18 Grad, ein viel zu warmer Mantel und erster Besuch des Burgcafés in 2026.

15 Grad, Sonnenschein, kaum Wind und blauer Himmel. Endlich wieder ohne Zwiebellook eine große Runde machen. Und ohne Handschuhe und Mütze.

Bekomme ich schon ein wenig?

Bekomme ich schon ein wenig?

Der erste Tag, mal wieder seit langer Zeit, an dem man ohne Handschuhe nach draußen kann. Dafür hat es fast den ganzen Tag geregnet. Wenigstens habe ich mal Dunas Mittagessen dokumentiert.

Mittlerweile geht uns die Kälte auf den Keks. Doch zum Wochenende soll es aufwärts gehen, deutlich zweistellige Temperaturen am Samstag und Sonntag, kein Frost mehr in der Nacht. Im Moment liegen noch Schneehaufen an den Rändern der Straßen, die der Schneepflug dort hinterlassen hat. Wenigstens heute Nachmittag ging es mal wieder ohne Handschuhe auf unsere Runde, bei mageren wenigen Grad über Null. Damit neigt sich auch langsam der Februar zu Ende, der Juni rückt näher.

Unsere Nachmittagsrunde hatten wir noch bei deutlichen Minusgraden und heftigem Wind beendet. Danach musste ich erst einmal wieder auftauen. Am späten Nachmittag fiel erst Schnee, der dann in Regen überging. Straßen und Gehwege waren schnell mit einer Eisschicht überzogen, die letzte Runde des Tages war dann ein Eiertanz. Eigentlich konnte man höchstens auf der gestreuten Straße halbwegs unfallfrei gehen. Auch Duna fand das gar nicht mehr lustig und wollte schnell nach Hause. Wie liegen hier noch in einer östlichen Zone des zweigeteilten Wetters mit Dauerfrost, am Rhein dagegen deutliche Plusgrade. Schon am Mittag gab es Unwetterwarnungen wegen gefrierenden Regens. Was beinahe eine Untertreibung war.

Eingefroren

Eingefroren

Heute Morgen fast noch extremer. Zwar ist grundsätzlich Streusalz hier in Büren verboten, bei diesen Wetterverhältnissen aber dann doch hilfreich. Zum Glück legte Duna gleich um die Ecke ihr Häufchen ab und produzierte ein großes Pfützchen. So konnten wir die paar Meter zurück zum Haus. Manchmal wundert mich das Hundi mit seinem Verständnis für ungute Situationen. Im Laufe des Tages soll die Temperatur auf bis zu sechs Grad steigen und die Eisglätte abnehmen. Mal sehen, wie wir nachher in den Burggarten kommen. Inzwischen habe ich von Winter die Schnauze gestrichen voll.

Auch schon länger her

Auch schon länger her

Die Kälte hält weiter an, kaum, dass es mal mehr als ein paar Grad über Null geht. Dazu ein eisiger Wind, dass einem die Gesichtszüge einfrieren. Inzwischen habe ich von der Kälte die Faxen dicke. Wenigstens ist durch die wenigen Grad am Nachmittag gestern und vorgestern der meiste Schnee geschmolzen, bis auf einige Wege, die im Schatten liegen. Dafür wieder der übliche Matsch und Dreck, mit entsprechendem Verbrauch an Pfotentüchern nach der Nachmittagsrunde.

Der Marktplatz Ehrenamt bekommt nix gebacken, keiner, der sich um die Website kümmert oder sonstige Dinge. Dampfplauderer und Durchlauferhitzer, große Sprüche, wenig Aktion.

Nach Februar kommt März, dann April und wir schauen schon einmal nach der Infrastruktur für Juni. Gefunden inzwischen eine Handwerksbäckerei und ein nettes Café.

Nach einigen Morgen mit Regen auf den eiskalten Boden, und heftigem Blitzeis, ist der Winter mit Schnee zurück. Normales Laufen war auf der Eisfläche kaum möglich. Bis auf wenige Tage Dauerfrost und teilweise heftiger Wind. Die A44 von Kassel nach Dortmund ist zur Zeit gesperrt, mehrere Unfälle und geschlossene Schneedecke. Im Gegensatz zum letzten Schneeeinbruch war Duna heute überhaupt nicht von der weißen Pracht begeistert. Und es soll noch bis zum Nachmittag weiter schneien. Einkaufen vertagt, Hundefutter reicht bis Mitte Februar, zu essen ist auch genug im Bestand. Es reicht jetzt mit Winter.

