Nach längerer Zeit haben wir es gestern, auf der Runde um Gut Böddeken, mal wieder mit Freilauf versucht. Tatsächlich ist Duna die komplette Tour, auch beim Überqueren der Straße nach Wünnenberg, frei gelaufen. Ohne Ausbüxen, ohne Theater, sogar gelegentlicher Rückruf hat geklappt. Good dog, happy man.

Dann also doch in der nächsten Woche noch einmal in das vertraute Wendland. Wenn auch in ein anderes Hotel. Bevor die Tage noch kürzer werden, und weil der Wetterbericht für die nächste Woche mit trockenem und warmem Wetter droht. Dieses Mal nicht ins Kartoffelhotel, sondern ins Oberzentrum Hitzacker.

Brombeer-Saison, sehr lecker

Brombeer-Saison, sehr lecker

Das Wetter spielt weiterhin verrückt. Gestern noch 32° C, am Abend ein Sturzregen, dass selbst der Alte Hof unter Wasser stand. Heute Morgen nur noch 16 °C, so dass eine Jacke notwendig war. Zwar sollen die Hitzetage nun langsam vorbei sein, aber noch immer ist das Wetter sehr wechselhaft.

Seit unserer Rückkehr aus dem Lakeland ist es noch langweiliger, wir vermissen die Insel, die langen und schönen Touren, heute wären wir gerne nach Fountains Abbey gefahren, weil es mal sonnig, aber nicht zu warm war. Noch neun Monate. Fast hätten wir überlegt, wenigstens noch für eine Woche in die South Downs zu fahren. Aber selbst im September sind die Cottages weitgehend ausgebucht. Also vielleicht noch ein paar Tage ins Wendland.

Dem Wetterradar nach sollte es nach einem kurzen Schauer dann trocken bleiben.

Da sind wir los gegangen

Da sind wir los gegangen

Da waren wir am Dorfeingang

Da waren wir am Dorfeingang

Zum Glück haben wir es noch bis unter ein Scheunendach geschafft, bevor sich die Straße in einen Fluss verwandelt hat.

Hätten wir nicht schon die Yorkshire Dales gebucht, wäre das natürlich noch eine Alternative. Obwohl ich schon so oft da war. Aber gerade die Strände würden Duna sicher sehr gut gefallen. Vielleicht im nächsten Jahr. Also 2026. Dann gibt es auch wieder reichlich frischen Fisch.

Wir wechseln zwischen Sonne und über 30 Grad, und Sturzregen.

Unterwegs in Wünnenberg

Unterwegs in Wünnenberg

Eier gibt es jetzt vor der Haustür

Eier gibt es jetzt vor der Haustür

Bienenfreundliches Wewelsburg

Bienenfreundliches Wewelsburg

Die Blühmischung hat gewirkt

Die Blühmischung hat gewirkt

Plastik raus, Wolle rein, schön kuschelig

Plastik raus, Wolle rein, schön kuschelig

Das Wetter geht so bekloppt weiter, wie es ab Jahresanfang begonnen hat. Entweder 32 Grad und brennende Sonne, oder es gießt wie aus Kübeln, danach ist es so drückend, dass einem ständig der Schweiß ausbricht. Normales Wetter ist wohl gar nicht mehr drin, immer nur in der einen oder anderen Richtung extrem. Extrem nass, oder extrem heiß, oder extrem blöde.

Pläne für ein paar Tage im Harz stehen noch an. Damit wir nicht immer in Wewelsburg herum kreisen und noch einmal etwas anderes sehen. Immer ein Auge auf die Pläne bei DFDS, wenn die neuen Fährtermine veröffentlicht werden.

Ansonsten lieber wieder einfach zurück.

Schöner Unterstand

Schöner Unterstand

Gerade wenn ein Urlaub so schön und spannend war wie unser letzter Besuch im Lakeland, brauche ich eine Weile um wieder hier anzukommen. Duna dagegen fand es wohl auch gut, wieder in Wewelsburg zu sein. Was uns auf jeden Fall motiviert, dann öfter Touren außerhalb des Ortes zu machen. Wie vorgestern mit Julia eine ausgiebige Runde um den Hermann. Mit reichlich Himbeeren.

