Oder wir kreisen im Wendland, wie vom 15. bis zum 18. August im Kartoffelhotel in Lübeln. Abstecher in die alte niedersächsische Heimat. In Dannenberg im KdW eine neue Jacke kaufen, im Markthof in Satemin Kaffee trinken, oder ein wenig in der Göhrde herum streifen.
Die Affenhitze ist endlich vorbei. Bei 36 °C hatte auch Duna wenig Lust auf längere Touren. Inzwischen ist eine Kaltfront im Anmarsch, so dass die Temperaturen wieder auf erträgliche Werte gehen, selbst am Nachmittag. Am Samstag hatte meine Cousine ihre Geburtstagsfeier und Duna hat wieder ihr Talent als Familienhund bewiesen. Selbst überschäumende Knuddelei von der kleinen Marlene hat sie klaglos über sich ergehen lassen.
Nach den schönen Tagen in den Lakelands ist sogar schon unser Urlaub für 2023 in trockenen Tüchern. Jedenfalls was das Cottage angeht. Die zwei Wochen in England waren eine wirkliche Erholung, selbst für Duna. In den Dales hat sie dann sogar einen Garten zum Spielen. Nun nur noch zehn Monate warten. Bis dahin kreisen wir im Paderborner Land.
Endlich haben wir es geschafft, wieder auf Touren außerhalb der näheren Umgebung zu gehen. Zuletzt gestern, als wir eine Runde in der Nähe von Schwaney absolvierten, und danach noch Anke und Robert besuchten. Der Besuch wurde länger als geplant, es gab viel zu erzählen. Zwar macht es bei den momentanen Benzinpreisen keinen Sinn lange Strecken zu fahren, aber die paar Kilometer in den Teuto oder die Egge werden wir uns noch leisten. Man merkt schnell, das Duna ihren Spaß hat, wenn wir endlich mal wieder neue Strecken gehen.
Nun stehen drei heiße Tage bevor, das Thermometer soll bis weit über 30 °C klettern. Selbst bei uns ‚hier oben‘. So dann in den nächsten nur kleinere Touren, wenn möglich im Wald. Auf den Feldern und Straßen macht es im Moment weniger Spaß.
Unser schöner Urlaub im Lake District liegt nun schon wieder über eine Woche hinter uns. Dazu gibt es natürlich einen ausführlichen Reisebericht. So manches Mal in den letzten Tagen haben wir etwas wehmütig zurück gedacht, man schätzt viele Dinge erst, wenn sie Vergangenheit sind. Unsere kurzen Runden über die umliegenden Felder und Weiden, das abendliche Toben auf der Hundewiese. Duna hat sich, wie so oft, vorbildlich benommen. Keine Probleme auf den Fährfahrten oder im Cottage, bestes Benehmen in Cafés und Bistros, sogar das Ankläffen anderer Hunde hat sie sich in England weitgehend abgewöhnt. Es war für Duna ein toller Hundeurlaub, mit den vielen Ausflügen, den kristallklaren Seen und Bächen und vielen neuen Dingen, die es zu entdecken gab.
Inzwischen sind wir zurück im alltäglichen Trott. Oder nicht ganz, die Hitze der letzten Tage macht nicht nur mir zu schaffen. Auch Duna hat bei Temperaturen über 30 °C keine besondere Lust auf längere Touren. Am liebsten dann in den Tudorfer Wald, wo nicht so viele Bremsen unterwegs sind wie im Bürener oder Ringelsteiner Wald, wo wir vorgestern eine der langweiligsten Touren überhaupt hinter uns gebracht haben. Erste Planungen für weitere Ausflüge. Im Moment ist noch nicht ganz klar, ob wir nicht im September noch einmal für vier Wochen in die South Downs fahren. Dann mit dem Kanaltunnel, die normale Fähre ist nichts für Duna. Da sehen wird dann noch weiter, ins Erzgebirge wollten wir noch einmal im Herbst. Also eben Planungen.
Wir sind in Urlaub!
