TADAA!!! Duna ist heute Nachmittag im Almetal zum ersten Mal frei gelaufen, ohne Leine. Sie ist wie ausgerastet über die Wiesen gerannt und hatte einen Heidenspaß. Nur einmal musste ich sie zurück holen, weil sie sich in den Mauselöchern vergessen hatte. Ansonsten ging es doch recht gut. Leider hatte ich kein Handy dabei, um es zu dokumentieren. Das nächsten Mal dann.

Dog and sausage

Dog and sausage

Nun sind wir tatsächlich schon ein Jahr hier in Wewelsburg. Am 13. Januar des letzten Jahres waren wir ja umgezogen, und es scheint, als wäre es erst vor wenigen Monaten gewesen. So langsam wird die Wohnung ein Zuhause, es liegen Mengen an Hundespielzeug in der Gegend herum, Hundehaare allerorten. Die Fahrten am Wochenende ins Futterhaus, unsere Besuche beim Elli-Markt, die Wege und Patts rundherum werden vertraut. Obwohl wir heute noch mal die südliche Ecke von Wewelsburg erkundet haben. Nonneneiche und Eschenstraße. Auch viele bekannte Gesichter jetzt auf den Runden durchs Dorf. Die Bäckerei-Fachverkäuferin winkt herüber, wenn wir am Morgen vorbei kommen.

Low Nest Studios, Keswick

Low Nest Studios, Keswick

Langsam rückt die Zeit für den Lake District näher. Boris Johnson will sogar die Maskenpflicht aufheben. Könnte also tatsächlich etwas werden. Zuvor müssen wir aber noch in den Freilauf kommen, da muss ich mir wohl mal den Mut vor einer Runde durchs Almetal antrinken. Im Grunde hört Duna gut, versteht mehr Kommandos und Kommentare als gedacht. Aber für die Touren durch Fells und Downs möchte ich gerne weitgehend auf die Leine verzichten. Schließlich gibt es dort kaum Weiden. Dann noch etwas üben in den nächsten Monaten.

„Unser“ Cottage ist übrigens das weiße große auf der linken Seite.

New year, new luck. Nach einigen milden Tagen über den Jahreswechsel kehrte schnell wieder die Kälte ein, begleitet von heftigem Wind, was den Spaß am draußen unterwegs sein doch etwas vermieste. Bis auf heute, zwar nicht wirklich milde mit vier oder fünf Grad, dafür sonnig und klar.

Die Zeit zwischen den Jahren war eher ruhig, was wir zum ausgiebigen Kochen und Backen genutzt haben. Mein neues Ehrenamt beim Marktplatz Ehrenamt hat mir einige Beschäftigung gebracht. Nun noch das neue Büro, dann kommen wir wenigstens einmal in der Woche wieder vor die Tür.

Duna's return to the sofa

Duna’s return to the sofa

Dunas Weihnachtsgeschenk, ein neuer Überwurf für ihr Sofa, war ein Reinfall. Das chinesische Teil roch schon für mich ziemlich nach Chemie. Duna benutzte dann das Sofa gar nicht mehr. Obwohl das ihr ältester Platz war. So blieb keine andere Wahl als eine neue Decke zu besorgen. Es wurde ein Überwurf vom Otto-Versand. Nicht ganz billig, aber nach Ökotex-Standard, leider etwas zu klein gekauft. Die nächstgrößere Decke hätte dann schon über 60 Euro gekostet. Immerhin kehrte Duna mit der neuen Decke sofort auf ihr Sofa zurück.

Morgen noch die Booster-Impfung. Wahrscheinlich dann mal wieder ein bis zwei Tage krank.

Super! Ruth aus dem Erzgebirge hat mir zu Weihnachten eine Wurst gestrickt

Super! Ruth aus dem Erzgebirge hat mir zu Weihnachten eine Wurst gestrickt

Morgen der letzte Tag des Jahres. Es ist selbst heute Abend 13 Grad warm, keine Mütze, keine Handschuhe.

Weihnachten hat sich Duna in Essen vorbildlich benommen. Keine Pfützchen im Wohnzimmer, keine Unruhe, meine Mutter nicht dauernd abgeschlabbert. Dafür hat sie einige Weihnachtsgeschenke abgestaubt. Am Sonntag sind wir zurück nach Wewelsburg gekommen, die Woche zwischen den Jahren verläuft relativ unspektakulär. Bis eben auf die Ankunft meines kleinen Enkels Lian, der heute das Licht der Welt erblickt hat. Ins Krankenhaus dürfen wir nicht, aber eine Zoom-Konferenz gibt es morgen Nachmittag.

In den neuen Pott passt nun Mittagessen für zwei Wochen

In den neuen Pott passt nun Mittagessen für zwei Wochen

Noch einen Tag und 2021 liegt hinter uns, bald haben wir unser erstes Jahr in Wewelsburg geschafft. Abgesehen vom fehlenden Stellplatz, herum sauenden Nachbarn und ohne Balkon ist es ganz ok. Bei dem schlechten Wetter der letzten Zeit sind dann die Runden nicht ganz so ausgedehnt. Duna reicht ja eine Runde durchs Almetal oder durch den Tudorfer Wald oder die Rhön entlang eigentlich immer. Spätestens, seit wir die Flexileine haben und mehr Auslauf möglich ist.

