Zwei Zentimeter

Zwei Zentimeter

Nach längerer Zeit mit Regen, aber eher milden Temperaturen, ist es vor ein paar Tagen schnell bergab gegangen. Nun denn Dauerfrost, in der Nacht bis herunter auf -6 Grad. Am Donnerstag in der Nacht der erste Schnee, eher unerwartet. Als dann am Morgen die Temperatur wieder leicht über Null stieg, machte sich die fehlende Schneebremse auf dem neuen Dach bemerkbar. Die Autos vor der Tür waren unter einer Lawine verschwunden. Dafür heute schon am Morgen trocken und klar, passend zum heutigen Weihnachtsmarkt an der Wewelsburg. Die Bilder sind vom Vormittag, der Run kam erst am Nachmittag, woraufhin das komplette Dorf zugeparkt war. Natürlich fielen wieder am meisten die Idioten auf, die kreuz und quer an den Straßenrändern ihre Kisten stehen hatten. Weil sie ihre fetten Är**** ja keine 100 Meter vom Parkplatz zur Burg tragen können. Auf jeden Fall muss dort die Hölle losgewesen sein. Haben wir aber einen Bogen drum herum gemacht.

Eigentlich wollte ich noch zum Wagen der Almetaler Ölmühle und ein Fläschchen Sonnenblumenöl holen. Aber nach dem Zustand des Ortes habe ich das lieber gelassen. Dann fahren wir beim nächsten Besuch in Büren über Brenken und holen es im Verkaufsstand.

Dunas Leishmanen-Titer ist beim letzten Check leider von 0,9 auf 1,3 gestiegen. Zwar kein kritischer Wert, aber wir wehren den Anfängen. Also dann doch Umstellung auf ein purinarmes Futter. Wenigstens haben wir ein halbwegs bezahlbares Diätfutter gefunden, leider wieder nur online zu bekommen. Nun müssen wir die Dosen von Sanoro noch aus der Packstation abholen, damit verdoppeln sich die Kosten fürs Feuchtfutter. Trockenfutter bleibt, die Leute von Wolfsblut haben mir nach Anfrage eine ausführliche Analyse ihres Futters geschickt, zwei Sorten kommen nahe an den Status purinarm, also an der Stelle kein Wechsel. Besonders das Cold River liegt im Purin recht niedrig.

Noch eine Woche und der Schwippbogen für Arme kann wieder ins Fenster.

Lieber im Bettchen bleiben

Lieber im Bettchen bleiben

Der Oktober ist durch, das Wetter ist seit einigen Wochen wirklich herbstlich. Regen, stürmischer Wind, graue Tage. Nur ganz selten lässt sich die Sonne mal blicken. Wir waren deshalb eher weniger ausgiebig unterwegs, freuen uns stattdessen lieber auf 2026 und die Rückkehr in die Yorkshire Dales. Hoffentlich mit Sonne und angenehmen Temperaturen. Zuvor noch Weihnachten und die übliche Tour in die Riekenbank. Der November macht seinem Ruf als Trauermonat alle Ehre. Es regnet und selbst tagsüber braucht man künstliches Licht.

Mein Paket

Mein Paket

Heute Morgen war Duna etwas lurig. Die Runde durch den Burggarten war so gar nicht ihr Ding wie sonst, zwischendurch legte sie sich immer wieder hin, bog den Rücken durch. Also zum Tierarzt-Notdienst. Zum Glück heute in Büren, knapp eine Viertelstunde entfernt statt nach Paderborn oder sogar Bielefeld. Macht dann mal eben 250 Euro. Wohl nur eine Infektion, heute Nachmittag lief sie auf der kurzen Runde schon wieder flotter und entspannter, nach zwei Spritzen, davon eine Novalgin. Drei gute Portionen Morosuppe besorgten dann noch den Rest.

Allerheiligen. Weil ich mich immer noch nicht auf Winterzeit umgestellt habe, waren wir schon um halb acht unterwegs, ausnahmsweise vor dem Frühstück. Weil ich neuerdings meistens nur wieder Müsli esse, Brot schmeckt mir trotz abgesetzter Antibiotika immer noch nicht. Das Dorf war ungewohnt still, kaum ein Auto auf den Straßen. Außer vor der Bäckerei. Laue Zeiten, langweilige Tage. Nun denn die Wintermonate hinter uns bringen, mit der Aussicht auf bessere Tage. Zum Beispiel in den Yorkshire Dales.

Zum ersten Mal seit Frühsommer haben wir mal wieder die Alme-Runde gemacht. Meine Beine erholen sich langsam, für den nächsten Sommer sollte wieder alles gehen. Nur Duna war heute etwas lustlos und dödelte so den Weg entlang. Der Herbst naht, die letzten Tage waren kalt, wenn auch nicht sehr nass. Anders gesagt: Die Dürre hält an.