Wo bleibt bloß die Zeit? Hat sicher etwas damit zu tun, dass der Marktplatz Ehrenamt viel Aufwand erfordert hat. Immerhin sind wir in einer Woche endlich auf dem Weg nach Amsterdam, am Montagmorgen auf der Insel. Eingekauft ist fast alles, wir müssen nur mal sehen, wie wir den ganzen Kram vom Auto zur Kabine auf der Fähre bekommen. Das Wetter ist wechselhaft, von fast 28 Grad bis herunter zu Regen und Kälte heute. Mittlerweile sehe ich die Reise schon entspannter. An einem der letzten Morgende hat es ziemlich geregnet, so dass Duna partout nicht nach draußen wollte. Sie hat dann problemlos bis um elf durchgehalten.
Dunas Aufenthalte bei Selina werden langsam weniger aufreibend und unruhig. Am Dienstag waren wir im Café Tralala in Paderborn, wegen eines Interviews. Vor dem Café war eine Frau mit einem riesigen Schäferhund, mit dem sich Duna sofort zoffen wollte. Eher nebenläufig und zufällig hörte ich später, dass dieser Hund, Emma heißt er, auch zu Selina geht. Als ich am nächsten Morgen Duna dort abliefern wollte, saß Emma schon im Garten. Aber statt Zoff liefen die beiden nun in den Garten, als wenn sie sich schon lange kennen würden. Verstehe einer diese Hunde.
Duna hat die zwei Tage bei Selina gut überstanden, aber scheinbar in dieser Zeit sich jedes Häufchen verkniffen. Am Abend und am nächsten Morgen waren jeweils zwei Tütchen fällig. Heute Morgen hat Duna dann erbrochen, ist aber sonst hungrig wie üblich und auch sonst ganz normal. Vielleicht einen Maikäfer zu viel verspeist.
Zum ersten Mal in diesem Jahr die Mittagsrunde im T-Shirt. Schon seit einigen Tagen klettert das Thermometer mal wieder über die 20 Grad-Marke, viel Sonne, aber auch Trockenheit. Im Tudorfer Wald wird vor Brand gewarnt, rundherum wird wieder viel gegossen und gesprengt. Eigentlich sollte es gestern Abend Regen geben, aber am Morgen war alles trocken. Wenigstens machen die Hundirunden wieder mehr Spaß und es macht auch nicht mehr so viel aus, mal etwas auf Duna und ihr Geschnüffel zu warten. Es wird langsam Zeit, wieder auf größere Runden durch Teuto und Egge zu gehen. Wären nur die Spritpreise nicht so unter der Decke.
Morgen dann der große Tag. Ich muss am Morgen nach Münster, Duna bleibt bis Mittwochabend bei Selina. So wirklich wohl ist mir nicht dabei, Duna länger irgendwo zurück zu lassen. Je näher der Tag rückt, desto lieber würde ich hier bleiben. Zwar soll es warm und trocken sein, sie hat den ganzen Tag Gesellschaft, doch mein Gewissen ist dabei nicht so ganz gut. Wahrscheinlich hängen meine Gedanken mehr bei Duna, als dass ich den Ausflug genießen könnte. Erinnert mich etwas an Hamburg, bevor ich sie abholte, und den Tag im Tierpark Hagenbeck eher durchstand als genoss.
Zwischen uns verändert es sich allmählich langsamer, es gibt nicht mehr die großen Anpassungen. Was beweist, dass der Mensch allmähliche Veränderungen nicht so richtig wahrnimmt. Es hat sich eine richtige Beziehung etabliert, das Kuscheln am Morgen im Bett, Duna schaut mich inzwischen immer öfter an, spätestens gegen halb drei am Mittag kommt sie und legt ihren Kopf auf meinen Schoß. Weil sie nun raus möchte. Nicht, weil irgendetwas drängt, sondern weil es langweilig ist. Reagiere ich nicht, versucht sie, auf meinen Schoß zu krabbeln. Duna kommuniziert nun sehr deutlich, weiß, dass ich verstehe, was sie will. Da bin ich mal auf unseren Urlaub gespannt, wie sie diesen Wechsel macht, ob jetzt der Ort nicht mehr die Rolle spielt, sondern unser gemeinsames Unterwegssein. Heute in vier Wochen sind wir schon in Grasmere oder zum Einkaufen in Windermere. Hundeklo liegt bereits in der Packstation. Für die Fähre.
Nachtrag: Heute Nachmittag 24 Grad, gefühlt 28. Duna muss sich auch erst wieder an die Wärme gewöhnen und wollte sich lieber in den Schatten in das kühle Gras legen. Meine Bücher von der BPB sind in Packstation 170 in Salzkotten gelandet statt in der 175. Also keine Bücher für Münster, so muss ein SPIEGEL reichen. Übrigens steht jetzt auch eine Packstation oben am Flughafen. Noch näher als Niederntudorf.
