine Flexileine gefunden. Also haben wir die mal ausprobiert. Eigentlich eine prima Sache, Duna hat mehr Reichweite beim Schnüffeln, ich muss nicht jedes Mal stehen bleiben, wenn sie nur ein paar Sekunden ein Blümchen untersucht. Duna hat die Sache, wie üblich, schnell durchschaut. Sie wusste bald, dass sie nun etwas weiter in Felder darf. Was ich blöd finde, ist die dünne Leine, die von anderen Fußgängern übersehen werden kann. Also habe ich eine Flexileine mit breitem Band bestellt. Nach dem Post in Facebook hat sich kein Besitzer zur Leine gemeldet. Sie ist aber schon ziemlich abgewrackt.
So konnten wir nun endlich auch öfter den Rückruf üben. Allerdings hat sich das Hundi überlegt, mich auszutricksen. Sie bleibt, wenn es ihr gerade passt, wie einbetoniert stehen und kommt erst weiter, wenn ich einen Rückruf mache. Was ja ein Leckerli mit sich bringt. Dieser Hund ist mir langsam über.
Mittwoch, 29. September 2021
Nussernte 2021
So sehr mich Duna mit manchen ihrer Angewohnheiten nervt, wie mit ihren Schnüffelorgien oder ihren Rückstürzen, wenn ihr im Nachhinein noch etwas eingefallen war, bringt sie mich manchmal auch zum Lachen. Sie hat wohl genau beobachtet, dass ich die Nüsse auf den Wegen sammle. Deshalb schaut sie auf dem kleinen Patt hinter dem Haus unter dem Haselstrauch mittlerweile auch auf dem Boden herum. Aber heute hat sie das getoppt.
Sie wuselte wieder nach der Rückkehr von der Mittagsrunde in Majas Kinderwagen herum, der im Flur steht. Schließlich kam sie doch hoch und warf mir eine Walnuss vor die Füße. Mihaela und Maja hatten ein Paar Nüsse unterwegs gefunden und im Kinderwagenkorb liegen gelassen. Die hat Duna entwendet und mir gebracht. Meine Vermutung, Duna würde grundsätzlich nicht apportieren, ist damit widerlegt.
Nachtrag: Sie hat inzwischen klar gemacht, dass sie für die gebrachte Nuss eine Gegenleistung erwartet.
Samstag, 25. September 2021
Gibt es jetzt endlich Abendessen?
Endlich habe ich verstanden, woher Duna weiß, dass es halb sechs und damit Zeit fürs Abendessen ist. Sie versteht den Uhrenschlag der Glocken von St. Jodokus. Hunde können also zählen. Außer bei Leckerlis.
Gestern sind die Laborwerte gekommen. Titer bei 0,1. Erst ab 0,9 wäre es kritisch. Albumine geringfügig erhöht, Nierenwerte normal. Endlich wieder. Duna ist also so gut wie gesund und die Leishmaniose ist im Griff. Haben sich die gut 350 Euro der letzten Zeit also gelohnt.
Nach fünf Tagen ohne Durchfall heute Nachmittag wieder ein Rückschlag. Ich habe aber das Hühnchen von heute Mittag in Verdacht, das stand aus Versehen schon drei Tage im Kühlschrank. Zum Glück ist genug Moro-Suppe vorrätig.
Nachtrag 21:50: Das Häufchen auf der letzten Runde des Tages war wieder völlig normal. Ich verstehe es nicht. Das können doch noch nicht die zwei Portionen Moro-Suppe am Abend gewesen sein.
Donnerstag, 23. September 2021
So eben nicht
Dunas Durchfallphase ist seit Montag wieder durch. Dank Moro-Suppe. Dia Tabs haben zuletzt nichts mehr gebracht, außer meine Haushaltskasse zu belasten. Allerdings habe ich aus der Website eines Tierarztes gelernt, dass ich die Suppe in der Vergangenheit falsch dosiert und falsch angewendet habe. Richtig ist, dass ein Hund von Dunas Größe ca. einen halben Liter pro Tag bekommen soll. Und das mindestens eine halbe Stunde in den passenden Portionen vor den Mahlzeiten. Damit hat die Moro-Suppe innerhalb von zwei Tagen geholfen. Klarer ist nun auch, warum Duna immer wieder diese Darminfektionen hat. Hunde jagdlicher Herkunft, wie Duna einer ist, sind ständig mit der Nase auf dem Asphalt oder überhaupt am Boden. So sammeln sich Mengen an Erregern in der Nase an, die dann in den Darm gelangen. Im Winter, so die Tierärztin, sei das bei frisch gefallenem Schnee am schlimmsten, weil die Hunde den Schnee des letzten Jahres schon wieder vergessen haben.