Das Geschwür an Dunas Nase wird dank antibiotischer Salbe langsam besser.  Es ist von der Leishmaniose, keine Entzündung, kein Tumor, Blutwerte normal, Titer 1,2 und verbesserungswürdig. Alexa Rösle ist neu in der Praxis, hat sich aber sehr nett und kompetent um uns gekümmert. Gegen eine tiefere Behandlung der Leishmanen spricht aus ihrer Sicht der eher unkritische Titer. Hat mit drei mal Labor und zwei Tierarztterminen fast 500 Euro gekostet. Wie können sich Bürgergeld-Empfänger eigentlich einen Hund leisten?

Auto in Eis

Auto in Eis

Die seit Weihnachten andauernde Kältewelle hatte heute Morgen ihr Ende. Gestern Abend noch -8 °C, gingen die Temperaturen über Nacht steil nach oben, auf +2 °C, und es fing an zu regnen. Wie vorhergesagt. Eisregen, die Gehwege sind schieres Eis, nur auf den gestreuten Straßen konnte man sich einigermaßen ungefährdet bewegen. Das Auto ist in einen Eispanzer gepackt. Da nutzten Duna auch ihre Krallen nichts. Heute werden wir nicht einkaufen fahren, der Tiefkühlschrank ist noch gut gefüllt. Also heute Mittag Pizza.

Morgen um zehn haben wir einen Termin beim Tierarzt, das Geschwür an Dunas Nase hat sich deutlich vergrößert. Da sollte die Eiszeit aber durch sein, vorausgesagt sind fünf Grad am Morgen.

Scheiß 2026

Scheiß 2026

Das Jahr 2026 fängt übel an. Schneemengen wie schon lange nicht mehr, dann zwei Tage gerade im Plus mit Matsch und Dreck, gestern kam Sturmtief Elli mit Kälte und Schnee über uns. Zwar brachte es hier im östlichen Westfalen wenig neuen Schnee und etwas Sturm, dafür traf es den Norden hart. Fähren und Bahnverkehr stehen. Bei mir seit letztem Wochenende eine entzündete Zahnwurzel, wieder Amoxicillin, ein Tag für Duna bei MayDog, als ich mich beim Kiefernchirurgen vorstellen sollte. Von MayDog kam Duna dann mal wieder mit einer Darminfektion zurück. Deshalb heute Nacht um eins und um fünf raus, Canikur müssen wir wieder nachbestellen. Mich wundert, dass ich sehr schnell wach werde, wenn Duna sich meldet. Am nächsten Dienstag Termin beim Tierarzt wegen Dunas Geschwür an der Nase. Sieht man auch auf dem Bild. Zum Glück haben wir an Essen und Trinken alles im Haus, unter dem Schnee auf den Straßen versteckt sich nämlich Eis vom Tauen in den letzten Tagen. Wenn wir den Dienstag hinter uns haben, mache ich erst einmal drei Kreuze.

Wieder so viel Schnee?

Wieder so viel Schnee?

Happy New Year. 2026 ist da. Gestern Abend waren wir noch ganz normal unterwegs. Als ich gegen 23:30 Uhr aus dem Fenster schaute, hatte es angefangen zu schneien. Also morgens in der Frühe als erste Aktion nach draußen, damit wir die Herausforderung schon hinter uns haben. Duna ist von Schnee ganz begeistert, so dass ich sehen muss, dass ich sie im Zaum halte, wenn sie sich durch die weiße Pracht fräst.

Viel zu schnüffeln

Viel zu schnüffeln

Für mich mit meiner zusammengeschraubten Wirbelsäule gilt äußerste Vorsicht, ein Sturz könnte sehr unangenehme Folgen haben. Zwar sind dieses Mal einige Gehwege geräumt, aber eisige Flecken finden sich doch noch zuhauf. Dabei war das heute Morgen um acht noch harmlos, inzwischen sind nun um acht gut 20 Zentimeter zusammen gekommen, heute Nacht soll es noch weiter schneien. Winterberg meldet über einen Meter Neuschnee. Morgen mal sehen, dass wir zum Combi nach Niederntudorf kommen, der Frischmarkt hier im Dorf hatte keine Möhren mehr. Wenn Duna wieder reichlich Dreck und Mikroben in den Schneehügeln aufgesammelt hat, wäre es gut, unsere Morosuppe an Bord zu haben. Wenn es dann doch Durchfall gibt.