Eine Kaltfront sorgt dafür, dass die Temperaturen bloß nicht die 20 Grad erreichen. Zwar immer wieder blauer Himmel und eine langsam wärmende Sonne, aber (noch) keine Zeit für Touren nur mit Jacke oder gar im T-Shirt. Wenn nicht gerade ein Schauer dazwischen kommt, ist es weitgehend trocken. Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenigstens das Grün setzt sich als überwiegende Farbe draußen wieder durch. Wenn auch mit leichter Verzögerung gegenüber der Rheinschiene.
Die letzten zwei Wochen waren durch den Marktplatz gut ausgelastet. Das Büro hat wieder Sprechzeiten, endlich trifft man mal wieder Leute oder lernt sogar neue kennen. Wie Peter, der Typisch Paderbörnsch gegründet hat. Da war sogar Herr Gote im Auftrag des WDR zu Gast und macht im Mai eine eigene Sendung darüber. Also schon wieder mehr Leben, aber keine grundsätzlichen Veränderungen. Was gut oder auch nicht gut sein kann.
Die letzten Wochen waren gut gefüllt. Die Website des Marktplatzes ist endlich online, mehrere Instagram– und Facebook-Posts haben auch Zeit gekostet, Radio etc. pp. Trotzdem haben wir regelmäßig unsere Runden gedreht, denn langsam stellt sich der Frühling ein. Am letzten Dienstag schon fast 20 Grad, wieder einige Tage kühler und grauer, seit gestern scheint wieder die Sonne.
Da nichts Wichtiges anstand, die große Runde über die Rhön durch den Schluchtweg zum Ahdener Talweg. Duna hatte wohl Bewegungsdrang, also habe ich sie schon in den Feldern von der Leine gelassen. Woraufhin sie in einem Affenzahn über die Wiesen und Äcker schoss. Schließlich musste ich doch zurück holen, da sie wieder ins Buddeln vertieft war. Dann hinein in den Wald. Eine ganze Zeit lief sie brav vor mir oder hinter mir vor sich hin, blieb höchstens mal 50 oder 60 Meter zum Schnüffeln zurück. Dann Abbiegen in den Ahdener Talweg. Zum ersten Mal sehe ich Wasser in dem kleinen Bach, Duna muss natürlich hinein. Das gibt noch ein Abschlussbad in der Alme, damit die Pfoten wieder sauber werden. Dann der Knaller.
Gestern Abend Einladung zur Feier des 70. Geburtstages meiner Kollegin Beate vom Marktplatz Ehrenamt. Super leckeres Essen in der Paderschänke, auch für Vegetarier geeignet. Duna hat sich wieder eingeschleimt. „Ach, was ist das für ein lieber Hund …“, „Der ist aber gut erzogen … „, „So ein süßer Hund …“. Tatsächlich hat sich Duna wieder vorbildlich benommen, lag bei mir neben dem Stuhl, hat nicht gebettelt oder ist auf den Tisch gesprungen, hat alle Leute freundlich und höflich begrüßt. Vielleicht doch das Zeug zum Therapiehund.
Fast könnte man es für einen Aprilscherz halten, aber der Winter ist zurück. Jedenfalls hier in Wewelsburg. In Paderborn ist es nur etwas überzuckert. Auf meinem Auto lagen heute Morgen ungefähr 15 Zentimeter Schnee. Gestern haben wir alle Runden im Schneetreiben verbracht, weshalb es Duna vorzieht, den Tag zu verschlafen. Heute steigt das Thermometer wieder deutlich über Null, so dass die weiße Pracht schon wieder mit Getöse von den Dächer herab stürzt. Duna mag den Schnee sehr gerne, bekommt jedoch prophylaktisch ihre AniForte-Tabletten gegen möglichen Durchfall wegen des Drecks und der Keime im Schnee.