Nachschub ... wegen 20% Rabatt

Nachschub … wegen 20% Rabatt

Morgen dann noch etwas Programm. Zum Futterhaus, die Wohnung machen, am Nachmittag Konferenz mit unserer etwas erweiterten Familie. Programm gibt es wegen Omikron nun leider doch nicht, erst war ein Treffen vom Dorfrat an der Grillhütte geplant. Am Neujahr ein Zoom-Gottesdienst der evangelischen Kirche hier, vielleicht schalten wir uns da mal rein. Ansonsten sehen wir uns in 2022 wieder. In alter Frische.

Die eisige Kälte wurde von ständigem Nebel, permanentem Nieselregen und überhaupt übelstem Wetter abgelöst. Selbst eine kleinere Runde durch Brenken, nach dem Besuch der Almetaler Ölmühle, haben wir abgekürzt. Dazu sind selbst die asphaltierten Wirtschaftswege durch die andauernde Nässe ekelig, denn die Trecker und Pferdeanhänger sind ja trotz Sauwetter unterwegs. Duna ist immer wieder nach kurzem Weg eingematscht und die Waschmaschine kämpft mit Bergen von Pfotentüchern, damit wenigstens die Wohnung sauber bleibt. Vom Auto ganz zu schweigen. Liegt auch an ihrem schlabberigem Abschwung ihrer dicken Vordertatzen.

Deshalb haben wir uns gestern und heute schmackhafteren Themen gewidmet.

Welches Mehl nehmen wir denn heute?

Welches Mehl nehmen wir denn heute?

Das werden dann die Schweizer Nusstaler

Das werden dann die Schweizer Nusstaler

Cappuccino-Taler

Cappuccino-Taler

Zwei Drittel geschafft

Zwei Drittel geschafft

Jetzt noch die Mokkasterne

Jetzt noch die Mokkasterne

Noch schön mit Schokolade matschen

Noch schön mit Schokolade matschen

Keswick, The Lake District

Keswick, The Lake District

Großbritannien gilt ab morgen als Virusvariantengebiet. Also 14 Tage Quarantäne bei der Rückkehr nach Deutschland, egal ob geimpft oder genesen. Ohne Möglichkeit des Freitestens. Das wird ja heiter, Zum Glück haben wie noch fünf Monate Zeit bis dahin. Da fließt noch eine Menge Wasser die Themse herunter. Oder die Alme.

Hound and Hedgehog

Hound and Hedgehog

Die Zeit rast nur so an uns vorbei. Was vielleicht auch an einem gewissen Einerlei liegt, das sich mit dem beginnenden Winter eingestellt hat. Aufstehen, Morgenrunde, Frühstück, Einkaufen oder Packstation oder Buchladen, Mittagsrunde, Mittagessen, Mittagsruhe … das Wetter lässt auch nur noch wenige Highlights zu. Seit Wochen liegt eine bleierne Kälte über uns. Mit Wind bis Sturm. Es ist schon Dezember, in knapp zwei Wochen droht sich Weihnachten an, nicht mehr lange und wir haben unser erstes Jahr in Wewelsburg geschafft. Vielleicht kommt mit dem neuen Jahr etwas Bewegung auf, ich soll mich für den Marktplatz Ehrenamt in Paderborn engagieren, Thema Marketing Communication.

Schnuffeln

Schnuffeln

Jetzt nach über einem Jahr rücken Duna und ich etwas näher zusammen. Sie kommt morgens ins Bett und legt sich auf mich, auf manchen Runden denke ich, dass die Leine weitgehend überflüssig ist. Mit der Flexileine sind die Runden am Nachmittag entspannter geworden. Duna gewöhnt sich so langsam die Suche nach Katzen- und Igelhäufchen ab, nachdem wir ein paar Mal heftig aneinander geraten sind. Sie schnüffelt aktuell noch daran, lässt sie ansonsten liegen. Sie bekommt nun schon seit drei Wochen regelmäßig Moro-Suppe mittags und am Abend, ihr Darm scheint sich weitgehend normalisiert zu haben.

Böötchen über Derwent Water machen wir bestimmt auch

Böötchen über Derwent Water machen wir bestimmt auch

Langsam rückt die Zeit näher, dass wir uns endlich wieder auf den langen Weg machen. Über Amsterdam und Newcastle nach Keswick in die Lakelands. Einerseits freue ich mich darauf, hoffe aber, dass das alles so klappt wie ich mir das vorstelle. Die lange Überfahrt, neue Corona-Varianten und andere Nackenschläge können noch kommen. Dann wieder fällt mir auf, wie viel anders es heute mit Duna ist als noch vor einem Jahr. Wie problemlos sie oft ist, wenn ich andere Hunde an der Leine herumtoben sehe. Oder wie sie herum kläffen. Kenne ich von meinem Hundi so gar nicht.

Jetzt erst einmal der Jahreswechsel. Ohne Böllerei, ganz friedlich in diesem Dorf, das immer mehr Heimat wird.