Dunas merkwürdige Schlafpositionen

Dunas merkwürdige Schlafpositionen

Weihnachten ist durch, noch Silvester und Neujahr und die lange stille Phase bis Ostern steht bevor. Nach der eher warmen Zeit vor Weihnachten fiel das Thermometer rechtzeitig auf unter Null, so dass wir an Heiligabend ziemlich fröstelnd in Essen unsere Runden drehten. Gestern Abend dann Nebel, der sich bei deutlich unter null Grad sofort auf den Straßen in Eis verwandelte. Dementsprechend vorsichtig war ich unterwegs, mit meinem kaputten Rücken. Dann noch am Dienstag Lians Geburtstag und der Jahreswechsel kann kommen. Ebenso wie wieder etwas höhere Temperaturen, wenn auch kein Schnee in Sicht ist.

Wieder ein Paket für mich, aus der Toskana

Wieder ein Paket für mich, aus der Toskana

Das Jahresende kommt näher, davor noch Weihnachten. Kurz vor der Wintersonnenwende ist es wieder gegen halb fünf duster, wenn auch wegen des zur Zeit klaren Himmels erträglich. Nach einer Frostperiode aktuell eher mild mit 12 Grad heute am Nachmittag. So konnten wir heute endlich mal wieder eine große Runde über die Rhön machen. Dunas Futter ist nun mit dem etwas höheren Titer doch auf purinarm umgestellt, wenigstens das Feuchtfutter und ein paar Leckerlis. Das kommt jetzt von Sanoro, Trockenfutter bleibt von Wolfsblut, nachdem sie mir die Sorten mit dem ihnen bekannten niedrigsten Purinwert herausgesucht haben. Wie zu erwarten sind es die mit Fisch und Wild. Damit haben sich Dunas Futterkosten verdoppelt, da das Futter von Sanoro deutlich teurer ist als das bisherige Animonda. Duna verfuttert also inzwischen so viel Geld wie ich selbst, so lange ich selbst koche. Von den Tierarztkosten und den Gebühren fürs Labor ganz zu schweigen.

Weihnachtszeit

Weihnachtszeit

Der nett gemeinte Hinweis in einer Website, dass der einjährige Beifuss (Artemisia Annua) gegen Leishmanen hilft, führte zu einem frühen Aufstehen meinerseits gegen drei und halb fünf am letzten Samstag. Denn Duna reagierte auf das konzentrierte Kraut mit Durchfall. Zum Glück hörte der Durchfall nach Absetzen des Extrakts schnell wieder auf. Ich hatte schon befürchtet, sie hätte das andere Trockenfutter nicht vertragen. War aber nicht so. Im Gegenteil, das Sanoro aus reinem Muskelfleisch von Huhn oder Lamm, mit viel Kartoffeln und Karotten, hat den Darm nochmals stabilisiert. So, dann jetzt Weihnachten in Essen hinter uns bringen und es kehrt wieder Ruhe ein.

 

Zwei Zentimeter

Zwei Zentimeter

Nach längerer Zeit mit Regen, aber eher milden Temperaturen, ist es vor ein paar Tagen schnell bergab gegangen. Nun denn Dauerfrost, in der Nacht bis herunter auf -6 Grad. Am Donnerstag in der Nacht der erste Schnee, eher unerwartet. Als dann am Morgen die Temperatur wieder leicht über Null stieg, machte sich die fehlende Schneebremse auf dem neuen Dach bemerkbar. Die Autos vor der Tür waren unter einer Lawine verschwunden. Dafür heute schon am Morgen trocken und klar, passend zum heutigen Weihnachtsmarkt an der Wewelsburg. Die Bilder sind vom Vormittag, der Run kam erst am Nachmittag, woraufhin das komplette Dorf zugeparkt war. Natürlich fielen wieder am meisten die Idioten auf, die kreuz und quer an den Straßenrändern ihre Kisten stehen hatten. Weil sie ihre fetten Är**** ja keine 100 Meter vom Parkplatz zur Burg tragen können. Auf jeden Fall muss dort die Hölle losgewesen sein. Haben wir aber einen Bogen drum herum gemacht.