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Es ist Sommerzeit, die Nacht war etwas kürzer als sonst. Dafür die ganze Woche Sonne und blauer Himmel, die Wälder sind knochentrocken, was den Vorteil bringt, dass wieder alle Wege zu gehen sind. Selbst gestern Abend, auf der letzten Runde, war es erstaunlich mild. So sind manche Runden am Nachmittag länger ausgefallen als geplant. Duna genießt die Sonne, legt sich morgens in die Küche, wo die Sonne direkt hinein scheint. Die Böden werden wieder grüner, die ersten Büsche bekommen Blätter, sogar Hummeln und Schmetterlinge sind zu sehen.
Freilaufen geht im Wald erstaunlich gut. Zwar verschwindet Duna oft tief im Unterholz, kommt aber immer wieder zurück, in der Regel im Affentempo. Sie genießt das freie Laufen, Toben und Rennen durch das Laub. Sobald Mais und Getreide wieder höher stehen, sollte es in den Feldern besser gehen, weil sie nicht mal so über den Acker entschwinden kann.
Eher beiläufig, gerade beim Freilauf, ist mir eine Veränderung aufgefallen, die schon vor längerer Zeit begonnen hat. Duna hat eine Beziehung zu mir ausgebildet. Zwar nimmt sie, im Gegensatz zu vielen anderen Hunden, Menschen sehr genau wahr, schaut ihnen ins Gesicht, beobachtet, was sie tun. Sie sucht jedoch in der letzten Zeit ganz bewusst meine Nähe. Sei es beim Frühstück, dass sie sich unter den Küchentisch legt, oder morgens im Bett, wenn sie sich auf mich legt, oder auf einen Arm. Je mehr sich diese Beziehung ausbildet, desto sicherer ist sie an mich gebunden und folgt mir. Inzwischen, wenn wie heute Morgen nichts auf den Straßen los ist, lasse ich sie schon weit vor der Haustür von der Leine. Zwar trödelt sie dann noch manchmal in der Gegend herum, kommt jedoch bereitwillig, wenn ich sie rufe. Ich denke, ich kann ihr bald noch mehr Freiheiten geben, wenn ich sicher sein kann, dass sie nicht wieder Blödsinn macht.
Nach Wochen mit Temperaturen kaum über null Grad, heftigem Wind und Anfang März auch ergiebigem Regen ist heute der Frühling ausgebrochen. 17 Grad, Sonne, ein fast blauer Himmel, kaum mehr Wind. So dann heute mal wieder eine etwas weiträumigere Runde, wegen blockierter Wege sind wir fast bis Niederntudorf ausgewichen. Die Tour durch den Teuto hat uns gestern der Marder vermasselt, indem er einen Steuerschlauch vom Turbolader im Auto zerfressen hat. So nähert sich endlich die Zeit für längere Touren, die nicht immer ganz gerade aus verlaufen. Nach dem Sturm im Januar und Februar viel Bruch im Wald. Dafür sind die Wege wieder weitgehend abgetrocknet. Die Natur erwacht langsam aus dem Winterschlaf, wie aus dem Nichts sind Horden von Spatzen und Amseln aufgetaucht uns machen Rabatz. Duna findet das ebenso besser und scharrt schon um halb drei mit den Hufen vor der Wohnungstür.
Schon vor ein paar Tagen hatte ich Duna im Wald von der Leine gelassen und es verlief ganz gut. Nur am Ende des Waldes habe ich sie wieder an die Leine genommen, da einige Traktoren auf den Feldern unterwegs waren. Heute durfte sie deshalb schon ganz am Anfang des Weges frei laufen. Zwar lief sie schon ein ganzes Stück in den Wald hinein, kam aber immer wieder brav zurück und forderte deshalb ein Leckerli ein. Es wurde natürlich heftig gerannt und in den Blättern getobt.
Als wir aus dem Wald kamen, waren keine Traktoren zu sehen, die Weiden und Äcker trocken. Also sollte Duna noch weiter laufen können. Kaum waren wir im Feld, lief Duna quer über einen großen Acker, und lief, und lief, und wurde bald nicht mehr gesehen. Erst befürchtete ich, sie würde nach Hause laufen, über die Straße und es kamen die heftigsten Befürchtungen auf. Dann fiel mir ein, dass Duna die Gegend ja gut kennt und so schnell nichts vergisst. Also ging ich zurück und den anderen Weg entlang des Waldrandes. Ich hatte mich nicht getäuscht. Duna stand am Rande des Weges mit dem Streifen Wiese und war schwer mit Buddeln beschäftigt. Da sie nun von der Leine war, lief sie dorthin, wo die vielen Mäuselöcher sind.