Die Alme schon lange trocken

Die Alme schon lange trocken

Neue Wegmarken

Neue Wegmarken

Almetal im Frühherbst

Almetal im Frühherbst

Das war mal ein Sonnenblumen-Feld

Das war mal ein Sonnenblumen-Feld

Sag einer, hier kann man nicht wandern

Sag einer, hier kann man nicht wandern

Erste Herbstfarben

Erste Herbstfarben

Innenansicht

Innenansicht

Nach drei Operationen, fünf Wochen Krankenhaus und weiteren acht Wochen schmerzbedingter eingeschränkter Mobilität haben wir heute zum ersten Mal wieder eine 90 Minuten-Runde geschafft. Das bei 29 °C, wobei Licht und Temperatur so gar nicht zusammen passten. Allerdings zu Dunas relativer Zufriedenheit, in den letzten Wochen haben wir uns mit kleineren Runden durchs und rund ums Dorf begnügt. Durch die Einschränkungen in den Bewegungen sind nicht nur Rücken- und Beinmuskulatur reichlich degeneriert, sondern IBUprofen und Tilidin haben mir länger den Appetit verdorben. So habe ich seit Mai sieben Kilo abgenommen. Aktuell hat das den Vorteil, dass ich jetzt immer zwei Tafeln Ritter Sport kaufen und öfter im Burgcafe auftauchen kann. Für ein Eis und jetzt auch wieder für ein großes Stück Apfelkuchen, weil ich lange nichts herunter bekommen habe. Es geht also tendenziell aufwärts. Nur wenn ich, wie heute Morgen, länger stehend am Herd werkele, benötige ich ein halbes Stündchen in der Horizontalen auf der Couch, um die obere Rückenmuskulatur wieder zu entspannen. Bis Ende Oktober muss ich wegen Staphylococcus aureus, der den ganzen Mist in Wirbelsäule und Knie verursacht hat, ein Antibiotikum nehmen. Zum Glück ohne wesentliche Nebenwirkungen.

Duna war zu meiner Erleichterung über diese Zeit in zwei Hundepensionen untergebracht. Im Paderborner Land erst bei Maydog, als ich im Gilead war, hatten die jedoch keinen Platz. Zum Glück fand sich eine Möglichkeit in Bielefeld. Für den letzten Abschnitt hat meine Tochter Julia eine Pflegestelle besorgt, bei einem älteren Herren, nur einige Meter vom Gilead entfernt. Danke auch an die Glückspfoten in Bielefeld für den Support. Bei Carmen in der Hundepension Bielefeld hatte Duna wohl die lustigste Zeit, wenn sie mit ihrem Rudel im Teuto unterwegs war. Ihr ist es über diese Wochen wohl besser gegangen als mir.

The Little Bower

The Little Bower

Unser Urlaub in den Yorkshire war durch die Geschichte ins Wasser gefallen. In blanker Wut darüber habe ich mich in der letzten Woche einfach an den Rechner gesetzt und neue Chancen gesucht. Die Pläne bei DFDS für 2026 waren gerade erst veröffentlicht worden, daher keine Probleme bei der Buchung einer Hundekabine. Im September waren aber tatsächlich schon fast alle halbwegs bezahlbaren Cottages für zwei Personen von Juni bis September 2026 ausgebucht. Jedenfalls die einigermaßen bezahlbaren. Quasi knapp vor Scheitern fand sich dann doch ein passendes Cottage. Nicht in Gayle, sondern mitten in Hawes, The Little Bower. Zum Glück in einer kleinen Sackgasse ab des Trubels, aber nur um die Ecke ist das erste Pub, 500 Meter sind es bis zur Wensleydale Creamery. Genau passend für das erste Walkie des Tages mit anschließendem Frühstück im 1897 Coffee Shop. Auch sonst sind alle notwendigen Geschäfte in Fußreichweite, inklusive Fish&Chips Restaurant, Tea Rooms, Pubs, kleiner Supermarkt und Drogerie. Nur noch acht Monate.

Für die nächste Zeit ist erst einmal noch Erholung und Wiederaufbau der Kondition angesagt. Schließlich müssen wir wieder zur alten Form zurück kommen.