Aber die nächste Tour ist schon gebucht, dauert ja nur noch elf Monate bis dahin. Also bringen wir erst einmal diesen verregneten und erkalteten Sommer hinter uns.

Kaum sind wir wieder hier zuhause angekommen, was über die Jahre immer länger dauert, schon wegen der Fähren und der eher raren, für uns passenden Cottages, steht das nächste Reiseziel fest. Es geht noch einmal in die Yorkshire Dales, dieses Mal nicht wieder nach Nidderdale und Pately Bridge, sondern in das viel weitläufigere Wensleydale. Cottage dieses Mal über AirBnB, was mir bisher als Agentur so gar nicht bekannt war.

Waren wir an einem Tag in 2022 schon einmal in der Nähe, in Hawes. Ein größeres Dorf, aber mit kleinen Geschäften und einigen Pubs sowie Cafés. Die Wensleydale Creamery nicht zu vergessen, die liegt dann gerade einmal 500 Meter von uns entfernt. Hawes 800 Meter. Nun noch die neuen Fahrpläne bei DFDS abwarten und die Vorfreude darf wieder einsetzen.

Wir sind wieder zurück und müssen uns erst einmal sortieren. Trotz der vielen Touren und Erlebnisse ist Duna wohl auch froh, wieder zuhause zu sein.

Duna hat ein Eis abgestaubt

Duna hat ein Eis abgestaubt

Duna meistert kissing gates und cattle grids

Duna meistert kissing gates und cattle grids

Duna und Max, The Miracle Dog

Duna und Max, The Miracle Dog

Duna zurück im Hope Café, Keswick

Duna zurück im Hope Café, Keswick

Wir haben noch Vorrat

Wir haben noch Vorrat

Wir sind mal wieder

im Lake District

Das Wetter bleibt zum K*tzen. Dieser Mai könnte prima als April durchgehen. Ständig wechselnd, selbst das Regenradar ist keine Hilfe. Wo noch vor 20 Minuten offener Himmel war, ist nun ein Regengebiet, wenn nicht sogar eine Gewitterzelle. Heute haben wir instinktiv die Runde über die Rhön über den Alten Postweg abgekürzt. Wir sind noch so gerade trocken ins Haus gekommen.

Der Mai geht zu Ende, Juni kommt in Sicht. Alles Wichtige ist eingekauft, Termin beim Tierarzt wegen Bandwurm-Prophylaxe gemacht, Duna hat jetzt sogar ein Bild in ihrem Ausweis. Bei mal nicht so gutem Wetter ist ein Tagesausflug nach Sedbergh geplant, noch Yorkshire Dales, aber schon Cumbria. Eine gute Autostunde von Grasmere entfernt. Da könnten wir in 2025 landen, denn ich habe die Dales noch nicht aufgegeben. Oder noch ein paar Kilometer weiter ins Dentdale, da ist alles viel weitläufiger als in Nidderdale. Bald ist Endspurt, die Woche vor unserer Abfahrt ist mit Terminen gut gefüllt.

P. S.: 20:45, es sah aus, als wenn es nur tröpfelt. Kaum waren wir an der Haustür, schüttete es.

Keine Walnüsse mehr da?

Keine Walnüsse mehr da?

Dann probiere ich mal die Erdnüsse

Dann probiere ich mal die Erdnüsse

Da sind wir bald wieder

Da sind wir bald wieder

Der Frühling hat endlich zuverlässig Einzug gehalten, der Wintermantel ist im Schrank verschwunden. Gestern wieder 25 Grad bei viel Sonne. Der Regen vom Jahresbeginn hat wenigstens den Vorteil, dass nun Bäume und Sträucher satt grün sind. Die meisten Schlammlöcher trocknen ab, so dass wir wieder einen halbwegs unversauten Gang durch die Gegend machen konnten. Einer der Lieblingswege von Duna, durch die große Wiese am Böddeker Tal und den Tudorfer Wald bis ins Almetal und zurück.