Eine recht klare Egge heute
Der Herbst übernimmt nun deutlich das Ruder. Zwar ist es noch warm genug für nur eine Jacke draußen auf den Runden, aber das Licht und die Luft, nicht warm und doch schon frischer und rauher, kündigen den Fall der ersten Blätter an. Dieses Jahr gibt es Mengen an Nüssen, die Sträucher hängen mit Hagebutten fast auf den Boden, selbst der Mais steht für September schon ziemlich hoch. Letzte Runden in alten Gefilden, wie über den Haxterberg im Dunstkreis von Paderborn.
Hier auch ein Panoramablick.
Morgen dann 15:00 Uhr in Paderborn. Paderborn For Future.
Sonntag, 19. September 2021
Das neue Kissen ist nun anders verwendet
Seit Dienstag hat Duna die nächste Durchfall-Periode, die bis heute anhält. Trotz nun regelmäßigem Einsatz von Moro-Suppe. Also gehen morgen zwei Röhrchen mit Häufchenproben zum Tierarzt. Schließlich möchte ich mal wieder mehrere Nächte durchschlafen. Zwar war heute erst um 5:30 Uhr die Nacht zu Ende, aber die Tage werden bei so frühem Aufstehen ziemlich lang. Ich habe sogar schon die Wochenendausgabe der Zeitung durch.
Wewelsburger Haselnüsse
Ansonsten haben wir ein paar Tage gebraucht, uns wieder hier in Wewelsburg einzufinden, nach der schönen Woche in Affalter. Vielleicht auch, weil das Wetter im Moment wirklich nicht der Brüller ist, gestern ging es noch so, heute war es sogar am Mittag noch ziemlich schattig. Der Herbst ist klar im Anmarsch. Dafür gibt es jetzt jede Menge Nüsse und Duna wartet geduldig, wenn ich sie auf unseren Runden einsammle. Schade, dass der Sommer sich bald verabschiedet. Nun ja, Sommer ist nicht das richtige Wort. Frühherbst passt besser. Noch neun Monate bis zu den Lakelands.
Montag, 13. September 2021
Mittlerweile nehmen die Vorbereitungen für Dunas Mahlzeiten doch einen gewissen Raum ein.
Sonntag, 12. September 2021
Dank an Ruth für das Foto in Tharandt
Die vergangenen zwölf Monate brachten eine Menge Veränderungen. Ende meines regulären Jobs in Laatzen, Beginn der Rente, Rückkehr nach Ostwestfalen und damit in eine neue Wohnung. Und noch dazu kam am 12. September 2020 ein Hund in mein Leben. Jede Veränderung für sich war schon gravierend genug. In die größte Veränderung schlitterte ich aber eher ahnungslos. Die Geschichte von Duna und mir. Dabei gäbe es noch viel mehr zu erzählen. Von damals, und von heute.
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Samstag, 11. September 2021
Dank für das Foto an Ruth, die uns auch durch die Gegend geführt hat
Zurück aus unserem ersten Urlaub zusammen, eine Woche im Erzgebirge in Affalter, bei Lößnitz, nicht weit von Zwickau und Chemnitz in einem Ferienhaus. Kein einziges Malheur, keine Pfützchen auf Bade- oder Fußmatten, geradezu vorbildliches Benehmen in Restaurants und Cafés. In der ersten Nacht war Duna etwas unruhig, aber schon am Montagmorgen haben wir wieder bis kurz vor acht geschlafen. Duna hat sich sogar sofort daran gehalten, dass sie in dem Ferienhaus nicht zu mir ins Bett durfte. Stattdessen hat sie es sich im zweiten Schlafzimmer auf dem Doppelbett bequem gemacht, was auf Schließen unserer Schlafzimmertür hinaus lief. Etwas kritisch war die Raumspartreppe ins Obergeschoss, so dass ich sie am Abend hinauf und am Morgen wieder herunter tragen musste. Sie hat aber mit einem üblichen leichten Hupps beim Hochheben immer gut mitgeholfen. Diesen Hupps macht sie auch, wenn ich sie ins Auto setze oder von einer Mauer herunter hole. Sie wartete sogar morgens am Treppenabsatz darauf, dass ich sie herunter trug.