Eigentlich wollte ich noch zum Wagen der Almetaler Ölmühle und ein Fläschchen Sonnenblumenöl holen. Aber nach dem Zustand des Ortes habe ich das lieber gelassen. Dann fahren wir beim nächsten Besuch in Büren über Brenken und holen es im Verkaufsstand.

Dunas Leishmanen-Titer ist beim letzten Check leider von 0,9 auf 1,3 gestiegen. Zwar kein kritischer Wert, aber wir wehren den Anfängen. Also dann doch Umstellung auf ein purinarmes Futter. Wenigstens haben wir ein halbwegs bezahlbares Diätfutter gefunden, leider wieder nur online zu bekommen. Nun müssen wir die Dosen von Sanoro noch aus der Packstation abholen, damit verdoppeln sich die Kosten fürs Feuchtfutter. Trockenfutter bleibt, die Leute von Wolfsblut haben mir nach Anfrage eine ausführliche Analyse ihres Futters geschickt, zwei Sorten kommen nahe an den Status purinarm, also an der Stelle kein Wechsel. Besonders das Cold River liegt im Purin recht niedrig.

Noch eine Woche und der Schwippbogen für Arme kann wieder ins Fenster.

Lieber im Bettchen bleiben

Lieber im Bettchen bleiben

Der Oktober ist durch, das Wetter ist seit einigen Wochen wirklich herbstlich. Regen, stürmischer Wind, graue Tage. Nur ganz selten lässt sich die Sonne mal blicken. Wir waren deshalb eher weniger ausgiebig unterwegs, freuen uns stattdessen lieber auf 2026 und die Rückkehr in die Yorkshire Dales. Hoffentlich mit Sonne und angenehmen Temperaturen. Zuvor noch Weihnachten und die übliche Tour in die Riekenbank. Der November macht seinem Ruf als Trauermonat alle Ehre. Es regnet und selbst tagsüber braucht man künstliches Licht.

Mein Paket

Mein Paket

Heute Morgen war Duna etwas lurig. Die Runde durch den Burggarten war so gar nicht ihr Ding wie sonst, zwischendurch legte sie sich immer wieder hin, bog den Rücken durch. Also zum Tierarzt-Notdienst. Zum Glück heute in Büren, knapp eine Viertelstunde entfernt statt nach Paderborn oder sogar Bielefeld. Macht dann mal eben 250 Euro. Wohl nur eine Infektion, heute Nachmittag lief sie auf der kurzen Runde schon wieder flotter und entspannter, nach zwei Spritzen, davon eine Novalgin. Drei gute Portionen Morosuppe besorgten dann noch den Rest.

Allerheiligen. Weil ich mich immer noch nicht auf Winterzeit umgestellt habe, waren wir schon um halb acht unterwegs, ausnahmsweise vor dem Frühstück. Weil ich neuerdings meistens nur wieder Müsli esse, Brot schmeckt mir trotz abgesetzter Antibiotika immer noch nicht. Das Dorf war ungewohnt still, kaum ein Auto auf den Straßen. Außer vor der Bäckerei. Laue Zeiten, langweilige Tage. Nun denn die Wintermonate hinter uns bringen, mit der Aussicht auf bessere Tage. Zum Beispiel in den Yorkshire Dales.

Zum ersten Mal seit Frühsommer haben wir mal wieder die Alme-Runde gemacht. Meine Beine erholen sich langsam, für den nächsten Sommer sollte wieder alles gehen. Nur Duna war heute etwas lustlos und dödelte so den Weg entlang. Der Herbst naht, die letzten Tage waren kalt, wenn auch nicht sehr nass. Anders gesagt: Die Dürre hält an.

Die Alme schon lange trocken

Die Alme schon lange trocken

Neue Wegmarken

Neue Wegmarken

Almetal im Frühherbst

Almetal im Frühherbst

Das war mal ein Sonnenblumen-Feld

Das war mal ein Sonnenblumen-Feld

Sag einer, hier kann man nicht wandern

Sag einer, hier kann man nicht wandern

Erste Herbstfarben

Erste Herbstfarben