Lecker frisches Heu

Lecker frisches Heu

Pampas

Pampas

Alles grün und frisch

Alles grün und frisch

Wieder freier Blick auf Tudorf

Wieder freier Blick auf Tudorf

Wie man auf Komoot an den grünen Punkten = Fotos sieht, eine durchaus beliebte Wandergegend. Auch wegen der Querverbindungen Richtung Büren, Haaren und Leiberg. Mit dem Dorf-Flohmarktes in Wewelsburg gestern hätte man auf anderen Runden auch an einem der Popup-Cafés der teilnehmenden Bauernhöfe Station machen können. Allerdings nicht auf unserem Weg. Da war es still und ruhig.

 

Ein ziemlich strubbeliger Tag. Heute Morgen die Trauerfeier für Robert Bell, Ehemann von Anke Bell, einer Freundin und ehemaligen Kollegin. Robert hat am 22. April morgens einen Herzanfall bekommen, als Anke nach seinem letzten Anruf nach Hause kam, war Robert schon tot. Er war so ein feiner Kerl, so liebenswürdig und ein Fels in der Brandung. Beigesetzt wird er in der nächsten Woche in der Nähe von Glasgow, seiner Heimatstadt. Obwohl der größte Teil seiner Familie nun in Bath wohnt. Zum Glück durfte Duna mit in die Trauerhalle, die Sonne schien ziemlich heftig. Dafür hat sie sich wieder vorbildlich benommen.

Eigentlich war bei uns nach der Trauerfeier ein Besuch im Mampf geplant, aber es war noch zu früh. Also sind wir in die Stadt gefahren. Ins Kö13 bin ich früher oft gegangen, hervorragende Pizza, tolle Salate. Leider hat wohl der Besitzer gewechselt, Pizza gibt es keine mehr, dafür umso mehr totes Tier, das Thai-Curry war auch nur gerade mittelmäßig. Wie kommt man auf die Idee, ein Curry mit Langkornreis zu machen? Und mit Tonnen Auberginen? Wären wir besser zum Inder gegangen, oder ins Bar Celona. Dazu hat sich das Kö13 draußen über den halben Markt ausgebreitet, mit nur zwei Bedienkräften, die zugleich noch Theke machen mussten. Ein Geduldsspiel. Da also nicht mehr. Ein Cappuccino kostet inzwischen vier Euro. Von wegen, Großbritannien sei teuer. Das Curry war seine 14,50 Euro auch nicht wert. Da lobe ich mir doch Green’s oder das Hope Café.

Dafür waren wir erst gegen halb drei zurück zuhause. Erst in den Garten, dann wollte Duna partout noch ins Almetal herunter. Irgendwie wenig Struktur heute. Dafür heute in genau vier Wochen Abreise. Welcome back to Cumbria. Das aktuelle Wetter nehmen wir gerne mit, sonnig bei 24 Grad.

Luke, Duna und Ben

Luke, Duna und Ben

Mein Nachbar Thomas hatte vorgeschlagen, dass Ben und Duna sich doch einmal auf der Hundewiese in Borchen treffen könnten. Die Beiden mögen sich nämlich sehr. Jeannie war auch dabei, sie ist sehr alt, dement und Thomas rechnet schon länger damit, dass sie bald über die Regenbogenbrücke gehen muss. Ben und Duna haben getobt wie die Blöden, auf dem Video waren sie damit erst mal durch. Jetzt liegt sie ermattet in ihrem Körbchen. Da werden wir nun gelegentlich wieder hingehen, es kam noch ein strubbeliger Pudel dazu und Duna genoss es wohl, mal wieder mit Hunden zusammen zu sein. Es gibt eine Whatsapp-Gruppe, wo Leute sich verabreden, und Thomas meint, die anderen Hunde wären alle sehr umgänglich.