Eine schöne Woche mit vielen Touren und schönen Orten. Dazu mit einem Wetter zum Heldenzeugen, von Samstag bis zum Freitag, obwohl es am Freitag schon regnen sollte. Können wir gerne wiederholen, solche Touren, geht mit Duna nun schon zuverlässig und weitgehend entspannt. Also optimistische Vorausschau auf weitere Touren.
Dienstag, 31. August 2021
Klein, aber geschmacklich ein Knaller: Wewelsburger Feldobst
Der letzte Tag im August, der Dauerregen hat aufgehört und wir haben zum ersten Mal seit gefühlt vier Wochen wieder eine größere Runde in der Gemeinde gemacht. In der Sonne, durch die Felder, Wiesen und Wälder des Bürener Landes. Die Äste der Obstbäume an den Feldern biegen sich unter der Last des reichlichen Obstes. Wahrscheinlich wegen des vielen Wassers, das herunter gekommen ist. Auch Pflaumen und Quitten gibt es reichlich, nur kommt man an die Quitten nicht heran. Als Duna sah, dass ich eine Birne aufhob und aß, hat sie sich gleich über die anderen Birnen hergemacht. Vielleicht funktioniert das bei Kindern ja auch.
Morgen zu EDEKA Windmann und letzte Einkäufe für das kommende Wochenende tätigen. In Lößnitz gibt es einen EDEKA und einen Netto, also sollten wir nicht darben. Nudossi nehme ich nicht mit, das wäre wie Eulen nach Athen tragen.
Freitag, 27. August 2021
Keine HuTa mehr? Schade.
Duna kann leider nicht mehr in die HuTa in Seringhausen. Simone Neufeld hat mich heute Abend angesprochen, dass Duna mit ihrem ständigen Gerenne, Gequietsche und Gejammer die anderen überwiegend größeren Hunde rattig macht. Simone hätte immer wieder beobachtet, dass die größeren Hunde aggressiv reagieren und sie möchte nicht riskieren, dass irgendwann mal jemand zubeißt. Es ist also nicht so, dass Duna generell schwierig sei, im Gegenteil. Aber sie ist immer derart aufgedreht, dass sie in der Meute aus jagdbetonten großen Hunden in Gefahr gerät. Einerseits schade, andererseits schätze ich Simones HuTa gerade deshalb, dass sie die Lage im Blick hat. In Laatzen war es wahrscheinlich deshalb anders, weil dort fast nur kleinere Stadthunde waren. In Seringhausen war sie die Kleine, im Vergleich zu den Richbacks und Huskies.
Vielleicht erklärt das nun auch die Probleme mit der HuTa damals in Adelheidsdorf, wo Duna die schlimme Augenverletzung mitbrachte und mehrmals in einer Gartenlaube eingesperrt war, als ich sie abholte. Aber von einer zuverlässigen HuTa würde ich erwarten, dass solche Themen behandelt werden, und nicht stillschweigend ignoriert. Die Geschichte spricht also nicht gegen die Fellnasenconnection, sondern für sie.
Dann müssen wir mal sehen, welche Alternativen wir finden. Zum Beispiel eine Hunde-Wandergruppe oder so etwas.
Ich möchte nicht verschweigen, dass mir das nicht ungelegen kommt. Die HuTa plus Benzinkosten belaufen sich pro Monat auf 150 € und mehr. Was bei einem Netto-Minus von 500 € gegenüber der Vollzeittätigkeit das Budget doch deutlich belastet.
Dienstag, 24. August 2021
Dunas Mittagessen: Hühnchen und Pute mit Reis, Karotten und Moro-Suppe
Das Ende dieses Sommers rückt näher. Heute Morgen, auf unserer ersten Runde, waren es nur noch 11°, selbst mit Jacke ziemlich schattig. Die Felder sind abgeerntet, außer der Mais, das Obst ist reif und ermuntert zu kleinen Snacks unterwegs. Das Laub wird schon satter, um neun am Abend ist es fast dunkel und die Taschenlampe kommt auf der Gute-Nacht-Runde (©Frau Dahlmann von nebenan) wieder zum Einsatz. Bald auch wieder auf der Verdauungs-Runde.
Unser Erzgebirgswochenende rückt näher. Ich habe noch einen größeren Korb in den Niederlanden geordert, damit wir Dunas ganzen Kram auch mitbekommen. Sind ja schon allein mindestens 18 Dosen Hundefutter. Schließlich entfällt seit fast einem Jahr der Kofferraum, da muss man schon alternative Packweisen anwenden.