Wege neu abgestreut

Wege neu abgestreut

Ein neues Beet

Ein neues Beet

Fast schon Sommer

Fast schon Sommer

Merkt man auch am Licht

Merkt man auch am Licht

Dunas Freund Ben

Dunas Freund Ben

Heute Nacht um halb eins, zum Glück brauche ich lange zum Einschlafen, stand Duna aus ihrem Kudde auf. Ging aber nicht wie sonst in ihren Sessel, sondern setzte sich vor mein Bett und schaute mich an. Auch wenn Hunde nicht sprechen können, war die Botschaft klar: „Öh, ich muss doch noch mal ein Häufchen machen“. Sie war auf der Abendrunde nämlich so anderweitig beschäftigt, dass sie das irgendwie vergessen hatte. Zum Glück war die Nacht nicht kalt, also Mantel an und noch eine Runde um St. Jodokus. Wenigstens war die Sache nach wenigen Minuten erledigt, aber ich brauchte nach der ungeplanten Runde noch länger um zu schlafen.

Erst hatte ich befürchtet, Duna hätte wieder Durchfall. Sie bekommt nun drei Monate lang das Allopurinol, da der Leishmanen-Titer doch wieder knapp über eins gegangen ist. War aber alles normal. Die Befürchtung, dass Duna das Pure Nature-Futter mit 30% Hering für purinarme Ernährung nicht verträgt, scheint also unbegründet. Vor dem Urlaub müssen wir aber noch neue Medikamente holen.

Am Freitag noch vier Wochen bis Gayle, Hundefutter bestellen wir direkt in Devon. Mole Leyburn hat Dunas Sorten nicht.

Der erste Tag des Jahres 2025, an dem es am Nachmittag nur im T-Shirt hinaus ging. 24 Grad, gefühlt 31 Grad. Auch Duna findet, es sei viel zu warm und sie müsse sich erst einmal abkühlen. Auf den Gehwegen will sie nur im Schatten laufen und deshalb mehrmals die Straßenseite wechseln.

Ansonsten Bilder aus der Gemeinde.

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Weißer Sonntag und Pflanzenbörse an der Burg.

Der Frühling ist endgültig angekommen. Alles grünt und zwei neue Hochbeete sind auch angelegt. Ab jetzt soll es wärmer bleiben, auch wenn zum Abend Gewitter und Starkregenfälle angesagt sind.

Lecker Weizen im Moment …

Neue Kamera und eine Testtour.

Mal wieder eine Runde über die Hellwegbörde, oberhalb von Upsprunge. Nicht gerade warm, aber sonnig und klar. Vor dem Kaffeetrinken in Salzkotten.

Vor einigen Tagen blies uns noch eiskalter Wind durch die Mütze, heute 24 Grad und brennende Sonne. Es ist knochentrocken, seit März hat es praktisch nicht geregnet, höchste Warnstufe vor Waldbränden. In NRW hat es schon erste Brände gegeben, zum Glück ist nicht viel passiert. Duna fand es auch sehr warm, also hat sie auf dem Weg auf die Rhön lieber eine Abkürzung genommen. Kein Regen in Sicht, auch wenn es etwas kühler wird.

Ich musste noch meine alte Nikon-Kamera testen, ob die reicht für den Urlaub. Oder ob eine neue fällig ist. Geht so.

Erste wärmere Tage und die Sträucher schlagen aus. Laut den Biologen aber mindestens zwei Wochen zu früh. Klimawandel.

Und erste Einkäufe für den Juni: eine neue Hundematratze für die Fähre und eine Trinkflasche für die Touren.

Mein Hund

Mein Hund

Nach Wochen mit Kälte und Wind der erste warme Tag des Jahres. Auch wenn es in der Nacht noch Frost gibt und die letzte Runde des Tages Mütze und Wintermantel erfordert. Dafür hat es seit langer Zeit fast gar nicht geregnet, es ist knochentrocken und es wird vor Waldbränden gewarnt. Passt zum Friseurtermin morgen für Duna, dann kommt das Winterfell herunter und es darf warm bleiben. Eigentlich das ideale Wetter zum Wandern, hätte ich nicht unnötiger Weise Jacke und Mantel angehabt.

Eigentlich wollte ich eine Runde über die Rhön machen, aber Duna wollte an einem Abzweig, den wir noch nie genommen haben, unbedingt dem Wanderweg W2 folgen. Da wir viel Zeit hatte, durfte Duna führen. Leider hatte sie wohl nicht wirklich den Überblick.

Ab der Landstraße ging es nicht auf Wegen weiter, vom Abschnitt 20 bis 24 mussten wir am Feldrand entlang. Wäre es nicht so extrem trocken, wäre das eine ganz schöne Schlammschlacht geworden. Tatsächlich führt der W2 hinunter zum Gut Böddeken und wieder zur Rhön hinauf. Das konnte Duna nicht wissen. Ist aber gut gegangen, wenn auch ziemlich anstrengend. Nächstes Mal wieder auf ausgewiesenen Wegen.

ETA haben wir jetzt doch schon. Ich höre die Dales quasi rufen.