Das gab einen Satz heißer Ohren. Zurück an die Leine. Wie üblich lief sie einige Minuten geknickt und mit hängenden Ohren neben mir her, um dann die Sache doch wieder zu vergessen und sich weiter den Mäusen zu widmen. wie ich das nun weiter handhabe, muss ich mir noch überlegen. Im Almetal kann sie nicht so weit weg, und dort sind die Mäuse auch nur unten im Tal. Mal sehen. Demnächst wollen wir uns ja man mit Ben im Almetal treffen.
Seit Ende der letzten Woche hatte sich Dunas Bäuchlein wieder vollständig erholt. Bis wir am Samstag zum Geburtstag meines Bruders nach Essen fuhren und der Durchfall am Nachmittag wieder einsetzte. Was ich auf eine gewisse Stresssituation zurückführe, denn bei meiner Mutter ist es laut, unruhig und fahrig, was bei einem Hund mit seiner Sensibilität im wahrsten Sinne voll durchschlägt. Zum Glück waren noch ein paar Canikur übrig, so dass sich die Lage am Sonntag-Nachmittag schon wieder stabilisierte. So sehr Duna es auch genießt, viele Leute um sich zu haben, so sehr strengt es sie an, sie schläft unruhig, will mitten in der Nacht in den Garten, obwohl nichts wirklich ansteht. Außer am Sonntag-Morgen, als sie um 6:30 dann doch ernsthaft raus musste.
Andererseits werden Besuche in Essen etwas einfacher. Meine Mutter gewöhnt sich langsam an Duna, am Anfang hatte sie etwas Angst vor Hundi, weil sie Hunde bisher gar nicht kannte. Katzen ja, Hunde waren in meinem Elternhaus nie zuhause. Und nicht zu vergessen: im Restaurant hat sich Duna wieder so vorbildlich benommen, dass sie sogar Lob vom Nebentisch bekam. Sie lag gemütlich unter dem Tisch, meldete sich nur einmal, als ein Pfützchen fällig war. Das dann gleich in einer Seitenstraße erledigt wurde. Guter Hund. Aber jetzt erst mal wieder zuhause bleiben.
Eine alternative Quelle für Eier haben wir heute aufgetan. Buy local. Noch näher geht es kaum, dieser Hühnerhof liegt gerade mal gut einen Kilometer von uns entfernt, wir kommen öfter bei unseren Rundgängen über den Alten Postweg daran vorbei. Oder bei der großen Tour durch das Ahdener Tal. Dass das ein ökologischer Hof ist, wusste ich noch nicht. Hatte ich bisher für einen der üblichen Höfe mit konventioneller Haltung gehalten. Nicht so perfekt wie im Kudammhof bei Johannes Erkens, aber immerhin Öko. Unsere üblichen Einer mit Bruderhähnchen sind im Combi nicht immer verfügbar.
In der Nacht auf Mittwoch Aufstehen um 1:10 und noch einmal um 3:45, um 6:30 war die Nacht zu Ende. Dafür war der Tag wenigstens sehr lang. Da musste etwas passieren. Weder Dia Tabs noch Moro-Suppe halfen. Also etwas nachgeforscht, was es noch so an Medikamenten gegen Hunde-Durchfall gibt. Dann am Mittwoch-Morgen das empfohlene Canikur in der nahen Apotheke bestellt und schon am Mittag für die erste Gabe abgeholt. Ich denke, diese Apotheke nutze ich jetzt öfter, sind nur wenige Minuten mit dem Auto, zur Not eine halbe Stunde zu Fuß bis Niederntudorf. Da sind wir öfter, wegen des Combis und der Packstation nebenan. Dann heute Morgen erster Einsatz erst um halb fünf, heute Abend zum ersten Mal wieder ein halbwegs normales Häufchen. Das Medikament werde ich mal auf Lager legen, scheint wirklich gut zu wirken. Schließlich geht es ja Morgen wenigstens wieder für einen halben Tag in die HuTa.
Wenn auch die Nächte sehr kalt und sternenklar sind, sind die Tage erträglich mit heute 10 Grad am Nachmittag. Da machen die Runden durch die Gemeinde schon langsam wieder Spaß.

