Ansonsten business as usual. Duna bekommt nun eine Zeit lang Moro-Suppe als Kur, obwohl sich ihr Bäuchlein wieder einigermaßen beruhigt hat.
Dienstag, 17. August 2021
Derwent Water
Es ist bald wieder so weit. Im nächsten Jahr sehen wir endlich England wieder, Cottage ist gebucht, Fähre mit Hundikabine seit heute Morgen auch. Es geht wieder in die Lakelands, also den Lake District, knapp unter der schottischen Grenze, in die Nähe von Keswick. Etwas außerhalb des Ortes, aber in Fußreichweite, mit so einigen Touren direkt ab der Unterkunft. Nicht weit von Grasmere, bis Ambleside zum Einkaufen und Fish&Chips-Essen auch keine Weltreise. Wenigstens für zwei Wochen, zwei Monate wären noch besser. Wohl eine sehr hundefreundliche Gegend, sogar im Cottage ist an die vierpfotige Begleitung gedacht.
Davor noch eine kurze Reise ins Ruhrgebiet.
Schön, wieder Ziele und Pläne zu haben.
Freitag, 13. August 2021
Hund mit skeptischem Blick
Freitag ist jetzt der neue HuTa-Tag. Weil die Gruppe am Mittwoch überlief, wechselt Duna in die Freitagsgruppe. Mittwoch passte schon besser, aber der Freitag geht auch.
Nun ist es definitiv. Dieses Jahr wird es nichts mit unserem Besuch in England. Schon traurig, aber nicht zu ändern. Ich habe ein bisschen Heimweh. Entweder passten die Cottages nicht, oder lagen doof, oder waren erst zum Oktober hin verfügbar. Obwohl dieses Cottage bei Chichester schon ganz gut gewesen wäre. Aber eben auch nur eine Woche frei. Da zwei Wochen geplant waren, es im Oktober aber schon ziemlich früh dunkel wird, vertagen wir den Urlaub in den nächsten Frühsommer. Genug Zeit, ein für uns schönes Cottage in Grasmere in den Lakelands und die DFDS-Hundifähre zu buchen. So denn in diesem Corona-Jahr nur eine Reise in das Erzgebirge, vom 4. bis zum 11. September, nach Lößnitz. Dafür haben wir ein komplettes Haus mit großem umzäunten Garten. Nicht gerade billig, aber für Duna mit mehr Auslauf als hier zuhause. Viel Gegend für Wanderungen, Dörfer und Chillen.
Wenn wir zurück sind aus Sachsen, ist es nur noch einen Tag, bis sich Dunas Ankunft bei mir zum ersten Mal jährt. Mal sehen, vielleicht gehen wir ins Gut Ringelsbruch und Duna bekommt ein tolles Mittagessen dort im Garten des Gutes. Dann wird es Zeit für ein Resumé. Zum Jahrestag.
Samstag, 7. August 2021
Frisch gestylt
Den Termin mit der Hundefrisörin haben wir geknickt, das war mir zu kompliziert. Der Hund muss auf jeden Fall gebadet werden. Er muss mindestens eine Stunde still sitzen können. Ich muss einen negativen PCR-Test vorweisen können. Ich darf nicht dabei bleiben. Und noch 1.973 verschiedene Anforderungen.
Also habe ich meinen Braun Hair Clipper aus der Schublade gekramt, der eigentlich für das Stutzen von Männerbärten und Kurzhaarfrisuren gedacht ist, aber so einen einstellbaren Vorsatz für die Haarlänge hat. Man kann also verhindern, dass man zu viel abschneidet. Damit habe ich die längsten Partien gestutzt, die Haarlängen an den Pfoten zurück geschnitten und noch hier und da etwas ausgedünnt. Ging prima, Duna hat es sich nach ausgiebigem Untersuchen des Clippers problemlos über sich ergehen lassen. Eine Menge Geld und Zeit gespart. Und so einen 90 Euro-Hundetrimmer brauchen wir auch nicht. Einen Furminator hole ich vielleicht noch, zum Ausdünnen des Unterfells. Mehr brauchen wir aber nicht.
Sonntag, 25. Juli 2021
Runde Rugby gefällig?
Duna hat heute einen Hattrick geschafft. Sie war im Lippesee, in der Lippe und in der Pader. In der Lippe sogar komplett, bis ihr das Wasser über den Rücken schwappte. Zum Glück ist es an dieser Stelle von der Pader zur Lippe nicht weit, ungefähr einen Meter. Leider hatte ich kein Handy dabei, müssen wir mal nachholen.
Ich habe gelesen, dass Schwarzkümmelöl gegen Zecken helfen soll, schon ein paar Tropfen auf das Halsband sollen Zecken deutlich reduzieren. Zum Glück hat unsere Almetaler Ölmühle das auch im Angebot. Also holen wir mal ein Fläschchen in unserem Nachbarort Brenken.
Freitag, 23. Juli 2021
Hirschlausfliege
Nein, es waren nicht die Erdbeeren. Unsere „Künstlerin“ hier im Dorf hat Kübel mit Erdbeeren vor der Tür stehen, die reifen Beeren hat Duna abgefressen, als ich damit beschäftigt war, mir im steifen Wind eine Zigarette anzuzünden. Und sie hat sie problemlos vertragen. Mir fiel aber ein, dass Duna auf der Runde im Vorbeigehen aus einer Pfütze am Rande eines Weizenfeldes getrunken hat. Ich möchte nicht wissen, wie viel Gift darin war. Denn es hat sich wieder alles normalisiert.
Ein anderes Mitbringsel aus dem Geseker Wald habe ich erst später gefunden. Hirschlausfliegen. Ich habe bestimmt ein Dutzend davon aus Dunas Fell gekämmt, widerliche Biester, die sich ganz tief im Fell verstecken, im Gegensatz zu Zecken. Man kann die Biester kaum zerdrücken oder so, sehr widerstandsfähig. Also die Ecke werden wir bis zum Herbst meiden. Dafür halt Zecken ohne Ende, aber die sieht man wenigstens, weil sie erst lange auf dem Kopf herum laufen, bevor sie sich festsetzen.
Donnerstag, 15. Juli 2021
Schlaf mit Schaf
Kein Trockenfutter mehr, kein Durchfall mehr. Stattdessen gibt es jetzt ein kalorienarmes Mittagessen Huhn mit Reis, etwas Traubenkernöl und Petersilie. Manchmal etwas Gemüse dazu, oder statt Huhn Fisch, je nach Einkaufstour. Fisch wäre schon für ihr Fell besser.
Duna darf noch einmal vier Wochen Leishguard nehmen, die Werte sind aber insgesamt besser geworden. Machte mal wieder 150 Euro für Labor und Medikament. Da passte es, dass am Tag zuvor die Hundesteuer von 66 Euro fällig wurde. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Nachtrag 16. Juli 2021: Heute Nacht um 3:10 Uhr hat mich Duna wieder geweckt, weil sie dringend nach draußen musste. Sie hatte wieder Durchfall, nicht wässerig, aber sehr breiig. Die Erdbeeren heute Nachmittag? Eigentlich vertragen Hunde Erdbeeren gut, außer in großen Mengen. Dann können sie Durchfall auslösen. Dieser Hund ist mir ein Rätsel.
Montag, 5. Juli 2021
Dunas letztes Bad in der Alme
Duna hat in den letzten beiden Tagen wieder Durchfall gehabt, heute Mittag sogar sehr dünnflüssig. Es gibt jetzt kein Trockenfutter mehr, Schluss, aus. Die Hersteller verstecken Hydrolysat sogar hinter der Bezeichnung „getrocknetes Geflügel“, wie ich vorhin in einer Hunde-Seite gefunden habe. Die Pfuschereien sind bei Tierfutter wohl noch schlimmer als beim Menschenfutter. Also gehen wir gleich zum Elli-Markt, holen frisches Geflügel und ich mache einmal in der Woche einen Topf Hühnchen mit Reis für ihr Mittagessen. Das wird dann in Portionen eingefroren und wir sehen dann, ob der Durchfall aufhört.
Ansonsten waren wir wieder viel unterwegs, auch wenn eine üble Zerrung im linken Fuß die Sache für mich nicht ganz easy gemacht hat. Heute neuer Titer zu Dunas Leishmaniose bestimmen lassen, sie war bei Tierarzt wieder bewundernswert mutig. Neuer Gag: Duna möchte morgens jetzt auf meiner Bettdecke liegen, nicht nur einfach in meinem Bett. Ich bin mal gespannt, was ihr noch so an Schoten einfällt.
Dienstag, 22. Juni 2021
Duna mal wieder in Action.
Danke an Simone Neufeld für die Bilder.
Neuer, nächster Versuch